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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung WieslochStiftungsarbeitPluspunkt Alter → Seite 3

Bürgerstiftungspreis 2013 Nationale Stadtentwicklung für Wiesloch

veröffentlicht: 18. Juni 2013, 4576 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Bürgerstiftung Wiesloch gewinnt den Bürgerstiftungs-Preis 2013 der Nationalen Stadt­entwick­lungspolitik. Er wurde am Abend des 17. Juni im Rahmen des 7. Bundeskongresses Nationale Stadt­entwick­lungspolitik in Ludwigshafen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verliehen. (weiterlesen…)

 

Film zu Wieslocher Zeitgeschenk und Generationenbrücken

veröffentlicht: 8. Juni 2013, 4662 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Anlässlich der Auszeichnung mit dem 2. Preis im 3. Ideenwettbewerb der Allianz für Bürgersinn (IBS und Herbert Quandt-Stiftung) wurde im Januar 2013 ein Film über das Engagement in der Bürgerstiftung Wiesloch gedreht:

Preisträgerfilm zu Pluspunkt Alter

Wir bedanken uns herzlich beim Filmteam von cando berlin und allen Mitwirkenden.

 

Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

veröffentlicht: 11. Mai 2013, 2290 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit 2012 gibt es in Wiesloch eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz, die nur durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher möglich wurde. Diese Betreuungsgruppe ist ein gemeinsames Projekt der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V., dem Gerontopsychiatrischen Zentrum am PZN und der IAV-Stelle der Stadt Wiesloch. Die Bürgerstiftung hat eine spezielle Schulung für 22 Ehrenamtliche zu „Laienhelfern für Menschen mit Demenz“ finanziert, denn ohne eine solche Schulung ist die Demenzbetreuung nicht durchführbar.

Film von cando Berlin, der anlässlich der Preisverleihung zum 3. Ideen­wettbewerb der Allianz für Bürgersinn gedreht wurde

Cornelia Decker, Teamleiterin Demenz in der Kirchlichen Sozialstation, betreut die Gruppe fachlich. In der Gruppe erfahren die dementiell eingeschränkten Teilnehmer in der Gemeinschaft mit anderen Anregungen zum Gespräch, zur Gedächtnis­aktivierung, zur Bewegung.
So wird bei den Betroffenen die Lebensfreude geweckt und gesteigert, Ressourcen und Fähigkeiten werden abgerufen und gefördert, das Gefühl dazu zu gehören wird gefestigt.
Die Angehörigen erfahren durch die Gruppenstunden 3 – 4 Stunden am Stück Entlastung für ihre eigenen Bedürfnisse und Erledigungen.

Es wäre schön, wenn sich weitere Helferinnen und Helfer entschließen würden, sich in diesem Bereich zu engagieren. Es ist eine sinnvolle, sehr anspruchsvolle Tätigkeit, die viel Empathie und Flexibilität braucht, aber auch sehr befriedigend ist. Es sei bereichernd, so Frau Decker, die Gäste so ermutigt zu sehen, dass sie sagen können: „Ich wusste gar nicht, dass ich das noch so gut kann.“ Oder „Ich kann hier so sein wie ich bin, ich gehöre dazu.“

Wer Interesse am Einsatz als „Laienhelfer Demenz“ hat, wende sich bitte an die Kirchliche Sozialstation Wiesloch e.V.
Für die geleisteten Betreuungsstunden wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

 

Wiesloch ist BesT

veröffentlicht: 30. April 2013, 3449 mal gelesen, keine Kommentare bisher

„Pluspunkt Alter“, der aktuelle Schwerpunkt der Bürgerstiftung Wiesloch, ist als eine von 15 Freiwilligen-Initiativen im Projekt „BesT – Bürgerengagement sichert Teilhabe“ ausgewählt worden. (weiterlesen…)

 

Zeitschenker bestens geschult

veröffentlicht: 19. April 2013, 1265 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Zeitschenker der ersten StundeDas Angebot „Zeitgeschenk“ wird mittlerweile sehr gern angenommen. Die Gruppe der Zeitschenker der ersten Stunde, die im Sommer 2012 entstand, hat Verstärkung von weiteren Ehrenamtlichen bekommen. Alle Damen und Herren, die einem älteren Menschen eine Stunde Gesellschaft leisten möchten, wurden Mitte März in einem Seminar geschult.

