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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

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Öffentliches Bücherregal der Bürgerstiftung Wiesloch im Ortsteil Schatthausen

veröffentlicht: 24. Oktober 2020, 49 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Auf Initiative von Edeltraut Schuckert, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung Wiesloch, wurde nun auch im Stadtteil Schatthausen ein öffentliches Bücherregal aufgestellt. Eigentlich war eine kleine, feine Eröffnungsfeier für Freitag, den 30.10.2020, vorgesehen. Doch Corona lässt nach Meinung der Bürgerstiftung momentan eine solche Veranstaltung nicht zu.

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Zum Gedenken an die Deportation der Wieslocher Juden vor 80 Jahren

veröffentlicht: 24. Oktober 2020, 19 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Am Donnerstag, dem 22.10.2020, jährte sich die Deportation der Wieslocher Juden durch die Nationalsozialisten in das Konzentrationslager Gurs zum 80. Mal.

Eine für den Abend geplante Gedenkveranstaltung der Stadt musste aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation kurzfristig abgesagt werden.

Umso dankbarer wurde daher eine Initiative der Stolperstein-Initiative, des Bündnis für Demokratie und Toleranz und der Bürgerstiftung Wiesloch aufgenommen.

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Zum Gedenken an die Deportation der Wieslocher Juden vor 80 Jahren

veröffentlicht: 22. Oktober 2020, 123 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Am 22.10.2020 jährt sich zum 80. Mal die Deportation der Wieslocher Juden in das Konzentrationslager im französischen Gurs. Die Stadt Wiesloch wollte dieses dunklen Moments unserer Geschichte in einer Veranstaltung im Palatin gedenken, musste diese aufgrund von Corona jedoch kurzfristig absagen.

Die Stolperstein Initiative Wiesloch, das Bündnis für Demokratie & Toleranz und die Bürgerstiftung Wiesloch, nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, den „Berches“, das Festtagsbrot der Juden, gegen eine Spende anzubieten und so daran zu erinnern, dass es auch Zeiten gab, in denen Juden und Christen ganz selbstverständlich mit- und nebeneinander wohnten und lebten.

Die Brote werden am 22.10.2020 von 10 bis 13 Uhr auf dem Platz vor der evangelischen Stadtkirche angeboten.

Berches nennen die Juden ihr Brot für den Schabbat. Der Name stammt vom hebräischen Wort Berachot ab, was „Segen“ bzw. „Segensspruch“ bedeutet. Ein international bekannterer Name für das Schabbatbrot ist Challa.

Die klassische Art des Berches besteht aus 12 einzelnen Teigsträngen, welche die 12 Stämme Israels symbolisieren sollen. Je sechs werden zu einem Zopf verflochten. Diese beiden Zöpfe werden aufeinander gesetzt, und durch Andrücken erhält der Berches dann seine Form. Es gibt aber keine Vorschrift dafür, wie der Berches auszusehen hat, manche waren geflochten, manche rund.

Die Zutaten des ursprünglichen Berches sind auf helles Weizenmehl, Hefe, Backmalz, Salz und Wasser beschränkt. Das helle Weizenmehl war früher relativ teuer, zur Ehre des Schabbats wurde aber nur das Beste verwendet. In schlechten Zeiten allerdings wurden manchmal gekochte Kartoffeln zur Streckung des Getreideanteils im Teig verwendet. Ein solches Brot ohne Milch ist „parve“, das heißt, man kann auch Fleisch dazu essen.

Zum Rosch Ha-Schana, dem jüdische Neujahrsfest, wurde und wird ein spezieller Berches gebacken, der Milch und auch Eier enthalten kann. Heute findet man im Internet viele Rezepte, in denen Menschen beschreiben, wie der Berches in ihren Familien gebacken wird.
In ihren Memoiren schreibt die unvergessene Stadträtin und Mitherausgeberin der Wieslocher Woche Lidwina Göpferich davon, wie wichtig in ihrer Jugend Brot als Nahrungsmittel für die Familie war. Sie erinnert sich an den Berches als ein leckeres Brot, das es zu besonderen Anlässen gab.

In Orten mit größeren jüdischen Gemeinden gab es Berches freitags und samstags zu kaufen, und sie wurden von Juden und Christen gleichermaßen geschätzt.

Die Erinnerung an die leckeren Berches ist nicht überall verloren gegangen. Ortsvorsteher Karl-Heinz Markmann erinnert sich zum Beispiel, dass nach dem Krieg ein Bäcker in Baiertal eine mit Haselnüssen bestreute Sorte gebacken hat.

Wir bieten einen Berches an, den die Bäckerei Leyer in Malschenberg backt. Seit 1878 wird hier in der 5. Generation das Wissen um das Backhandwerk gepflegt. Der Teig enthält einen kleinen Anteil Milch.
Bei der Bäckerei Leyer kann man ein Berchesbrot jeweils zum Wochenende bestellen.

Die Backstube befindet sich in der Apolloniastraße 3 in Rauenberg-Malschenberg (Telefon 07253 – 21984, E-Mail: info@bäcker-leyer.de, Homepage www.bäcker-leyer.de).

