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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

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Benefizkonzert: Neuer Termin steht fest

veröffentlicht: 3. August 2020, 470 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Das in diesem Jahr wegen Corona ausgefallene Benefizkonzert zugunsten der Bürgerstiftung Wiesloch soll nun wird im kommenden Jahr stattfinden, und zwar am 21. März 2021 im Kulturhaus Wiesloch.

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Benefizkonzert mit den Nachtigallen und Le Roi Julie: Verschoben

veröffentlicht: 12. März 2020, 892 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Aufgrund der schwer einzuschätzenden Entwicklungen rund um das Coronavirus muss das Benefizkonzert mit den Nachtigallen und Le Roi Julie leider verschoben werden. Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Wiesloch bedauern dies außerordentlich, sind aber zuversichtlich, dass das Konzert zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.

Ein neuer Termin für das Konzert wird bekanntgegeben, sowie die Situation rund um Corona sich beruhigt hat. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, können jedoch auch bei den Buchhandlungen Dörner und Eulenspiegel zurückgegeben werden.

Der Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch dankt allen Beteiligten sehr herzlich für Ihr Verständnis und ihre Unterstützung: den Nachtigallen, Le Roi Julie, dem Team der Hohenhardter 7 sowie den Buchhandlungen Dörner & Eulenspiegel.

 

Benefizkonzert mit den Nachtigallen: Karten ab sofort erhältlich

veröffentlicht: 10. Februar 2020, 1029 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Eine wunderbare Tradition wird fortgesetzt: Das bekannte und beliebte Benefizkonzert mit den „Nachtigallen“ wird auch im kommenden Jahr stattfinden.

Am 22.3.2020 um 19h heißt es im Kulturhaus in Wiesloch wieder: Bühne frei für die Nachtigallen und ihre musikalischen Freunde.

Ein genialer Stilmix erwartet die Gäste beim 8. Benefizkonzert der Bürgerstiftung im Kulturhaus. Le Roi Julie (Julie André und Laurent Leroi) werden die Zuhörer beschwingt und auch mal melancholisch, jedoch mit typisch französischem Charme und einem Repertoire aus bekannten Liedern der großartigen, französischen Chanson-Ikonen begeistern.

Aber auch bei uns weniger populäre Chansons, die zum Teil auf den Hinterhöfen gesungen wurden und nicht den großen Auftritt auf die Bühnen fanden, sind ein Spiegelbild der besonderen musikalischen Ära vergangener Jahre.

Ganz anders die „Nachtigallen“ (Jutta Werbelow, Martin Haaß und Rolf Schaude), drei Energiebündel, die durch ihre Musikalität und Bühnenpräsenz glänzen, und ihre stilistische Vielfalt bei und Rock- und Popmusik mit ihren ganz persönlichen Interpretationen präsentieren. Mal würde man gerne mitsingen, mal am liebsten mittanzen.

Alle Künstler werden auch dieses Mal wieder auf den größten Teil ihrer Gage verzichten – zugunsten der Arbeit der Bürgerstiftung Wiesloch.

Karten zum Preis von 17 Euro sind ab sofort erhältlich bei „Bücher Dörner“ (Hauptstraße 84, Wiesloch) und bei der „Buchhandlung Eulenspiegel“ (Hesselgasse 26, Wiesloch).

 

Musik und Komik zugunsten der Bürgerstiftung

veröffentlicht: 25. März 2019, 1708 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Rasant und anders sollte es werden, das diesjährige Konzert der beliebten Band Die Nachtigallen zugunsten der Bürgerstiftung Wiesloch. So hatten es die Bandmitglieder Jutta Werbelow, Rolf Schaude und Martin Haaß angekündigt und so war es am 24.03.2019 dann auch.

