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Öffentliches Bücherregal der Bürgerstiftung Wiesloch im Ortsteil Schatthausen

veröffentlicht: 24. Oktober 2020, 38 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Auf Initiative von Edeltraut Schuckert, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung Wiesloch, wurde nun auch im Stadtteil Schatthausen ein öffentliches Bücherregal aufgestellt. Eigentlich war eine kleine, feine Eröffnungsfeier für Freitag, den 30.10.2020, vorgesehen. Doch Corona lässt nach Meinung der Bürgerstiftung momentan eine solche Veranstaltung nicht zu.

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Drei Jahre Kinder- und Jugendbücher „fer umme“

veröffentlicht: 13. Mai 2020, 701 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit drei Jahren steht das öffentliche Kinderbücherregal nun auf dem Kirchplatz und bietet kleinen und großen Kindern viel kostenlosen Lesestoff. Leider ist der Anblick nicht immer erfreulich.

Wer hat schon Lust, in einem Haufen kreuz und quer liegender Bücher nach einem passenden Roman zu suchen? Dieser Tage bot sich dem Betrachter ein tristes Bild, wie das Foto dokumentiert. Kein einziges Buch stand so im Regal, wie es eigentlich drin stehen sollte. Bei solch einem Wirrwarr möchte niemand ein Buch aussuchen. Es kam zwar schon häufiger vor, dass einige Bücher nicht ordentlich eingestellt waren, aber so schlimm wie diesmal war es in den vergangenen drei Jahren noch nie. Im unteren Fach stand sogar eine Obstkiste mit zerfledderten oder speckigen Büchern und allerlei anderem Kram.

Der Sinn des Bücherregals liegt NICHT im Entsorgen, sondern im Tauschen. „Wer unansehnliche oder nicht mehr zeitgemäße Bücher hier deponiert, und wer die Bücher nicht ordentlich hinstellt, der denkt nicht mit und verursacht den Ehrenamtlichen, die sich um das Regal kümmern, viel unnötigen Aufwand“, so Rosemarie Stindl, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen versucht, Ordnung im Regal zu halten.

Sie alle empfinden die Entsorgung zerfledderter Bücher und besagter Kisten usw. als besonders ärgerlich, weil sie diese Dinge nach Hause tragen und in die privaten Mülltonnen stecken müssen. Die Ehrenamtlichen wünschen sich, dass sich diese Situation verbessert und dass die Eltern ihre Kinder ermutigen, das öffentliche Bücherregal pfleglich zu behandeln, denn sicherlich möchte jeder lieber in einem aufgeräumten, übersichtlichen Regal stöbern.

Abgesehen von solchen negativen Erfahrungen muss man jedoch feststellen, dass das Kinderbücherregal gern genutzt wird. Der Durchlauf an guten Büchern ist hoch, vor allem neuere Jugendbücher sind besonders beliebt und verweilen nur kurz im Regal. Das Angebot ist natürlich immer sehr unterschiedlich, hängt es doch davon ab, wer was ins Regal hineinstellt. „Heute ist nichts für uns dabei“, sagte eine Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter neulich zufällig während einer Aufräumaktion vorbeikam, „aber wir gucken nächste Woche wieder vorbei. Wir sind hier Stammgäste.“

Die Bürgerstiftung ist in diesem Zusammenhang dem Lions Club besonders dankbar, der alljährlich nach seinem großen Büchermarkt im Florapark Wagner übriggebliebene und sehr gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher spendet, die dann nach und nach von den ehrenamtlichen „Kümmerern“ ins Kinderbücherregal gestellt werden.

 

Spendenaktion 2020: Öffentliches Bücherregal in Schatthausen

veröffentlicht: 18. Januar 2020, 506 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Das öffentliche Bücherregal am Marktplatz gegenüber vom Rathaus erfreut sich seit 2007 anhaltend großer Beliebtheit.