Das Projekt „Zeitgeschenk“ startete im Rahmen des Schwerpunktthemas Pluspunkt Alter der Bürgerstiftung Wiesloch im Sommer letzten Jahres. Das Leitungsteam blickt bereits auf sehr erfolgreiche neun Monate zurück: fast 30 „Zeitschenker“ stellen ehrenamtlich ihre Zeit zur Verfügung und besuchen ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen entweder zu Hause oder in Pflegeheimen, um mit ihnen zu reden, zu lesen, Gesellschaftsspiele zu machen oder spazieren zu gehen – Dinge eben, die den Besuchten die Zeit weniger lang machen.

Die Ehrenamtlichen erhalten von der Bürgerstiftung immer wieder Seminare, damit sie sicherer im Umgang mit älteren Menschen werden. So wurden beispielsweise Krankheitsbilder im Alter vorgestellt, damit die Zeitschenker Demenz, Depression und Störungen des Bewegungsapparates entsprechend einordnen und darauf reagieren können. Und auch das Thema Kommunikation mit älteren Menschen wurde mit entsprechenden Übungen von einem Fachreferenten vermittelt. Überhaupt werden die Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung nicht allein gelassen bei den Aufgaben, die sie so engagiert übernehmen. Für Ihre Fragen gibt es immer ein offenes Ohr im Leitungsteam, und der Austausch von Erfahrungen und Ratschlägen untereinander wird ebenfalls unterstützt.

Wer Zeit schenken will oder wer Zeit geschenkt bekommen möchte, wendet sich telefonisch an das Leitungsteam unter Tel. 06222/84390 (Anrufbeantworter) oder über E-Mail an zeitgeschenk(at)buergerstiftung-wiesloch.de. Persönlich steht jemand aus dem Leitungsteam dienstags von 14 – 16 Uhr im Rathaus Wiesloch, Raum 116 zur Verfügung (in den Räumlichkeiten des Ehrenamtsbüros, Zugang neben dem Rathaus-Café).

Zum Leitungsteam gehören Pfarrer i.R. Berthold Enz, Lilo Krieg-Sieber, Gerda Oehmann und Patricia Schaidhammer.

 

Zweiter Preis für Generationenbrücken

veröffentlicht: 21. Februar 2013, 6355 mal gelesen, 2 Kommentare bisher

Im Ideenwettbewerb für Bürger­stiftungen „Brücken bauen zwischen Generationen“ gewinnt die Bürger­stiftung Wiesloch den mit 10.000 € dotierten 2. Preis mit ihrem Schwer­punktthema Pluspunkt Alter. (weiterlesen…)

 

Lokales Forum für alle Altersgruppen

veröffentlicht: 27. Januar 2013, 3074 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Im Rahmen von Pluspunkt Alter wird ein lokales Netzwerk zum generationen­übergreifenden Austausch entstehen.

Das Starttreffen fand am 14.01.2013 statt. Lesen Sie hier, was lokalmatador.de darüber berichtet.

 

Ausweitung der Hundebesuche für Senioren

veröffentlicht: 22. Januar 2013, 2662 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Dieser Tage fand ein Workshop statt, bei dem die Bürgerstiftung interessierte Hundebesitzer und -besitzerinnen über den Hundebesuchsdienst für Senioren informierte.
Lesen Sie hier den Artikel dazu aus der RNZ.

 

Hundebesuchsteams – klein aber fein

veröffentlicht: 13. Dezember 2012, 1609 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Leo möchte unbedingt sein WurststückchenWarmer Blick und weiche Nase, damit zaubert man ganz schnell ein Strahlen in Gesichter – zumindest als Hund. Wenn Leo zur Tür hereinkommt, schlägt die Stimmung um, und alle, die ihn sehen, beginnen zu lächeln. Leo und sein Frauchen besuchen regelmäßig die Senioren im Johann-Philipp-Bronner-Haus Wiesloch. Die beiden bringen Abwechslung und Freude in den Alltag der Bewohner und sorgen für geistige und körperliche Aktivierung. So schnippelten einige Damen Hundewürstchen, damit Leo mit mundgerechten Happen belohnt werden konnte. Dafür musste er allerdings erst einige seiner Kunststücke zeigen, u. a. Spielsachen apportieren, die von den Senioren geworfen wurden.