Wie immer bestritten die Nachtigallen den Abend nicht allein. Aber dieses Mal hatten sie keine andere Band sondern den Komiker Georg „Schorsch“ Schweitzer eingeladen. Das Multitalent aus Karlsruhe ist auch als „Blitzgeist unter den Komikern“ bekannt. Kennengelernt hatte man sich letztes Jahr beim Zeltspektakel in Walldorf, und weil Jutta Werbelow ihn so lustig, spontan und schlagkräftig fand, lud sie ihn ein.

Er war sofort dabei: „Wenn Jutta sagt, die Bürgerstiftung ist eine gute Sache, dann mache ich da sehr gerne mit.“ Wie er nach dem Konzert sagte: „Ich finde es wunderbar, wie Ihr ehrenamtlich so etwas wie die Bürgerstiftung aufbaut und mit unglaublich vielfältigen Dingen über Jahre hinweg Gutes für andere Menschen und eure Stadt tut. So etwas möchte ich mit dem, was ich gut kann, unterstützen. Und deshalb trete ich dann ab und zu mal ohne Gage auf.“

Begrüßung durch den Vorstand

In der Begrüßung blickte Vorstandsvorsitzender Dr. Johann Gradl kurz ein Jahr zurück, als die jetzigen Vorstandsmitglieder noch als Kandidaten an derselben Stelle standen. In kurzen Frage-Antwort-Sequenzen äußerten sich die Vorstände über ihr erstes Jahr in der Bürgerstiftung. Stolz wurde das neue Info-Faltblatt zur Bürgerstiftung präsentiert. Außerdem wurde das ungebrochen hohe Engagement der vielen Ehrenamtlichen dankend hervorgehoben, ohne das die Bürgerstiftung nicht das wäre, was sie heute ist.

Action non-stop, Gießkannen-Werdegang und Lied-Premiere

Schon vor Beginn der Veranstaltung wuselte Schorsch im knallroten Anzug geschäftig durch Saal und Treppenhaus des Wieslocher Kulturhauses, begrüßte die Gäste mit witzigen Kommentaren und band ihnen „den roten Faden“ aus seiner roten Gießkanne ums Handgelenk.

Spontan und heiter ging es Schlag 19 Uhr richtig los bzw. kurz später, denn von draußen hörte man noch die Kirchenglocken: „Es gibt eine höhere Macht, deshalb müssen wir warten.“ Georg Schweitzer übernahm die Moderation, funkte Dr. Johann Gradl und den anderen Vorstandsmitgliedern der Bürgerstiftung mehrfach höchst amüsant in deren Begrüßungsrede, beschrieb den 25-jährigen Werdegang der Nachtigallen anschaulich mit abenteuerlich geformten Gießkannen und kommentierte den ganzen Abend hindurch nicht nur die Musikstücke in seiner sehr eigenen Weise („Landstraße zur Hölle“, das Duo „Modernes Gespräch“) sondern auch alles, was im Saal passierte und seiner Aufmerksamkeit nie entging („Oje, Sie husten auch? Möchten Sie sich zu dem anderen Huster dort drüben setzen?“).

Der Schlagabtausch zwischen Front-Nachtigall Jutta Werbelow und Schorsch Schweitzer machte beiden sichtlich Spaß.

Gleich die erste Nummer der Nachtigallen war ein besonderes Highlight: die Premiere des Lieds „Marrakesh“, das vom Publikum frenetisch beklatscht wurde. Die Band widmet sich nämlich in nächster Zeit stärker den Liedern von Crosby, Stills and Nash, um damit im Sommer beim 50-Jahre-Woodstock-Festival in Dossenheim aufzutreten.

Wildblumen für das Publikum

Für manche Gäste war Schorsch etwas zu präsent. Aber das änderte sich nach der Pause, als Die Nachtigallen deutlich stärker in den Vordergrund traten. Obwohl zwei der drei Musiker erkältet waren, interpretierten sie ihre Titel in bekannt intensiver, ausdruckstarker Weise.

Viele davon waren den Akteuren der Bürgerstiftung gewidmet: Wildblumen = „Wild Flowers“ gab es, „weil ihr euch engagiert und weil ihr immer zu unseren Konzerten kommt“, oder „Everything counts in large amounts“, weil alles zählt, insbes. größere Beträge, um die Arbeit der Bürgerstiftung mit Spenden zu unterstützen.