In den Folgejahren kamen ein öffentliches Kinderbücherregal sowie ein öffentliches Bücherregal im Stadtteil Baiertal hinzu.

Nun soll auch der Stadtteil Schatthausen ein öffentliches Bücherregal erhalten.

Da die Anforderungen an Stabilität und Witterungsbeständigkeit sehr hoch, ist auch der Anschaffungspreis für ein solches Regal entsprechend hoch.

Wir freuen uns auf Ihre Spende mit dem Verwendungszweck „Spende Bücherregal Schatthausen“. Die Bankverbindung finden Sie hier.

 

Lest mehr Krimis!

veröffentlicht: 31. Juli 2017, 8803 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Nicht der Spannung sondern des praktischen Nutzens wegen. Wie der aussieht, erfuhr man bei einer Lesung des Autors Marcus Imbsweiler während der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen des Wieslocher Bücherregals.

Die Atmosphäre auf dem Wieslocher Marktplatz direkt vor dem öffentlichen Bücherregal war sommerlich, entspannt und gemütlich, als man sich zur kleinen Feier traf. Die Bürgerstiftung Wiesloch, die das Bücherregal vor zehn Jahren, am 21. Juli 2007, in Wiesloch initiierte, hatte dazu eingeladen und präsentierte ihren Gästen zwei kulturelle Leckerbissen. Sie knüpfte an die Tradition der ersten fünf „Lebensjahre“ des Bücherregals an, als es jedes Jahr ein Fest mit Improvisation, Theater und Lesungen gab.

Angelika Senft-Rubarth als Gedichtemalerin Madame Bleu bei 10 Jahre Wieslocher Bücherregal

Zunächst verzauberte Madame Bleu ihr Publikum mit Poesie und Farbe, nahm es mit in ihre blaue Welt der Wörter und Geschichten, die sie aus Vorgaben der Anwesenden improvisierend entstehen ließ. Gedichtemalerin Madame Bleu wurde dargestellt von Angelika Senft-Rubarth, der bekannten und vielseitigen Künstlerin aus Wiesloch. Der imposante Aufbau bildete die Bühne, auf der sie in unkonventioneller Weise Farbe im Zusammenspiel mit Texten einsetzte und so den Bogen zum Bücherregal spannte. Ihre komprimierte Aufführung des Zauberlehrlings mit Schwamm und Pinsel war ein ganz besonderes Erlebnis.

Marcus Imbsweiler bei 10 Jahre Wieslocher Bücherregal

Anschließend gab es einen Auftritt von Marcus Imbsweiler, der sich bei der Anfrage sofort bereit erklärt hatte, dem Bücherregal eine Lesung zum Geburtstag zu schenken. Der Autor und Musik­wissenschaftler aus Heidelberg arbeitet im Bereich klassische Musik, veröffentlicht seit 2005 aber auch belletristische Werke. In der Region ist er vor allem durch seinen Heidelberger Ermittler Max Koller bekannt.

Und so gab er als erstes eine Geschichte mit Herrn Koller und dessen Erlebnissen anlässlich des Besuchs des britischen Kronprinzenpaars in Heidelberg zum Besten. Mit einem zweiten Kurzkrimi überzeugte er die Anwesenden, dass Krimis nicht primär wegen der Spannung so beliebt sind sondern vielmehr wegen des praktischen Nutzens, den man aus ihnen ziehen kann – nun wissen auch Nichtmediziner, wie Aconitin wirkt und warum es für einen Mord nicht ganz optimal ist.

Stadtrat Werner Philipp, stellv. OB, überbringt Glückwünsche bei 10 Jahre Wieslocher Bücherregal

Stadtrat Werner Philipp überbrachte in Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Elkemann die Glückwünsche der Stadtverwaltung. Er bestätigte, dass das Bücherregal allen anfänglichen Unkenrufen zum Trotz eine sehr beliebte Einrichtung und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sei. Den befürchteten Vandalismus oder gar das Abfackeln großer Buchbestände habe es in all den Jahren nicht gegeben, das Regal sei immer in einem tadellosen Zustand.