Wie mit den Stolpersteinen, die sich nicht an einem zentralen Ort sondern vor den ehemaligen Wohnungen der Opfer befinden, wollen wir mit unserem Angebot der Berches mitten in der Stadt zum 80. Jahrestag der Deportation der Wieslocher Juden nach Gurs dokumentieren, dass Juden und Christen früher ganz selbstverständlich mit- und nebeneinander wohnten und lebten.

Wenn Sie mehr über die Stolperstein-Initiative in Wiesloch wissen möchten, schauen Sie auf die Homepage der Stadt (Jüdisches Leben in Wiesloch) oder sprechen Sie die Leiterin der Initiative Patricia Hillier an (Telefon 07253 – 23385).

 

Bürgerstiftung Wiesloch sagt ehrenamtlich Aktiven der Tafel „Danke“

veröffentlicht: 21. Oktober 2020, 19 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Vor einigen Wochen hatte der Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch einer Reihe von Freiwilligen, die sich während des Corona-Lockdowns im Frühjahr in besonderer Weise engagiert hatten, eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen – nachzulesen hier.

Zu den beschenkten Freiwilligen gehörten auch ehrenamtlich Aktive der Wieslocher Tafel, die im Frühjahr die Versorgung der Tafelkunden unter sehr schwierigen Bedingungen sicherstellten.

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Shared Reading wird auch im Herbst und Winter angeboten

veröffentlicht: 1. Oktober 2020, 139 mal gelesen, keine Kommentare bisher

In kleinen Gruppen Kurzgeschichten hören und darüber sprechen, das ist Shared Reading. Ein Gedicht bildet den Abschluss. Viele Wieslocher haben Shared Reading schon erlebt – zuletzt gab es etliche Veranstaltungen im Gerbersruhpavillon mit insgesamt knapp 100 Gästen.

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Bürgerstiftung Wiesloch sagt „Danke“

veröffentlicht: 4. September 2020, 163 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Im Zuge der Corona-Pandemie wurde an vielen Stellen sichtbar, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt ist. Der Vorstand der Bürgerstiftung fasste daher den Entschluss, im Rahmen einer „Danke-Aktion“ mehr als 80 meist jugendlichen Freiwilligen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

An einem Vormittag im August kamen die Vorstandsmitglieder – in gebührendem Abstand – zusammen, um Geschenkbeutel zu füllen: ein wiederverwendbarer Obst- und Gemüsebeutel mit dem Logo der Bürgerstiftung Wiesloch, befüllt mit 2 „Wiesloch-Talern“, einem Päckchen Kekse aus dem Biomarkt sowie einer Grußkarte.

Diese Geschenkbeutel wurden an meist jugendliche Freiwillige verteilt, die sich während des „Lockdowns“ in besonderer Weise engagiert haben – sei es durch Einkäufe für Menschen, die zu Risikogruppen gehören, durch Ausgabe von Einkaufsgutscheinen in der Wieslocher Tafel oder durch öffentliches Musizieren, um dadurch in schwierigen Zeiten die Herzen zu erwärmen.

Die bislang eingegangenen Rückmeldungen bestätigen uns darin, dass die hierfür aufgewendeten finanziellen Mittel gut angelegt sind.

 

Förderung der digitalen Teilhabe: „ICH KANN DIGITAL“

veröffentlicht: 6. Juli 2020, 1042 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Bürgerstiftung Wiesloch und die Volkshochschule Südliche Bergstraße e.V. starten eine gemeinsame Initiative, um Menschen dabei zu unterstützen, an Videokonferenzen teilnehmen und Online-Angebote wahrnehmen zu können.

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„Shared Reading“ im Gerbersruh-Pavillon

veröffentlicht: 29. Juni 2020, 561 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Auch in Pandemie-Zeiten sollen Treffen mit anderen Menschen möglich sein, die sich gerne über vorgelesene Geschichten und Gedichte austauschen. Vom 9.7. bis 15.9.2020 findet „Shared Reading“ jeden Dienstagmorgen von 10 Uhr bis 11:30 Uhr und jeden Donnerstagabend von 18:30 Uhr bis 20 Uhr mit wechselnden Vorlesern und garantiert in Wiesloch in diesem Rahmen noch nicht gelesenen Geschichten und Gedichten statt. Treffpunkt ist der Gerbersruh-Pavillon. Stühle sind vorhanden.

Pandemiegemäß gibt es eine zahlenmäßige Beschränkung: Maximal acht Gäste sind zugelassen. Die Veranstaltungen finden ab drei Anmeldungen statt. Interessenten können einmalig “schnuppern” oder mehrfach bzw. auch ständig kommen, auch im Wechsel von Vormittag und frühem Abend.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, über Spenden zugunsten der Bürgerstiftung Wiesloch freuen sich die Veranstalter.

Shared Reading wird in Wiesloch in erster Linie von der Bürgerstiftung getragen, Ausbildungen wurden aber auch von Petrusgemeinde, Partnerschaft für Demokratie und durch Spenden der Buchhandlung Dörner finanziert. An dieser Stelle auch noch ein Dank an die Buchhandlung Dörner, die mehrfach großzügig spendete.