Buchversteigerung

Die spontane Versteigerung des neuen Buchs über die Band mit den Unterschriften vieler Bekannter aus der Musikszene (Schorsch: „Vielen Dank, das wäre aber auch wirklich nötig gewesen.“) sowie der Verzicht der Künstler auf einen Teil ihrer Gage „war wieder einmal ein wunderbarer Beitrag, um das Engagement der Bürgerstiftung finanziell zu unterstützen“, bedankte sich Dr. Johann Gradl bei den Akteuren und Gästen. Dem Verein Hohenhardter 7 e.V. dankte er für den Verkauf von Snacks und Getränken, die dem geselligen Pausenambiente äußerst förderlich waren.

Papierflieger für viele guten Wünsche

Gegen Ende der Veranstaltung durfte das Publikum noch einmal richtig aktiv werden. Schorsch hatte zuvor, sehr zur Verwunderung der Gäste, bunte Papierbögen an alle verteilt. Unter seiner Anleitung sollten nun alle mit dem Finger einen Wunsch für die Band aufs Papier „schreiben“. Dann musste erst eine Spitze gefaltet werden („denn ihr seid spitze!“). Nach einigen weiteren Knicken, die jeder akribisch und konzentriert vornahm, war das Papier zum Flieger mutiert und durfte auf seinen Weg auf die Bühne geschickt werden.

Diese Origami-Einlage machte unglaublich gute Laune und zauberte allen ein Lächeln für den Nachhauseweg ins Gesicht.

Schön war es und ganz anders als sonst! Das jährliche Konzert ist tatsächlich immer für eine Überraschung gut. Ein großes Dankeschön an Jutta Werbelow!

 

Überlappende Trios und Zäsur in der Stiftung

veröffentlicht: 5. März 2018, 2926 mal gelesen, 1 Kommentar bisher

Zwei Trios mit fünf Musikern und zwei Moderationsblöcke mit Neuigkeiten aus dem Bürger­stiftungsvorstand machten das Doppelkonzert wieder zu einem besonderen Ereignis.

Das Doppelkonzert „Die Nachtigallen und Gäste“ zugunsten der Bürgerstiftung ist eine liebgewonnene Tradition geworden, und so konnten wir Anfang März zum sechsten Konzert viele Stammgäste begrüßen.

Dr. Johann Gradl und Edeltraut Schuckert aus dem Bürgerstiftungsvorstand begrüßten die Gäste mit dem Hinweis auf eine bevorstehende „Zäsur“ in der Bürgerstiftung: drei verdiente Vorstände werden bei den bevorstehenden Wahlen im Mai nicht mehr kandidieren.

In einer kleinen Interviewrunde mit dem einen oder anderen Augenzwinkern wurden dann Wolfgang Lehner, Rosemarie Stindl und Annegret Sonnenberg zur „Zeit danach“ befragt. Diese Information führte natürlich insbesondere in der Konzertpause zu vielen Spekulationen, ob es denn schon Kandidaten für die Nachfolge gäbe und wenn ja, wer.

Die Neugier konnte zu Beginn der zweiten Konzerthälfte befriedigt werden, als die Moderatoren in bekannt kurzweiliger Manier die Kandidaten vorstellten, die sich bisher gemeldet haben: Dr. Brigitta Martens-Aly, Jürgen Braun und Franz Schaidhammer. Alle betonten jedoch, dass sich bis zur Wahl am 04.05.2018 sehr gern noch weitere Kandidaten melden können.