Gisela Schulz mit R. Stindl (r.) und A. Sonnenberg (l.)

Dies bestätigte Rosemarie Stindl, zuständiges Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Wiesloch, verbunden mit dem Dank an die Stadtverwaltung für die große Unterstützung bzgl. des Bücherregals. Dass das Bücherregal „trotz heftigster Nutzung noch immer supergut aussieht, verdankt es vor allem einer Frau, die sich rührend und zuverlässig kümmert.“ Es ist Gisela Schulz, die selbsternannte Bücher-Lady und gute Seele des Regals, die täglich veraltete und speckige Bücher aussortiert und „auch schon mal Leute zur Rede stellt, die kistenweise Bücher entsorgen wollen.“

Der Sinn des Bücherregals liegt eben nicht im Entsorgen, sondern im Tauschen. Niemand will Autokarten und Hotelführer aus den 80er Jahren oder Computerhandbücher für Systeme, die niemand mehr nutzt. Wer so etwas ins Bücherregal stellt, „denkt nicht mit und verursacht den Ehrenamtlichen, die sich um das Regal kümmern, viel unnötigen Aufwand“, so Rosemarie Stindl. Mit einem Geschenk nebst großem Blumenstrauß und lang anhaltendem Applaus wurde Frau Schulz für ihr unermüdliches Engagement gedankt.

Die Feier klang mit einem gemütlichen Umtrunk aus, zu dem die Gäste leckere Kleinigkeiten mitgebracht hatten. Das köstliche Bärlauch-Zupfbrot wird vielen in Erinnerung bleiben: eine Dame hatte es mitgebracht mit den Worten, „weil mir das Bücherregal so viel Schönes gegeben hat. Und deshalb möchte ich jetzt auch etwas zurückgeben.“

 

Wieslocher Kinderbücherregal

veröffentlicht: 9. März 2017, 3113 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Bei strömendem Regen aber strahlenden Kinderaugen wurde das Wieslocher Kinderbücherregal offiziell im Beisein von Bürgermeister Sauer eingeweiht.

Das neue Bücherregal steht auf dem evangelischen Kirchplatz. Schon von weitem sieht man den witzigen Bücher­wurm, der auf der Rückseite mit einem Buch aus seinem Loch guckt. Wir danken Marco Billmaier, die-wandgestaltung.de, ganz herzlich für den Blickfang, den er mit seinen Sprühflaschen gezaubert hat.

Das nur 150 cm hohe Regal wurde von der Wieslocher Schlosserei Corvaglia liebevoll ohne scharfe Kanten und Ecken gebaut. Nun steht der intensiven Nutzung nichts mehr im Weg: ganz wie sein großer Bruder, dem Bücherregal für Erwachsene und Jugendliche auf dem Marktplatz, wird das kleine Regal nun Kinder zum Lesen motivieren und dazu einladen, Bücher einzustellen und auszuleihen.

Zur Einweihung heute Vormittag waren die Klassen 2a und 2b der Schiller-Grundschule gekommen. Obwohl das Wetter nicht wirklich mitspielte, waren alle Kinder und Erwachsene bester Laune. Rosemarie Stindl, Vorstands­mitglied der Bürgerstiftung und Projektpatin, erklärte den sehr interessierten kleinen Zuhörern in einer kurzen Ansprache, wie das neue Kinderbücherregal funktioniert.

Mit großer Begeisterung hörten die Kinder zu und stellten, neugierig geworden, sehr viele Fragen. Danach erzählte Frau König-Kurowski lebendig und mitreißend eine kurze Geschichte, wobei sie tatkräftig von ihrem Mann unterstützt wurde.

