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Bürgerstiftung WieslochBürgerstiftung Wiesloch will auch weiterhin Gutes tun

Bürgerstiftung Wiesloch will auch weiterhin Gutes tun

veröffentlicht: 1. Oktober 2009, 1049 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Bürgerstiftung Wiesloch will auch weiterhin Gutes tun

Heute ist der bundesweite Tag der Bürgerstiftungen – Erster Verkaufstag des neuen Kalenders für 2010 – Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Pressegespräch am 01.10.2009

RNZ, 01.10.2009

Wiesloch. (rö) Heute wird bundesweit, wie jedes Jahr am 1. Oktober, der Tag der Bürgerstiftungen begangen, um das Engagement der Ehrenamtlichen in der Öffentlichkeit herauszustellen. Die Bürgerstiftung Wiesloch nimmt den heutigen Tag zum Anlass, mit dem Verkauf ihres ersten Kalenders zu beginnen. 28 Beiträge waren für diesen Kalender eingereicht worden, die Öffentlichkeit hatte darüber abgestimmt, welche der sehr unterschiedlichenWerke Verwendung finden. Das Endergebnis „spiegelt unsere Arbeit gut wieder“, findet Annegret Sonnenberg, die Vorsitzende der Bürgerstiftung. 300 Exemplare wurden gedruckt und sind ab heute erhältlich: bei den Buchhandlungen Dörner und Eulenspiegel, der Kinderbuchhandlung Eulenspiegel, beim Bürofachgeschäft Krauser und bei Schuh Wolf, außerdem bei den Vorstandsmitgliedern der Stiftung. „Ich bin optimistisch, dass wir die 300 Stück verkaufen“, sagt Vorstandsmitglied Rosemarie Stindl. Wird der Kalender, dessen Erlös komplett der Stiftung zugutekommt, ein Erfolg, werde man „mit Sicherheit wieder einen auflegen“.

Die Bürgerstiftung ist mit dem bisher Erreichten zufrieden: 136 Stifter haben ein Stiftungsvermögen von 311 000 Euro zusammengetragen. Manche spenden Geld, andere ihre Zeit: So sind es insgesamt rund 200 Bürger, die sich in der Bürgerstiftung Wiesloch engagieren. Das gestiftete Geld wandert ins Stiftungskapital und wirft Zinsen ab, mit denen gearbeitet werden kann, Spenden, die man ebenfalls gerne annimmt, werden sofort für die Projektarbeit verwendet. „Wir können im Moment nur relativ kleine Brötchen backen“, verweist Vorstandsmitglied Wolfgang Lehner auf die derzeit niedrigen Zinssätze. Dennoch hat man einiges anstoßen können: den Start der Wieslocher Tafel oder das Jugendprojekt „Come together“, aber auch im Verhältnis kleinere Dinge wie Lesepaten, Mini-Stipendien oder die finanzielle Unterstützung von Kindern bei Ferienspaß und Mittagessen. „Das Geld bleibt in Wiesloch, das ist alles überschaubar“, sagt Vorstandsmitglied HelmutWimmer.

Aktueller Schwerpunkt der Bürgerstiftung Wiesloch ist das Thema Nachhaltigkeit. Dazu gehört das Projekt „Zehn Haushalte machen ernst“, in dem versucht wird, den CO2-Ausstoß der teilnehmenden Haushalte signifikant zu verringern. Am 8. Oktober findet dazu noch eine Infoveranstaltung statt, am 22. Oktober geht es los. Gedacht ist die Aktion als „Denkanstoß, dass jeder etwas machen kann“, so Wolfgang Lehner. Dann werden imNovember fünf Bäume imWieTal-Bad gepflanzt. „Die verbessern nicht nur die Luft, sondern spenden auch Schatten“, sagt Annegret Sonnenberg. Für alle Bäume hat man Spender gefunden. Projekt Nummer drei ist ein Märchenzelt, das denWieslocherWeihnachtsmarkt bereichern soll. „Wir hoffen, dass wir damit auch etwas fürs Miteinander der Kulturen tun“, sagt Rosemarie Stindl. Helfer werden noch gesucht: „Wer keine Märchen erzählen möchte, kann Kekse backen oder Tee ausschenken.“

Seit Mai 2006 hat die Bürgerstiftung Wiesloch 58 000 Euro an Fördermitteln ausschütten können. Gut funktioniert hat im vergangenen Jahr die Aktion „Aus 1 mach 2“: Vier Firmen aus der Region verdoppeln jeden Euro, den die Stiftung einnimmt – bis zu einer Gesamtsumme von 100 000 Euro, verteilt auf drei Jahre. „Dieses Jahr bräuchten wir schon noch ordentlich etwas für die 33 000 Euro“, sagt Rosemarie Stindl. Daran will man mit den kommenden Aktionen arbeiten. Denn, so Annegret Sonnenberg: „Es gibt auch in Wiesloch durchaus Not.“ Diese will die Bürgerstiftung lindern helfen, so gut es geht.

 

 

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