Den größten Teil des Abends nahm natürlich die Musik ein. Auch wenn es mathematisch nicht ganz stimmte – zwei Trios waren eingeladen, aber nur fünf Musiker standen auf der Bühne – passte doch alles im Verlauf des Abends und die Stimmung im nahezu ausverkauften Kulturhaussaal war bestens.
Die Kultband Die Nachtigallen bildeten den Rahmen mit den „glamourös-kapriziös“ Arrangements einiger ihren beliebtesten Lieder. Dann wechselte Rolf Schaude, laut Jutta Werbelow der „Chef der Nachtigallen“, die Seiten/Saiten und spielte als dritter Mann im Trio Blu, das das Publikum auf eine musikalische Reise rund um den Globus entführte.

Zum großen Finale verschmolzen die beiden Trios zu einem Quintett. Beim allerletzten, sehr emotional vorgetragenen Lied sang schließlich das Publikum schmachtend den Refrain „Time after Time“ unzählige Male mit – und jeder hatte einen schönen Ohrwurm für den Heimweg. Wir danken den Künstlern ganz herzlich, die durch den Verzicht auf einen Teil ihrer Gage die Bürgerstiftung auch in diesem Jahr wieder unterstützen.

Zum Doppelkonzert gehört mittlerweile dazu, dass der Verein Hohenhardter 7 e.V. vor Beginn des Konzerts und in der Pause Snacks und Getränke anbietet und so für einen schönen Rahmen für Geselligkeit und angenehme Gespräche sorgt.

Wir danken allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sehr herzlich.

 

Werkstattkonzert für guten Zweck

veröffentlicht: 10. Mai 2017, 3015 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Akkordeon-Benefizkonzert begeistert mit außergewöhnlichen Klängen in der vollbesetzten SPHV-Montagehalle.

Die Bürgerstiftung Wiesloch und der SPHV hatten zu dem Benefizkonzert in ungewöhnlichem Ambiente eingeladen. Über den musikalischen Hörgenuss hinaus wollten die Veranstalter mit dem Konzert einen besonderen Begegnungsraum schaffen, um auf die Belange psychisch erkrankter Menschen aufmerksam zu machen.

So freuten sich die Organisatoren auch, als sich die große Werkstatthalle kurz vor Konzertbeginn um 16 Uhr füllte und mit rund 100 Gästen fast alle Plätze belegt waren.

„Menschen zusammenbringen und gemeinsam das Zusammenleben in der Stadt positiv beeinflussen, das ist uns sehr wichtig“ begrüßte Rosemarie Stindl vom Vorstand der Bürgerstiftung die Anwesenden. Unter anderem in dieser Vermittlerrolle war die Bürgerstiftung am Konzert beteiligt. Das Akkordeon-Bezirksorchester Rhein-Neckar-Odenwald hatte von dem großen sozialen Engagement der Bürgerstiftung gehört und wollte dazu beitragen. Und die Bürgerstiftung wusste von den finanziellen Einschränkungen der SPHV-Klienten. So war sehr schnell zu Basis zu der kulturellen Kooperation geschaffen.

Melitta Wernecke, Geschäftsführerin des SPHV Rhein-Neckar, führte in ihrer Begrüßung aus, dass die Orchestermusiker zugunsten von Spenden für den SPHV auf eine Gage verzichteten. Der Spendenerlös werde für die Durchführung von Freizeiten dringend gebraucht. Der SPHV organisiert und begleitet Reisen für psychisch erkrankte Menschen, um ihnen wichtige soziale und kulturelle Eindrücke zu ermöglichen. Hierfür sei laut Wernecke jedoch eine Spendenfinanzierung unabdingbar: Die Klienten des SPHV lebten häufig von Sozialhilfe oder einer kleinen Erwerbsunfähigkeitsrente und könnten sich einen mehrtägigen Urlaub selten leisten.

Das Akkordeon-Bezirksorchester Rhein-Neckar-Odenwald unter der Leitung von Berzirksdirigent Werner Scherer eröffnete das abwechslungsreiche musikalische Programm passend zum guten Wetter mit dem „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss. Was folgte, war ein Feuerwerk allerhöchster Virtuosität mit unterschiedlichsten Stücken von Rossini, Prokofjew, Piazzola u.v.m. Mit ihrer einzigartigen Interpretation der Stücke rissen die Musiker das Publikum von Anfang an mit. Orchesterleiter Werner Scherer wandte sich vor jedem Stück mit Anekdoten und Wissenswertem über den Komponisten und sein Werk an das Publikum und ergänzte so auf unterhaltsame Weise die musikalische Vorstellung.