Foto: Ines Adam

Zum Abschluss schenkte Bürgermeister Ludwig Sauer dem Kinderbücherregal noch ein Feuerwehrbuch – was insbesondere die anwesenden Erwachsenen zum Schmunzeln brachte, da sich Herr Sauer bekanntermaßen in der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch engagiert. Er bedankte sich für den unermüdlichen Einsatz der Bürgerstiftung Wiesloch und betonte, dass sie immer wieder sehr gute Projekte ins Leben ruft.

„Bücher sind Schokolade für die Seele“ – mit diesem Spruch beschloss R. Stindl die kleine Feierstunde. Und da nicht nur die Seele Nahrung braucht, sondern auch ein Kinderbauch, gab es noch Schokolade für die kleinen Zuhörer, die dann wieder in geschlossener Formation zurück zur Schillerschule wanderten. Aus gesicherter Quelle erfuhren wir, dass die nächste Unterrichtsstunde eine Mathe-Stunde war, und hoffen, dass sie heute besonders frisch und lebendig verlief.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die uns bei der Realisierung des neuen Kinderbücherregals tatkräftig unterstützen:

  • Anja Dahner und Bürgermeister Sauer, Stadtverwaltung Wiesloch (Genehmigung und Hinweise auf Vorgaben)
  • Schlosserei Corvaglia, Wiesloch (Bau des Regals)
  • Marco Billmaier, Die Wandgestaltung Wiesloch-Baiertal (Grafitti)
  • den Lehrerinnen Frau Dippert und Frau Soder aus der Schillerschule Wiesloch
  • Burkhard Billmaier und die Angestellten von Optik-Billmaier, die sich bereit erklärt haben, sich um das Kinderbücherregal zu kümmern.
 

Öffentliches Bücherregal für Baiertal

veröffentlicht: 19. September 2016, 5125 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wieslochs Ortsteil Baiertal bekam von der Bürgerstiftung ein öffentliches Bücher­regal. Ein neuer Treffpunkt nicht nur für Buch­liebhaber ist vor dem Bürgerhaus entstanden.

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten begann Ortsvorsteher Karl-Heinz Markmann seine Rede zur Einweihung des neuen öffentlichen Bücherregals vor dem Bürgerhaus in Baiertal. Vor fast zwei Jahren war die Bürgerstiftung Wiesloch mit der Idee an ihn herangetreten, auch in Baiertal nach dem Vorbild in der Kernstadt ein Bücherregal aufzustellen.

Gestaltung von Marco Billmaier
Gestaltung von Marco Billmaier

Die Bürgerstiftung kam für die Herstellungs­kosten auf, und über Spenden konnte die Rückwand zur Straße hin mit einer pfiffigen lesenden Eule besprüht werden.

Im Namen des Vorstands der Bürgerstiftung begrüßte Rosemarie Stindl die kleine Gruppe Baiertaler Bürger vor dem neuen Regal. Sie führte aus, dass das Regal ein Ort sein solle nicht nur für Bücher sondern auch für Gespräche und zum Verweilen. Das Umfeld inmitten des kleinen grünen Parks vor dem Bürgerhaus mit einer Sitzgruppe direkt davor werde sicherlich dem regen Austausch förderlich sein. Man solle gute Bücher einstellen, an denen andere Menschen Interesse haben könnten, nicht aber uralte Straßenatlanten, Computerfachbücher u.ä. darin entsorgen.

Damit das Regal schön sauber aussieht: A.Sonnenberg und R.Stindl vor Eröffnung
Damit das Regal schön sauber ist: A.Sonnenberg und R.Stindl vor der Eröffnung

Wie die Erfahrung aus der Kernstadt zeige, brauche so ein offenes Bücher­regal „Kümmerer“, und dankens­werter­weise haben sich Marianne Kammer und Gisela Konrad bereit erklärt, ein Auge auf das Regal zu haben. Trotzdem seien, so Stindl, alle Nutzer aufge­fordert, selbst dafür zu sorgen, dass das Regal ordentlich aussehe, die Bücher mit dem Rücken zum Betrachter stünden, weder Zeitschriften noch zerfledderte Bücher darin landeten. „Es ist Ihr Bücherregal, nicht das der Bürgerstiftung. Nutzen Sie es und haben Sie Freude daran.“