Berührung und Nähe
„Für uns ist der Hundebesuchsdienst eine große Bereicherung, vor allem wenn man sieht, welche Fähigkeiten noch in den Bewohnern schlummern und geweckt werden“ sagt Anja Scholl, die zuständige Therapeutin im ASB-Haus.
Und Leos Frauchen stimmt zu: „Es berührt einen auf ganz besondere Weise, wenn ein teilnahmslos erscheinender Mensch plötzlich lächelt, sobald der Hund ihn anstupst.“

Besuchshündin Hexe aus dem zweiten Team der Bürgerstiftung Wiesloch muss leider pausieren, denn Frauchen Tina Dohn hat aufgrund ihrer Pflichten als Weinkönigin nicht mehr genügend Zeit.

Auf den letzten Aufruf der Bürgerstiftung meldeten sich etliche Hundebesitzer, die mit ihren Hunden ehrenamtlich regelmäßige Besuche in den Seniorenheimen in Wiesloch oder auch bei einzelnen Senioren zu Hause machen möchten. Nun beginnt die Analysephase, denn nicht jeder Hund ist für diese Einsätze geeignet. Die Besuchsteams erhalten von der Bürgerstiftung eine Einführung von einer Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik sowie eine begleitende Betreuung und sinnvolle Fortbildungen. Dann werden sie ihre Arbeit in Seniorenheimen aufnehmen.

 

Bücher, Filme und Musik zu Generationenbrücken

veröffentlicht: 30. November 2012, 3617 mal gelesen, 1 Kommentar bisher

Vergiss mein nicht
Der junge Regisseur David Sieveking zeigt in seinem gerade anlaufendem Film „Vergiss mein nicht“ die letzten Lebensjahre seiner Mutter Gretel. Die Mutter ist dement und der Regisseur zog zurück in sein Elternhaus und filmte das Leben der Mutter. Der Film zeigt in einer sehr liebevollen, einfühlsamen und anschaulichen Weise das Leben der Mutter bis zum zu ihrem Tod im Februar 2012.

Mehr dazu auf Facebook.

Apfelsinen in Omas Kleiderschrank
3 Filme, die das Thema Demenz gerade jüngeren Menschen auf einfühlsame und anschauliche Art und Weise zu vermitteln.
Der Film „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank“ gibt am Beispiel des 16-jährigen Daniel und seiner Oma Anna Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einer Demenzkranken.
Die zwei Filme „Erzähl doch mal von früher, Oma“ und „Die Frau im Spiegel“ geben Anregungen, das Verhalten Demenzkranker besser zu verstehen und Zugang zu ihrer „fremden Welt“ zu finden.
Die DVD kann im Schulunterricht, in Angehörigenseminaren sowie in der Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen und professionellen Mitarbeitern der Altenhilfe eingesetzt werden.
Hier kann man den Film bestellen.
Bei weiteren Fragen zur Aufbereitung für den Unterricht kann auch Herr Klaus Mathuse, Gerontopsychiatrische Zentrum (GZ) im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN), 06222 – 55-2050, angesprochen werden.

Schüler sehen Demenz
Das Psychiatrische-Zentrum-Nordbaden (PZN) hat einen Schülerwettbewerb zum Thema Demenz durchgeführt.
Hier die Ergebnisse des Wettbewerbs.
Unbedingt auch den Demenz-Rap auf der Internetseite anhören!

Und wenn wir alle zusammenziehen?
Fünf enge Freunde, die alle nicht mehr so ganz jung sind, bilden eine Wohngemeinschaft, um mit den Problemen des Älterwerdens besser zurecht zu kommen. Als Hilfe wird ein junger Stundent angeheuert. Ein sehr unterhaltsamer Film, in dem herzlich mit und über das Älterwerden gelacht werden kann.
Hier der Link auf youtube zum Trailer.

Alt und Jung im Lernaustausch: Eine Arbeitshilfe für intergenerationelle Lernprojekte
Initiativen, bei denen junge und alte Menschen voneinander und miteinander lernen, stoßen auf großes Interesse. Gebündelt, anschaulich und mit vielen Beispielen illustriert, werden in dieser Arbeitshilfe theoretische und praktische Grundkenntnisse vermittelt, die einen Erfolg versprechenden Verlauf solcher Initiativen unterstützen.
Verlag: Beltz Juventa
ISBN-13: 978-3779921288

 

 

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