Das Publikum erklatschte zum Ende des einstündigen Konzerts erfolgreich zwei Zugaben. Es bedankte sich bei Orchester und Organisatoren mit lang anhaltendem Applaus und Spenden von über 500 € für den guten Zweck.

 

Trio trifft Quartett

veröffentlicht: 21. März 2017, 1778 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Einer liebgewonnene Tradition folgend gaben Die Nachtigallen das mittlerweile fünfte Konzert zugunsten der Bürgerstiftung. Genre-CrossOver mit der Gast-Band Tutu Toulouse machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Wie in den Jahren zuvor verzichteten die Künstler wieder auf einen großen Teil ihrer Gagen. Solch ein kontinuierliches Engagement musste geehrt werden. Und so übergaben Dr. Johann Gradl und Edeltraud Schuckert, Mitglieder des Vorstandes der Bürgerstiftung Wiesloch, den Nachtigallen Rolf Schaude, Jutta Werbelow und Martin Haaß einen großen Präsentkorb mit allerhand Leckereien aus der Region als Dankeschön.

Die Unterstützung der Nachtgallen und ihrer Gäste kommt unterschiedlichen Angeboten der Bürgerstiftung im Rahmen des Schwerpunkts ZusammenLeben! zugute: so erhalten z.B. finanziell angespannten Familien Zuschüsse, um ihren Kindern die Teilnahme an einer Klassenfahrt zu ermöglichent wird; der interkulturelle Garten Wurzelwerk wird unterstützt u.v.m.

„Bürger für Bürger“ – mit diesem Motto der Bürgerstiftung überzeugen die Nachtigallen jedes Jahr auf’s Neue ihre wechselnden Gäste für ein Konzert zugunsten der Bürgerstiftung.

Ab 18.30 Uhr war Einlass und sehr schnell füllte sich der Saal mit gut gelaunten und erwartungsfrohen Gästen. Zum Beginn um 19.00 Uhr war der Kulturhaussaal mit knapp 180 Besuchern fast ausverkauft. Die Stimmung war großartig. Die Nachtigallen begannen ihr Konzert zum Thema „Liebe in all ihren Höhen und Tiefen“ stand, mit dem Klassiker „Crazy Little Thing Called Love“ und interpretierten diesen Song auf ihre gekonnt eigenwillige aber mitreißende Art. Natürliche fehlte auch der wunderbare Hit von Madonna „Like a Virgin“ nicht, den Jutta Werbelow grandios auf Nachtigallen-Art zum Besten gab.

In diesem Jahr brachten die Nachtigallen die Gruppe Tutu Toulouse mit, eine Formation rund um Oliver Kuka, der vor Jahren Gründungsmitglied bei den Nachtigallen war. „Musik trifft Literatur trifft…..Mitten ins Herz!“ So beschreibt Tutu Toulouse sein Programm. Das Quartett interpretierten Perlen der internationalen Popmusik, Poesie und Literatur in einer höchst interessanten und amüsanten Weise: Während M.P. Toulouse (Matthias Paul) Grönemeyers „Männer“ mit tiefer, faszinierender Schauspielstimme monologisch vortrug, sang Tina Toulouse mal verhalten, mal forsch „Was soll das?“ Ein weiteres Highlight war die Titanic im Wasserglas, bei dem M.P. den letzten Dialog zwischen Rose und Jack aus dem Film wiedergab und beide Bands dann herzzerreißend den Titelsong intonierten. Jutta Werbelows Klassiker „Thriller“ war durch die Kontrabassbegleitung von Doro T.T. und das irre (Theater-)Lachen vom M.P. noch schaurig-gruseliger als sonst.

