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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

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Initiative Demenzfreundliches Wiesloch mit neuer Internet-Präsenz

veröffentlicht: 22. Januar 2019, 2360 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit kurzem ist die Initiative Demenzfreundliches Wiesloch auch mit einer eigenen Adresse im Internet präsent. Dort wird die Initiative beschrieben, Angebote zum Thema werden vorgestellt und es gibt Hinweise auf aktuelle Aktionen.
Hier geht es zur Initiative Demenzfreundliches Wiesloch.

Warum gibt es diese Initiative? Warum ist sie der Bürgerstiftung Wiesloch so wichtig?
Demenz ist im Begriff, zu einer großen sozialen und humanitären Herausforderung für das Gemeinwesen zu werden. Die Unterstützung von Menschen mit Demenz, die Wertschätzung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten sowie ihre Teilhabe am öffentlichen Leben sind wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben.
In der Initiative Demenzfreundliches Wiesloch engagieren sich Fachleute und Ehrenamtliche, um das Thema Demenz zu bearbeiten, über Demenz zu informieren und dafür zu sensibilisieren, einen Überblick über Angebote für Betroffene und deren Angehörige anzubieten sowie zum Austausch und der gemeinsamen Suche nach Lösungen einzuladen.

 

Info-Faltblatt Initiative Demenzfreundliches Wiesloch

veröffentlicht: 1. März 2016, 5760 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit Anfang 2016 gibt es ein neues Faltblatt mit vielen Informationen zur Initiative Demenzfreundliches Wiesloch. Es liegt an vielen Stellen in Wiesloch aus und steht hier auch elektronisch zur Verfügung.

 

Vortrag Demenz-Diagnose

veröffentlicht: 23. Februar 2016, 4571 mal gelesen, keine Kommentare bisher

DemenzfreundlichesWieslochDie Initiative Demenzfreundliches Wiesloch hat Herrn Professor Schröder von der Gedächtnisambulanz Heidelberg eingeladen. Er wird am 29.4. um 20 Uhr im Kulturhaus Wiesloch einen Vortrag zum Thema „Diagnoseverfahren bei Menschen mit dementiellen Erkrankungen“ halten.
Verschiedene Fragen können im Rahmen des Vortrags und in der anschließenden Gesprächsrunde beantwortet werden. Zum Beispiel:
Mit welchen Untersuchungen kann festgestellt werden, ob jemand an einer Demenz erkrankt ist?
Gibt es auch schon im frühen Anfangsstadium verlässliche Diagnoseverfahren?
Wann ist es sinnvoll, sich zu einer Untersuchung anzumelden?
Wer kann die Diagnose stellen, welche Konsequenzen hat dies für die Betroffenen und welche Rolle spielt die Diagnostik für eine weitere Behandlung?

Informationen zur Initiative hier.

 

Aktionstage Demenz – große Resonanz in der Bevölkerung

veröffentlicht: 25. April 2015, 3854 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Bürgerstiftung Wiesloch unterstützt die Initiative Demenzfreundliche Kommune maßgeblich sowohl mit Know-how als auch finanziell.

Die Initiative ist ein Zusammenschluss Wieslocher Organisationen und Privat­personen, die sich für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in Wiesloch ein­setzen und für die besonderen Heraus­forderungen, die diese Erkrankung mit sich bringt, sensibilisieren möchten.

Dazu fanden vom 26. Februar bis 27. März in Wiesloch Aktionstage statt unter dem Motto „Mut machen – mitmachen – sich auf den Weg machen“. Vom Besucherandrang bei den einzelnen Veranstaltungen waren die Mitglieder der „Initiative Demenzfreundliches Wiesloch“ sehr positiv überrascht.

Ganz offensichtlich ist das Thema Demenz in der Bevölkerung angekommen und stößt auf großes Interesse. Durch das vielfältige Programm mit Vorträgen und Diskussionsrunden, Ausstellung im Rathausfoyer, Film, Tanz- und Singnachmittag, Tag der Offenen Tür in der Tagespflege bis hin zu Gottesdienst und Büchertischen in Stadtbibliothek und Buchhandel konnten sich Interessierte dem Thema auf unterschiedliche Weise nähern. Auch viele Gäste aus dem Umland konnte man begrüßen.

Für die Initiatoren ist dies sehr erfreulich und Ansporn für weitere Aktionen, die das Ziel haben, in Wiesloch Verbesserungen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu erreichen und ihnen die Teilhabe in einer verständnis­vollen Gesellschaft zu ermöglichen.

Die Initiative ist offen und freut sich über weitere Interessierte. Auskunft erteilt Monika Hanke, Gerontopsychiatrisches Zentrum am PZN, Tel. 06222-7552616 oder monika.hanke(at)pzn-wiesloch.de

 

Tanzen belebt alle Sinne – auch im Sitzen

veröffentlicht: 14. Juli 2014, 3617 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Eine von der Bürgerstiftung finanzierte Schnupperschulung für die Laienhelfer in der Demenzarbeit wurde bestens angenommen und machte Lust auf mehr.

