Auch 2025, im nunmehr 6. Projektjahr, konnte die Bürgerstiftung Wiesloch wieder einen nennenswerten Beitrag gegen das Insektensterben leisten – dank großzügiger Spenden von PZN, NABU und privaten Personen.
3,6 ha Fläche standen als Blühbrachen der Natur zur Verfügung; teilweise haben teilnehmende Landwirte aus Kulanz ihre Flächen stehen lassen, obwohl der Vertrag und damit die Zahlungen für Ertragsausfälle schon abgelaufen waren. Teilweise konnten auch neue Flächen unter Vertrag genommen und neu eingesät werden, sodass ein guter Mix aus
reiferen und frühen Blühbrachestadien in der Landschaft entstand.
Die Flächen liegen auf den Gemarkungen Schatthausen und Baiertal, in Wiesloch und Frauenweiler suchen wir weiterhin nach Partnern für neue Verträge. Wer sich dafür interessiert,
kann auch gern mal eine vorhandene Fläche besuchen und mit den Bewirtschaftern über deren Erfahrungen sprechen.
Das Wetter war nach dem Dürresommer 2024 etwas förderlicher für die Entwicklung von Pflanzen und Tieren: nach einem heißen, trockenen Juni folgte ein regenstarker Juli, der in der Natur ein Aufatmen ermöglichte.
Interesse an einer Exkursion in die Flächen kam vor allem vom Frauenforum: gleich zweimal, im Mai und im September, besuchte eine Gruppe von Frauen eine Blühbrache, um sich ein Bild zu machen von der Entwicklung der Fläche im Jahreslauf.
Die Begeisterung für die vielfältige Ausprägung war einhellig: sowohl im blühenden Frühsommeraspekt als auch im Spätsommer, wenn überwiegend Samenstände zu sehen sind, sind die Flächen voller (teils verborgener) Schönheit und Leben.
- Projektleiterinnen: Brigitta-Martens-Aly, Caroline Dürk
- Vorstandspate: Franz Schaidhammer