Die insgesamt sehr gute Stimmung wurde gefördert von den freundlichen und emsigen Helfern des Hohenhardter 7 e.V., die auch in diesem Jahr für das Catering sorgten und appetitliche Häppchen und Getränke anboten.

Nach zweieinhalb Stunden endete das Doppelkonzert mit einer Zugabe. Die Rückmeldungen des Publikums waren überaus positiv: “ Es war einfach wunderbar, super, toll. Wir kommen nächstes Jahr wieder“.

 

Spende für Hohenhardter 7

veröffentlicht: 7. Mai 2016, 3665 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Dieser Tage besuchte der Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch die Baustelle des neuen Schatthäuser Dorfgemeinschafts­hauses. Der Verein Hohenhardter 7 e.V. hatte zu diesem Ortstermin eingeladen, um den Baufortschritt zu zeigen und sich nochmals zu bedanken für die finanzielle Hilfe der Bürgerstiftung sowohl in der Vergangenheit als auch zuletzt im Februar, als der Erlös des Bürger­stiftungskonzerts „Die Nachtigallen und Gäste“ komplett an die Hohenhardter 7 ging (1.800 €).

Die 130 Vereinsmitglieder bauen das Dorfgemeinschaftshaus für Jung und Alt in Schatthausen in der Hohenhardter Straße 7. Die Bürgerstiftungsvertreter Edeltraut Schuckert, Rosemarie Stindl und Wolfgang Lehner lobten das großartige ehrenamtliche Engagement und waren tief beeindruckt vom Baufortschritt. Seit September 2013 wurden mehr als 3.000 ehrenamtliche Stunden auf der Baustelle geleistet. Dennoch wurden und werden zusätzlich auch große finanzielle Mittel benötigt, um diese Aufgabe zu stemmen.

Hohenhardter7 Spende Benefizkonzert_kl

Der Verein freut sich auf die Einweihung des Hauses am 11. September 2016, zu der die Bevölkerung schon jetzt herzlich eingeladen ist. Und die Bürgerstiftung hat schon einmal angefragt, ob eventuell das Stiftungsforum 2017 in den neuen Räumlichkeiten durchgeführt werden könnte.

Auf dem ersten Artikelfoto von Karl-Heinz Pfeiffer von links:

  • Gerhard Mossemann (HH7 Bauhelfer)
  • Dietmar Leder (HH7 Bauhelfer & stellvertretender Vorsitzender)
  • Edeltraut Schuckert (Bürgerstiftung Wiesloch)
  • Günter Hoogestraat (HH7 Bauhelfer)
  • Wolfgang Lehner (Bürgerstiftung Wiesloch)
  • Werner Philipp (HH7 Bauhelfer & Schriftführer)
  • Anneliese Günther (HH7, 1. Vorsitzende)
  • Rosemarie Stindl (Bürgerstiftung Wiesloch)
 

Freudentränen beim Nachtigallen-Konzert

veröffentlicht: 23. Februar 2016, 3301 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Erlös des Konzerts der Nachtigallen für die Bürgerstiftung geht komplett an den Schatthäuser Verein Hohenhardter 7. Bekannte und neue Arrangements sowie brasilianisches Originalflair sorgten für beste Stimmung im ausverkauften Saal.

Ein Gong ertönt, die Anwesenden strömen vom Bistro-Bereich, wo der Verein Hohenhardter 7 mit Snacks und Getränken bewirtet, zu ihren Plätzen im ausverkauften Kulturhaussaal. Die Vorfreude auf die Musik spürbar, denn viele der Gäste sind nicht zum ersten Mal bei einem Benefizkonzert der Nachtigallen für die Bürgerstiftung. Vorstandsmitglied Wolfgang Lehner spricht Begrüßungsworte, wie das so üblich ist.

