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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung Wiesloch2016Juni

Ein Stern auf Reisen

veröffentlicht: 20. Juni 2016, 2531 mal gelesen, keine Kommentare bisher

201602064_klDrittklässler begeisterten großes Publikum mit ihrer Aufführung „Der Stern. Die Reise. Und dann?“ beim Literatursommer 2016. Musik, szenisches Spiel, Malerei und Lichteffekte ließen die Zuschauer in der OHG-Mensa staunen. (Fotos: Beate Steger)

Die Aufregung im Vorfeld war groß: keines der 20 Kinder aus den beiden Kunst-AGs war zuvor auf so einer großen Bühne gestanden, und die beiden Bühnenproben waren entsprechend chaotisch und sogar mit ein paar Tränen verlaufen. Doch vor der Aufführung am Freitagabend (17.06.16) konnte Constance Berger, Kunstpädagogin aus Baiertal, die Kinder mit mehreren Aufwärmübungen beruhigen. Beim fetzigen Einstiegslied „Wo gehst du hin – wenn du nicht weißt, woher du kommst, wohin du willst?“ verflog dann das letzte Lampenfieber: die Kinder sangen lautstark und schlugen den Rhythmus auf ihren interessanten Instrumenten – PVC-Röhren, Cajóns, Umzugskarton, Plastikflaschen, Rasseln.

Ein wunderbares Geschenk
Knapp 200 Zuschauer verfolgten dann die Geschichte des neugierigen, reiselustigen Sterns, der vom Himmel auf die Erde steigt und dort als Seestern viel erlebt, erst in seiner kleinen Bucht, dann in der großen weiten Welt. Als er alt und müde wird, holt ihn der sanfte Mond wieder nach Hause in den Himmel. (weiterlesen…)

 

Generationendialog

veröffentlicht: 20. Juni 2016, 1876 mal gelesen, keine Kommentare bisher

GenerationenDialog_Hochaltrige (1)_klViel Weisheit und Weitsicht ist das, was Hochaltrige laut Dr. Sonja Ehret vor allem haben. Dr. Ehret ist Projektleiterin der Studie „Echo der Generationen“ am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg, in deren Rahmen in der ersten Junihälfte 2016 eine Ausstellung in Wiesloch stattfand. Gezeigt wurden Fotografien von Gesprächen zwischen Jugendlichen und hochaltrigen Menschen sowie Texte aus den Begegnungen. Darüber hinaus gab es Informationen zur Studie, die u.a. von der Bürgerstiftung Wiesloch und der Dietmar Hopp Stiftung finanziell gefördert wurde.

In einer engen Verknüpfung zwischen Universität, Schule, Kommune und Kirche zeigt das Projekt, dass das Interesse junger Menschen am Leben der Ältesten groß ist. In Wiesloch fand eine Tagebuchstudie statt, bei der Interviews von den Jugendlichen dokumentiert und von der Wieslocher Fotografin Beate Steger in Bildern festgehalten wurden. Die Hochaltrigen reagierten sehr offen auf die Fragen der Jüngeren. Aus der so entstehenden Kommunikation kann gegen­seitiges Verstehen erwachsen. Raum für Begegnungen zu geben sei wichtig, so Dr. Ehret, denn Jung und Alt haben kaum mehr natürliche Berührungspunkte, „sie laufen auf zwei parallelen Schienen“. Doch Alte haben der Gesellschaft viel zu geben.
Der „Generationendialog“ mit Schülerinnen und Schülern der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule und Wieslocher Bürgerinnen und Bürger jenseits der 80 war überaus fruchtbar. Eindrücklich dokumentiert wird das in der ansprechenden Broschüre zum Projekt. Mehr auf der Uni-Internetseite.

 

Das Tun zeigt das Wollen

veröffentlicht: 10. Juni 2016, 496 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Berlin 2016_AktBSch_20JahreBüStis (2)_klSeit 20 Jahren gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. Diese Erfolgsgeschichte wurde am 20. Mai 2016 bei einer Veranstaltung der Stiftung Aktive Bürgerschaft bei der DZ Bank in Berlin gewürdigt. Etwa 200 Stifter, Aktive und Experten kamen zusammen, Prominente Weggefährten wie Tagesschausprecherin Susanne Daubner, der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und der Opernsänger Paul Potts sandten Video-Grußbotschaften.

Berlin 2016_AktBSch_20JahreBüStis (4)_klDie Bürgerstiftung Wiesloch war mit Annegret Sonnenberg (Panel „Das Boomjahr 2006“ – was war los im Boomjahr 2006 und was bewegt die Aktiven heute?“) und Uwe Stadter (Panel „Was bewegt Stifter und wie können Bürgerstiftungen unterstützen?“) auf dem Podium vertreten.

Im Panel „Gesellschaft mitgestalten“ fasste der Chefredakteur der Tageszeitung Der Tagesspiegel, Stephan-Andreas Casdorff, zusammen, was auch für die Bürgerstiftung Wiesloch gilt: Statt sich in den althergebrachten Engagements­formen wie Vereinen, Kirchen usw. zu engagieren, ziehe es immer mehr Menschen zu Bürgerstiftungen, die einen offenen Handlungsraum böten, der nicht so festgelegt sei aber doch Strukturen habe. Bürgerstiftungen böten eine Vielfalt an, so dass man immer eine Wahl habe, wie man sich einbringen wolle. Als großes Lob an alle Gütesiegel-Bürgerstiftungen galt Herrn Casdorffs Schlusssatz: „Das Tun zeigt das Wollen.“
Videoclip
Info zur Veranstaltung

 

 

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