Ihre Anmeldung nimmt Wolfgang Widder gerne entgegen: per E-Mail an wolfgang.widder@t-online.de oder unter der Telefonnummer 06222 50144. Bitte hinterlassen Sie ggf. Ihre Telefonnummer.

Ihre Anmeldung muss bestätigt werden. Anmeldungen sind auch kurzfristig bis zwei Tage vor den Veranstaltungen möglich. Lediglich für die letzte Juli-Woche ist eine Anmeldung bereits bis zum 22.7.2020 erforderlich.

Falls Sie absagen müssen, informieren Sie bitte Wolfgang Widder rechtzeitig.

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls von Wolfgang Widder, dem Projektleiter von „Shared Reading“ der Bürgerstiftung Wiesloch. Er informiert Sie auch über die Möglichkeiten von privaten Garten- oder Wohnzimmer-Lesungen.

Alle Infos auf einen Blick:

  • Zeitraum: vom 9.7. bis zum 15.9.2020
  • Wochentage und Uhrzeiten: dienstags 10h bis 11:30h, donnerstags von 18:30h bis 20h
  • Ort: Pavillon im Gerbersruh-Park
  • Anmeldung: wolfgang.widder@t-online.de, 06222 50144.
 

Drei Jahre Kinder- und Jugendbücher „fer umme“

veröffentlicht: 13. Mai 2020, 701 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit drei Jahren steht das öffentliche Kinderbücherregal nun auf dem Kirchplatz und bietet kleinen und großen Kindern viel kostenlosen Lesestoff. Leider ist der Anblick nicht immer erfreulich.

Wer hat schon Lust, in einem Haufen kreuz und quer liegender Bücher nach einem passenden Roman zu suchen? Dieser Tage bot sich dem Betrachter ein tristes Bild, wie das Foto dokumentiert. Kein einziges Buch stand so im Regal, wie es eigentlich drin stehen sollte. Bei solch einem Wirrwarr möchte niemand ein Buch aussuchen. Es kam zwar schon häufiger vor, dass einige Bücher nicht ordentlich eingestellt waren, aber so schlimm wie diesmal war es in den vergangenen drei Jahren noch nie. Im unteren Fach stand sogar eine Obstkiste mit zerfledderten oder speckigen Büchern und allerlei anderem Kram.

Der Sinn des Bücherregals liegt NICHT im Entsorgen, sondern im Tauschen. „Wer unansehnliche oder nicht mehr zeitgemäße Bücher hier deponiert, und wer die Bücher nicht ordentlich hinstellt, der denkt nicht mit und verursacht den Ehrenamtlichen, die sich um das Regal kümmern, viel unnötigen Aufwand“, so Rosemarie Stindl, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen versucht, Ordnung im Regal zu halten.

Sie alle empfinden die Entsorgung zerfledderter Bücher und besagter Kisten usw. als besonders ärgerlich, weil sie diese Dinge nach Hause tragen und in die privaten Mülltonnen stecken müssen. Die Ehrenamtlichen wünschen sich, dass sich diese Situation verbessert und dass die Eltern ihre Kinder ermutigen, das öffentliche Bücherregal pfleglich zu behandeln, denn sicherlich möchte jeder lieber in einem aufgeräumten, übersichtlichen Regal stöbern.

Abgesehen von solchen negativen Erfahrungen muss man jedoch feststellen, dass das Kinderbücherregal gern genutzt wird. Der Durchlauf an guten Büchern ist hoch, vor allem neuere Jugendbücher sind besonders beliebt und verweilen nur kurz im Regal. Das Angebot ist natürlich immer sehr unterschiedlich, hängt es doch davon ab, wer was ins Regal hineinstellt. „Heute ist nichts für uns dabei“, sagte eine Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter neulich zufällig während einer Aufräumaktion vorbeikam, „aber wir gucken nächste Woche wieder vorbei. Wir sind hier Stammgäste.“

Die Bürgerstiftung ist in diesem Zusammenhang dem Lions Club besonders dankbar, der alljährlich nach seinem großen Büchermarkt im Florapark Wagner übriggebliebene und sehr gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher spendet, die dann nach und nach von den ehrenamtlichen „Kümmerern“ ins Kinderbücherregal gestellt werden.

 

Mahnwache für die Opfer von Hanau

veröffentlicht: 21. Februar 2020, 732 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wer sich in der Bürgerstiftung engagiert, ist bestrebt, das gute Zusammenleben aller Menschen zu fördern. Daher ist der Anschlag von Hanau ein direkter Angriff auch auf uns, auf unsere Werte und auf unser Streben.

Wir unterstützen daher den Aufruf des „Bündnis für Demokratie & Toleranz“ zur Teilnahme an einer Mahnwache am Mittwoch, den 26.02.2020, um 18 Uhr am Adenauerplatz. Alle Teilnehmer werden gebeten, Kerzen mitzubringen.

Wir danken den Kollegen vom „Bündnis für Demokratie & Toleranz“ dafür, dass sie diese Gelegenheit, Haltung zu zeigen, organisieren.

 

 

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