Doch dann kommt die große Überraschung: der gesamte Erlös aus dem Konzert wird an Hohenhardter 7 weitergegeben. Ein kollektiver Freudenschrei aus der Küchenecke, wo die Vereinsmitglieder eben noch ahnungslos Leckereien verkauften, und Tränen bei der Vereinsvorsitzenden Anneliese Günther.

Bistro-Bereich Hohenhardter7
Bistro-Bereich Hohenhardter7

Bürgerstiftung und Bands waren sich im Vorfeld einig, dass solch ein großartiges ehrenamtliches Engagement für das Gemeinschaftshaus Schatthausen mit diesem Konzert unterstützt werden soll. Die für Sommer geplante Fertigstellung braucht noch viele Spenden (Kontonummer über vorstand(at)hohenhardter7.de zu erfragen).

Die erste Veranstaltung im Jubiläumsjahr der Bürgerstiftung begann mit bestens gelaunten Nachtigallen. Bei der Ansage von dem äußerst eigenwilligen arrangierten „Like a virgin“ scheute Frontfrau Jutta Werbelow auch nicht den Vergleich mit Madonna: „Auch wir spielen vor ausverkauftem Haus.“ Der Größenunterschied zwischen SAP-Arena und Kulturhaus Wiesloch sei ja nicht so furchtbar groß.

Und so war auch das Programm weltumspannend: die Nachtigallen boten Lieder aus Großbritannien, USA und Australien auf ihre ganz besondere Art, und dann ging es in fliegendem Wechsel musikalisch nach Südostbrasilien.

Brasilianisches Gitarrenflair
Brasilianisches Gitarrenflair

„Das ist ein bisschen wie Österreich“ beschrieb Zélia Fonseca ihre Heimat. Sie kam mit ihrer Schlagzeugerin Angela Frontera und Schwester Julia nach Wiesloch, weil „es so toll ist, dass wir heute gemeinsam für die Bürgerstiftung spielen.“ Sie und Jutta Werbelow lernten sich vor 15 Jahren kennen, und beide freuten sich, nun endlich die Gelegenheit für einen gemeinsamen Auftritt zu haben.

Mit einem Augenzwinkern verriet sie: „Ich spiele gern in der Provinz“, und das merkte man. Ihre Lieder ließen die brasilianische Seele spüren, auch wenn ihr Daumen („der Daumen ist der Puls, das Herz brasilianischer Musik“) dick geschwollen von der unsanften Begegnung mit einer Autotür kaum an der Gitarre zu gebrauchen war. „ Die Stimmung ist so toll! Ich spiele trotz Schmerzen für euch.“

Jutta mit Spickzettel
Jutta mit Spickzettel

Angela Frontera genoss es sichtlich, auf dem ungewöhnlichen Schlagzeug der Nachtigallen zu spielen. Als dann beide Bands gemeinsam auf der Bühne standen, konnte niemand glauben, dass sie am Nachmittag vor dem abendlichen Auftritt beim Soundcheck zum ersten Mal miteinander musiziert hatten.

Jutta hatte es prophezeit: „Ihr werdet als veränderte Menschen aus dem Konzert rausgehen.“

 

Kulturhaus bebt beim dritten Doppelkonzert

veröffentlicht: 27. März 2015, 4150 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zwei hervorragende Bands und ein aktives Publikum machten das Bürgerstiftungskonzert 2015 zu einem ganz besonderen Erlebnis.


„Das wird ein magischer Abend“ sagte Jutta Werbelow von den Nachtigallen zu Beginn des 3. Bürgerstiftungskonzerts. Sie hatte recht, die knapp 150 Gäste bestätigten das zweieinhalb Stunden später begeistert.

Dieses Mal hatten die Nachtigallen das Huub Dutch Duo eingeladen – eine hervorragende Kombination, denn so kamen die Gäste in den Genuss eines höchst breiten und abwechslungsreichen Repertoires aus Rock, Pop, Blues, Jazz, Chansons und vielem mehr.

