Tätigkeitsbericht 2025: Lesepatenschaften „Buchstabenfüchse“

Die Lesepatinnen und -paten begleiteten auch in diesem Jahr ihre Patenkinder zuverlässig und hochmotiviert beim Lesen- und Schreibenlernen. Zwar schrumpfte das Team bis zur Sommerpause geringfügig aufgrund unterschiedlicher persönlicher Gründe auf 25 Personen, aber es gab auch drei neue Interessierte. Die wurden im Herbst auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet und sind ab Januar 2026 einsatzbereit.

Schon früh im Jahr wurde deutlich, dass die im Vorjahr durchgeführte kleine Umstrukturierung in der Leitung des Teams positive Auswirkungen hat. Die Übertragung einiger Aufgaben von der Teamleitung auf jeweils eine Patin pro Schule verlief reibungslos, die Damen bringen sich seither sehr engagiert ein, und die anvisierten Ziele wurden erreicht. Das kleine Leitungsteam traf sich mehrfach zu Besprechungen. In den Schulen gab es Gruppentreffen, was dem schulinternen Patenaustausch sehr förderlich war. Teamleiterin Rosemarie Stindl bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung.

Zu zweit geht vieles besser, und so führten wir in jeder Schule eine Inventur in den Lesepatenschränken durch. Die vorhandenen Materialien wurden gesichtet, viele neue Materialien – zum Teil aus den Leseclubbeständen – kamen hinzu, Inventarlisten wurden erstellt. Dies war ein guter Anlass, sich grüppchenweise zu treffen, alles zu testen, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen.

Dass die Bürgerstiftung mit ihren Angeboten immer auf der Höhe der Zeit ist, zeigte sich im Februar: für alle Lesepatinnen und -paten gab es eine Schulung zum Thema Künstliche Intelligenz. Sie enthielt neben allgemeinen Informationen zur KI vor allem viele praktische Beispiele, wie die KI uns beim Erstellen von passgenauen Aufgaben für die Patenkinder helfen kann. Etliche Rückmeldungen im Laufe des Jahres bestätigen, dass solche Weiterbildungen wichtig sind und die Erkenntnisse daraus gern angenommen und umgesetzt werden.

Seit die Stiftung Lesen auf ihrem digitalen Campus spezifische Kurse für freiwillig Engagierte in der Leseförderung anbietet, ist Fortbildung im eigenen Tempo für unsere Paten und Patinnen auch abseits gemeinsamer Lehrgänge einfach möglich. Die Bürgerstiftung belohnt dieses zusätzliche Engagement mit einem Präsent.

Darüber hinaus gab es, wie in jedem Jahr, weitere Treffen und Möglichkeiten zum Austausch, u.a. bei den Kaffeenachmittagen in Schiller- und Merianschule zusammen mit den Kollegien. Und der Tradition folgend veranstalteten die Patinnen und Paten in der Schillerschule zum Schuljahresende eine gemeinsame Spielstunde im Schillerpark.

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