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Drachen und Scheinriesen

veröffentlicht: 14. Mai 2018, 574 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Mit so viel Zulauf hatten die Verantwortlichen von Bürger­stiftung und Feldbahnmuseum nicht gerechnet: die Veranstaltung mit Lesestationen zu den Abenteuern von Jim Knopf anlässlich des 10-jährigen Jubiläums unserer Lesepaten­schaften war ein voller Erfolg.

Zum 10. Geburtstag ihres Lesepaten­programms „Buchstabenfüchse“ lud die Bürgerstiftung Wiesloch am 12.05.2018 zu „Wiesloch – Lummerland und zurück“ ins Feldbahnmuseum ein. Drei Stunden lang strömten Kinder von 5 bis 12, ihre Eltern und Großeltern sowie viele Jim-Knopf-Liebhaber bei herrlichem Wetter auf das Museumsgelände. An insgesamt fünf verschiedenen Lesestationen erzählten und lasen – frei nach Michael Ende – jeweils zwei Lesepatinnen von den Abenteuern, die Jim und Lukas auf ihrer Reise ins Drachenland bestanden.

An den beiden Stolleneingängen schaute mancher Knirps skeptisch, ob es da drin vielleicht doch Spuren vom kleinen Halbdrachen Nepomuk oder von der schrecklichen Drachenlehrerin Frau Mahlzahn gab. Unter dem Schaufelbagger am Gleisbogen erfuhr man Eigenheiten der Menschen aus Mandala; am graslosen Hügel unterhalb des Baggers konnte man sich den Scheinriesen besonders gut vorstellen – zumal die Temperaturen fast wüstenhaft waren. Die fünfte Station war den ganz kleinen Gästen gewidmet. Dort ging es mit Bilderbüchern etwas gemächlicher zu.

Jedes Kind erhielt ein Lesezeichen mit Stempelfeldern: wer an mindestens drei Lesestationen war, bekam eine Freifahrt mit dem kleinen Museumszug von der Bürgerstiftung geschenkt. Diesem Anreiz konnte kein Kind widerstehen – die Patinnen waren fast ohne Pause umringt von großen und kleinen Zuhörern. Und die beiden Museumsloks schnauften unzählige Male vollbesetzt die malerische Strecke durch den grünen duftenden Wald entlang und machten der tapferen Lokomotive Emma alle Ehre.

Die Hauptattraktion waren natürlich die beiden Helden der Geschichte, die von Carsten Gandert und Samuel Dres verkörpert wurden. Passend geschminkt von Rebecca Grieb von Die Maske e.V. und in authentischer Kleidung knipsten die beiden die Fahrkarten, fuhren selbstverständlich immer mit, sicherten die Strecke, und lächelten zwischendurch für unzählige Fotos in die Kameras.

Das Team des Freilichtmuseums bot die passende Verpflegung an, damit man gut gestärkt das gesamte Gelände erkunden konnte. So blieben manche Familien tatsächlich mehrere Stunden da und verabschiedeten sich sogar persönlich und voll des Dankes bei den Vorleserinnen und Organisatoren. Viele leuchtende Augen bei kleinen und großen Besuchern waren ein schöner Lohn für die Mühe, die in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geflossen ist.

Wir hoffen, vielen Kindern mit dieser Veranstaltung Lust aufs Lesen gemacht zu haben. Denn: wer liest, kommt weiter – nicht nur mit Museumsbahnen.

Wir danken dem Thienemann Verlag für die freundliche Unterstützung.

 

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