Jutta Werbelow erinnerte sich offensichtlich gut an das Vorjahr, als das Publikum bei „Yellow Submarine“ souverän als Background-Chor mitmachte, so dass dieses Lied ziemlich früh am Abend gemeinsam intoniert wurde.

Das Wäscheleinophon

Huub Dutch zeigte sich davon tief beeindruckt und integrierte die Gäste ebenfalls bei mehreren Liedern, z.B. bei seiner Hommage an sein Instrument, das Wäscheleinophon: „Mein großer schwarzer Kübel steht draußen vor der Tür, hollari, hollari, hollaro …Bist du mal verstimmt, geb ich dir meinen Kübel und der swingt, swingt, swingt“ (Melodie von „Mein kleiner grüner Kaktus“).
Zwischendurch plauderte er charmant mit niederländischem Akzent und führte die Anwesenden in einem Kurzkurs in die Grundlagen seiner Muttersprache ein. „Oh, das Publikum singt nicht nur gern, es ist auch intelligent.“

Ein Höhepunkt des Abends war zweifellos „Max und Moritz got the Blues“. Nach ernsthafter Forschung in der deutschen Literatur sei Huub auf den deutschen „Dabbelju Busch“ gestoßen. Zusammen mit Pianist, Komponist und Texter Chris Oettinger vertonte er die Streiche der Lausbuben, von denen zwei dargeboten wurden. Ein weiterer Höhepunkt war „Something stupid“ im Duett mit Jutta Werbelow.

Aktives Publikum

Am allerbesten, so die einhellige Meinung aller Anwesenden, war das gemeinsame Abschlusslied.
Nach einem kurzen Probelauf („Das Publikum ist wirklich sehr intelligent!“) verteilte Huub unzählige Rassel- und Klapperinstrumente in teils abenteuer­lichen Formen, und dann ging es los in bester lateinamerikanischer Ausgelassenheit zu einem heißen Merengue-Rhythmus. Der Saal bebte, als die fünf Bandmitglieder loslegten und alle Gäste klapperten, klatschten und an den richtigen Stellen „Bananas!“ oder „Ayie!“ riefen.

Ein Gast schrieb gleich am nächsten Morgen: „Es war so ein wunderbares Konzert gestern und wieder so liebevoll ausgerichtet – vielen Dank. Auch meine Schwester und mein Sohn fanden es supertoll!“

Begrüßung

Der mittlerweile kleinen Tradition folgend, verzichten die beiden Bands auf einen Großteil ihrer Gage, um die „Direkte Hilfe“ der Bürgerstiftung zu unterstützen.

Dabei geht es um kurzfristige finanzielle Unterstützung von Menschen, die unvermittelt in eine akute Notlage geraten sind, z.B. wenn bei einer Familie, die von Monat zu Monat gerade so mit ihrem kleinen Verdienst auskommt, die Waschmaschine kaputt geht, oder wenn aufgrund einer sehr geringen Rente die Stromnachzahlung nicht auf einmal beglichen werden kann.

Die Anzahl solcher und ähnlicher Fälle war 2014 so hoch wie noch nie, und auch die Summe aller gezahlten Beträge erreichte einen Höchststand.
Wie Dr. Gradl vom Vorstand der Bürgerstiftung sagte: „Auch wenn wir meist mit recht kleinen Zuschüssen eine große Wirkung erzielen, brauchen wir doch Spenden­einnahmen, um die steigende Armut in der Bevölkerung Wieslochs lindern zu können.

Wir danken deshalb den Nachtigallen und dem Huub Dutch Duo ganz herzlich, dass sie mit ihrem Konzert unsere Arbeit unterstützen.“

Leckereien vom Hohenhardter 7 e.V.

Vor dem Konzert und in der Pause sorgten die Ehrenamtlichen des Hohenhardter 7 e.V. aus Schatthausen für das leibliche Wohl der Gäste.
Die Einnahmen aus dieser Bewirtung fließen in die Restaurierung des Dorfgemeinschaftshauses Schatthausen, der sich der Verein widmet.

 

 

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