Die Idee kam von Cornelia Decker und Martina Müller von der Kirchlichen Sozial­station Wiesloch e.V. Sie suchten nach Möglichkeiten, wie Ehrenamtliche einen Teil einer 3 stündigen Betreuung von dementiell erkrankten Menschen selbst mitgestalten können. Da das Tanzen im Sitzen sowohl für die Gäste als auch für die Mitarbeiter der Tagespflege eine große Freude ist, war das Thema schnell gefunden.

Und so konnte über den badischen Tanzverband die Musik­therapeutin Gabriele Hilscher für den Schnuppertag zur Ausbildung „Lehrer im Sitztanz“ gewonnen werden. Die Kosten für diese Fortbildung wurden von der Bürger­stiftung im Rahmen der Förderung „BesT – Bürgerengagment sichert Teilhabe“ übernommen.

WSL_Sozialstation_Sitztanz_Lehrgang_09_kl

Die Schulung wurde sehr gut angenommen. 19 Teilnehmende, davon 15 Ehrenamtliche, die in der Gruppenarbeit tätig sind, kamen für die sechsstündige Fortbildung ins Haus 20 auf dem PZN-Gelände. Die umfassende Einführung von Frau Hilscher gab einen guten Einblick in die professionelle Aus­arbeitung von Tänzen und deren Vereinfachung für Menschen mit dementiellen Erkrankungen.

Die vielen praktischen Beispiele bei rhythmischer Musik machten die Fortbildung zu einem Erlebnis für alle Sinne. So hörte man beim Abschied viele positiven Kommentare wie „Jetzt traue ich mir selbst zu, einen Tanz zu gestalten.“ Oder „Ich würde am liebsten die ganze Ausbildung absolvieren.“

Für Frau Decker, der Leiterin der Gruppenarbeit, war wichtig, auch die Stunden­vorbereitung den Ehrenamtlichen transparent zu machen und die Anleitungen zu den Sitztänzen zu verstehen, die man vom badischen Tanzverband käuflich erwerben kann. Ganz bewusst wurde diese Fortbildung auch Mitarbeitern aus der Tagespflege angeboten, und durch eine DVD wird sie nun auch allen Mitarbeitern zugänglich gemacht, die an der Aktivierung der Tagespflegegäste beteiligt sind.

Beim gemeinsamen Fototermin mit Helmut Pfeifer bedankte sich Frau Decker im Namen der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V., dass die Bürgerstiftung „diese gute Fortbildung für die Ehrenamtlichen und uns finanziell ermöglicht“ hat.

Rosemarie Stindl als Vertreterin der Bürgerstiftung lobte ihrerseits das große Engagement der Sozialstation und insbesondere Frau Decker, und sie dankte in besonderem Maße den anwesenden Ehrenamtlichen, die nicht nur verantwortungsvoll, zuverlässig und regelmäßig bei der Betreuung von dementiell Erkrankten helfen, sondern auch viel Zeit und Energie für ihre Weiterbildung investieren. „Ohne Ihren Einsatz“, so R. Stindl, „wäre all dies nicht machbar und Wiesloch ein großes Stück ärmer.“

 

Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

veröffentlicht: 11. Mai 2013, 3748 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit 2012 gibt es in Wiesloch eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz, die nur durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher möglich wurde. Diese Betreuungsgruppe ist ein gemeinsames Projekt der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V., dem Gerontopsychiatrischen Zentrum am PZN und der IAV-Stelle der Stadt Wiesloch. Die Bürgerstiftung hat eine spezielle Schulung für 22 Ehrenamtliche zu „Laienhelfern für Menschen mit Demenz“ finanziert, denn ohne eine solche Schulung ist die Demenzbetreuung nicht durchführbar.

Film von cando Berlin, der anlässlich der Preisverleihung zum 3. Ideen­wettbewerb der Allianz für Bürgersinn gedreht wurde

Cornelia Decker, Teamleiterin Demenz in der Kirchlichen Sozialstation, betreut die Gruppe fachlich. In der Gruppe erfahren die dementiell eingeschränkten Teilnehmer in der Gemeinschaft mit anderen Anregungen zum Gespräch, zur Gedächtnis­aktivierung, zur Bewegung.
So wird bei den Betroffenen die Lebensfreude geweckt und gesteigert, Ressourcen und Fähigkeiten werden abgerufen und gefördert, das Gefühl dazu zu gehören wird gefestigt.
Die Angehörigen erfahren durch die Gruppenstunden 3 – 4 Stunden am Stück Entlastung für ihre eigenen Bedürfnisse und Erledigungen.

Es wäre schön, wenn sich weitere Helferinnen und Helfer entschließen würden, sich in diesem Bereich zu engagieren. Es ist eine sinnvolle, sehr anspruchsvolle Tätigkeit, die viel Empathie und Flexibilität braucht, aber auch sehr befriedigend ist. Es sei bereichernd, so Frau Decker, die Gäste so ermutigt zu sehen, dass sie sagen können: „Ich wusste gar nicht, dass ich das noch so gut kann.“ Oder „Ich kann hier so sein wie ich bin, ich gehöre dazu.“

Wer Interesse am Einsatz als „Laienhelfer Demenz“ hat, wende sich bitte an die Kirchliche Sozialstation Wiesloch e.V.
Für die geleisteten Betreuungsstunden wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

 

 

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