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Streuobstspaß für drei Generationen

veröffentlicht: 18. Februar 2019, 239 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Der erste Tag unseres neuen Mehrgenerationenprojekts auf einer Streuobstwiese war ein voller Erfolg. 14 Kinder mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson erlebten abwechslungsreiche Stunden mit einem Naturpädagogen.

Zum Auftakt des auf zehn Monate angelegten Projekts trafen sich am 16.02.19 erstmals die 5- bis 8-jährigen Kinder mit ihren Omas, Opas, Papas oder Mamas vor der Dorfscheuer Schatt­hausen. Über zwei/drei weitere „Teams“ aus Kind und Erwachsener als Verstärkung würde sich die Gruppe noch freuen.

Den Startschuss gab Edeltraut Schuckert, Projektleiterin und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Wiesloch, zusammen mit Ronni Funk, der als Streuobstpädagoge das Projekt fachmännisch betreut. Unterstützt wird er von seiner Kollegin Natasha Leep, die allerdings am ersten Tag nicht dabei sein konnte. Voller Erwartung und Tatendrang machte sich die Gruppe bei strahlendem Sonnen­schein mit allerlei Gartengerätschaften und ausreichend Proviant auf den kurzen Fußmarsch zur wunderschönen Streuobstwiese, die von der Familie Berberich zur Verfügung gestellt wird. Wie Ronni gleich zu Anfang betonte, sei der Schutz der Streuobstwiesen sehr wichtig, nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für die Insekten und Vögel, denen die Wiesen als Lebensraum dienen. Und deswegen sei dieses Projekt so bedeutend.

„Es ist so wichtig, die Natur zu achten und zu schützen“, sagte eine Teilnehmerin, „und das möchte ich meinen Kindern unbedingt vermitteln. Am besten geht das durch Erlebnisse wie diese.“ Eine Oma erklärte mit leuchtenden Augen: „Es ist so schön, dass ich einmal etwas allein mit meiner Enkelin machen kann. Sie ist sehr interessiert an der Natur. Nun machen wir zwei Frauen das gemeinsam.“ Solche Aktionen, sagte ein Opa, würden die Kinder nie vergessen, und dankte der Bürgerstiftung für das Angebot.

Die erste Aufgabe für den Tag war der Baumschnitt. Warum Bäume beschnitten werden müssen, erklärte Ronni sehr anschaulich: „Was tut ihr Kinder denn, wenn ihr allein zu Hause gelassen werdet?“ Betretenes Schweigen, dann ein Vater: „Unsinn.“ Ronni: „Ganz genau. Jeder tut, was er will. Die Bäume auch, wenn man sie lässt. Aber sie sollen erzogen werden so wie ihr Kinder.“ Das leuchtete allen ein, und so machte man sich an die Arbeit. Die Großen schnitten die Äste nach fachlicher Anleitung ab, die Kleinen schnippelten sie klein und banden Reisigbüschel. Extrakleine Büschel gab es später für zu Hause.
Später suchte man Platz für neue Bäume, die gepflanzt werden sollen; Baumrinden wurden untersucht und Sorten bestimmt. Spiele auf der großen Wiese fehlten natürlich nicht, und auch das gemeinsame Picknick bei herrlichstem Wetter fehlte nicht.
Anschließend ging es für die Nach­mittagsstunden in die Dorfscheuer, wo alle gemeinsam aus den gesammelten und zurechtgeschnittenen Ästen kleine Kunstwerke bastelten. Und damit die Klebenamensschilder beim nächsten Treffen nicht wieder abfallen, gestalteten die Kinder noch Namensbuttons.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass das ein sehr schöner Tag war, und halfen beim Aufräumen kräftig mit. Alle freuen sich auf das nächste Treffen in einem Monat. „Mal sehen, wie die Wiese und die Bäume dann aussehen!“

Wenn Sie mit ihren (Enkel)Kindern jeden Monat einige erlebnisreiche Stunden auf der Streuobstwiese verbringen und dabei gemeinsam unterschiedliche Aktivitäten unternehmen möchten, können Sie sich noch anmelden. (Anmeldeformular)

Hier geht es zum Projekt-Infoblatt.

Wir danken den Unterstützern: Heidehof Stiftung GmbH, Ehepaar Ziegler, Golfclub Wiesloch Hohenhardter Hof e.V.

Fotos vom ersten Streuobstwiesentag hier

 

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