Fairbruary in Wiesloch – Was macht fair gehandelte Produkte eigentlich aus?

Im Februar steht der faire Handel besonders im Fokus. Doch was genau macht fair gehandelte Produkte eigentlich aus?

Faire Produkte begegnen uns vor allem im Alltag: Bei Kaffee, Kakao, Bananen oder Zucker, aber auch bei Blumen, Baumwolle oder Textilien spielt fairer Handel eine wichtige Rolle. Ziel des fairen Handels ist es, Produzent*innen faire und verlässlichere Arbeits- und Lebensbedingungen zu ermöglichen – insbesondere in Ländern des Globalen Südens, wo viele Erzeuger*innen starkem Preisdruck auf den Weltmärkten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind.

Es gibt verschiedene Gütesiegel für den fairen Handel – zum Beispiel Fairtrade, GEPA fair+ und Naturland Fair. Auch wenn diese Siegel unterschiedliche Standards und Schwerpunkte setzen, basieren sie auf denselben Grundprinzipien: faire Entlohnung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und langfristige Handelsbeziehungen. Häufig spielen auch Umweltaspekte eine Rolle.

Das bekannteste Siegel für fairen Handel ist das blau-grüne Fairtrade-Siegel von Fairtrade International. Im Mittelpunkt dieses Labels stehen sogenannte Mindestpreise und Prämien, die für bestimmte Produkte festgelegt werden.

  • Der Mindestpreis dient als Schutz, damit Produzent*innen auch bei fallenden Weltmarktpreisen ausreichend Geld für eine nachhaltige Produktion erhalten.
  • Zusätzlich erhalten die Produzentenorganisationen eine Fairtrade-Prämie. Diese können sie gemeinschaftlich in Projekte ihrer Wahl investieren, etwa in Weiterbildungen, Infrastrukturmaßnahmen oder Gesundheitsversorgung.

In den kommenden Wochen informiert euch die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Wiesloch über weitere Aspekte des fairen Handels.

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