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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung WieslochDoppelkonzert für Pluspunkt Alter

Doppelkonzert für Pluspunkt Alter

veröffentlicht: 23. Januar 2013, 1343 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Eine Idee des charmanten Trios Die Nachtigallen aus dem letzten Sommer wurde nun bei Schnee und Eis umgesetzt: ein Doppelkonzert mit Christoph Engelsberger und Band zugunsten der Bürgerstiftung.
Ein großer Erfolg und vielleicht der Beginn einer Tradition.

Das Foto links von Helmut Pfeifer gibt einen Eindruck von der gemütlichen Atmosphäre auf und vor der kleinen Bühne.

Rhein-Neckar-Zeitung, 22.01.2013
Die beiden Bands brillierten gemeinsam
Konzert der Bürgerstiftung Wiesloch war ein toller Erfolg – Reinerlös für „Pluspunkt Alter“

Wiesloch. (hds) Begeisterung nach dem letzten Titel, eine Zugabe natürlich und Aufatmen beim Organisationsteam: Beim ersten von der Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführten Konzert zugunsten des Projekts „Pluspunkt Alter“ gab es rundherum nur zufriedene Gesichter. Über120 Besucher waren ins Kulturhaus gekommen und erfreuten sich an dem Spektakel, das Christoph Engelsberger nebst Band sowie „Die Nachtigallen“ mit einem Doppelkonzert boten. Aufgrund der eisigen Rahmen­bedingungen auf Straßen und Gehwegen hatten die Verantwortlichen befürchtet, einen Besuchereinbruch zu erleben. Die Sorge war unbegründet. Zum einen machten sich viele der Musikfreunde bereits frühzeitig auf den Weg, zum anderen waren sie entsprechend ausgerüstet, um den Unbilden der Witterung zu trotzen.

Sie wurden für ihr Kommen gleich mehrfach belohnt. Es gab keine in sich geschlossenen Konzerte der beiden Gruppen. Vielmehr ergänzten sich die Protagonisten in idealer Weise, variierten und brillierten gemeinsam, aber auch in der jeweiligen Einzelformation. Christoph Engelsberger präsentierte in erster Linie Stücke aus seiner neuen CD „Sommer in Feldern“, während die Nachtigallen in gewohnter Form eigenwillige, aber immer überzeugende Interpretationen von Rock- und Pop-Klassikern zu Gehör brachten. Der Wieslocher Songschreiber Engelsberger verzauberte eher mit Melancholie und Texten, die sich aus seinen persönlichen Lebenserfahrungen zusammensetzen, während die Nachtigallen um Bandchef Rolf Schaude teils getragen, aber auch schrill und experimentell ihre Stücke darboten. Super ein Bob-Dylan-Titel, aber auch vor der Black-Sabbath-Nummer „Paranoid“ schreckte das Trio (neben Schaude noch Martin Haaß und Jutta Werbelow) nicht zurück. Rund zwei Stunden wurde gewitzelt, aus einem minimalistischen Schlagzeug sensationelle Rhythmen gezaubert, mit tollen Stimmen überzeugt und mit gut ausgesteuerter Anlage ein einmaliges Klangerlebnis geboten. „Multitasking“ an den Instrumenten rundete den Gesamteindruck ab.

„Wir haben mit dem Projekt ’Pluspunkt Alter’ jetzt ein Schwerpunktthema auf unserer Agenda, mit dem wir auf vielfältige Weise dem demografischen Wandel in unserer Gesellschaft Rechnung tragen wollen“, erläuterte in seiner Begrüßung Dr. Johann Gradl vom Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch die Intention des Konzertes. Er nannte unter anderem die Betreuung vom Demenzkranken, die Aktion „Zeitgeschenk“ und das jüngste Vorhaben der Bürgerstiftung, ein lokales Internet-Forum für alle Generationen zu implementieren. Klar, dass dafür auch finanzielle Grundlagen geschaffen werden müssen, um anfallende Kosten für die Projekte abdecken zu können. „Der Reinerlös aus diesem Konzert hilft uns dabei auch ein Stück weiter“, meinte Gradl und bedankte sich bei allen Künstlern für deren Bereitschaft, auf einen großen Teil ihrer Gage zu verzichten. Die Idee zu diesem Konzert kam übrigens aus den Reihen der Nachtigallen, von Jutta Werbelow. „Meine Anregung wurde von der Bürgerstiftung begeistert aufgenommen und jetzt auch erfolgreich umgesetzt“, berichtete die Sängerin und Schlagzeugerin.

In der Pause, vor und nach dem Konzert, hatten die Besucher zudem ausreichend Gelegenheit, sich mit den Mitgliedern der Bürgerstiftung ausführlich über deren Arbeit auszutauschen. Für eine perfekte Bewirtung sorgte die Mannschaft des Vereins „Hohenhardter 7“ aus Schatthausen. Der Verein, im Herbst 2011 aus der Taufe gehoben, kümmert sich um die Gestaltung des Anwesens Hohenhardter Straße 7. Das Gebäude soll hergerichtet werden, um es für verschiedene Nutzungs­möglichkeiten in Schatthausen anbieten zu können.
Diesmal war das Team um die Vorsitzende Anneliese Günther jedoch in einer anderen Mission unterwegs. Sie boten Trinkbares und kleine Köstlichkeiten rund um das Konzert an. „Wir sind gerne der Anfrage der Bürgerstiftung gefolgt“, erklärte Anneliese Günther, zumal die Bürgerstiftung ihren Verein unterstütze.

 

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