Mit der Einrichtung des Bücherregals in Baiertal möchte die Bürgerstiftung den Baiertaler Bücherteilern einerseits den Weg in die Kernstadt ersparen. Andererseits macht das Regal nun im öffentlichen Raum das Engagement der Bürgerstiftung in Baiertal sichtbar, das sich dort bisher zwar umfangreich aber doch von der Öffentlichkeit eher wenig wahrgenommen im Bereich Schulen und Seniorenbetreuung vollzog.

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Zum Abschluss des kurzen offiziellen Teils übergaben die drei Bürgerstiftungs­vertreterinnen Annegret Sonnenberg, Edeltraut Schuckert und Rosemarie Stindl „Buchgrüße vom Bücherregal-Cousin aus der Kernstadt“. Das Regal war somit offiziell an die Bevölkerung übergeben, die dann auch gleich Gebrauch davon machte. Etliche Besucher hatten bereits Bücher mitgebracht, die sie ins Regal stellten, und mehrere Bücher fanden gleich neue Interessenten.
„Genauso soll es in Zukunft möglichst oft hier aussehen“, waren sich alle Verantwortlichen angesichts des gemütlichen Austauschs einig.

 

Die gute Seele des Bücherregals

veröffentlicht: 10. Juli 2014, 4775 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit nunmehr sieben Jahren betreut die „Bücher-Lady“ Gisela Schulz das Bücherregal auf dem Marktplatz. „Ich liebe Bücher. Und das Regal ist so eine tolle Idee, da muss ich mich doch einfach darum kümmern.“ sagte sie damals spontan. Sie betreut das offene Bücherregal der Bürgerstiftung Wiesloch fast seit seiner ersten Bestückung und sorgt dafür, dass es immer aufgeräumt aussieht. Das ist immer wieder nötig, weil unachtsame oder nachlässige Zeitgenossen die Bücher nicht ordentlich einstellen oder zerfledderte, speckige Bücher im Regal entsorgen.

Deshalb bittet sie alle, die Bücher ins Regal stellen, darauf zu achten, dass die Bücher nur einreihig stehen. Man sollte auch nicht kistenweise Bücher bringen und einstellen. Wer keinen Platz mehr für sein Buch im übervollen Regal findet, möge es Frau Schulz vor die Haustür legen, Marktstraße 10, schräg gegenüber.

Ein spontan entstandenes, stilles aber sehr zuverlässiges Engagement zum Wohle vieler Bücherwürmer – Bücherregal und Bücher-Lady gehören fest zueinander. Der Vorstand dankt ganz herzlich.

Ein sehr schöner Artikel dazu erschien in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 17.06.2014: Der Marktplatz ist ihr zweites Wohnzimmer

 

Bücherregal kein Altpapier-Entsorger

veröffentlicht: 9. April 2013, 3593 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Bitte helfen Sie mit, unser Bücherregal ordentlich zu halten! Es ist kein Abladeplatz für veraltete Sachbücher und stinkendes Altpapier.

Die Bürgerstiftung Wiesloch bittet im Namen aller, die ungefragt dafür sorgen, dass das Regal immer in einem ordentlichen Zustand ist:
Bestücken Sie das Regal in Zukunft sinnvoll bzw. weisen Sie „Großentsorger“ auf den Sinn des Regals hin.

Wieslochs öffentliches Bücherregal auf dem Marktplatz ist überaus beliebt; tagtäglich werden unzählige Bücher heraus genommen und hinein gestellt. Viele Personen trennen sich von alten Büchern, sogar echte Raritäten sind immer wieder darunter.

Allerdings ist das Regal kein Platz für Müll, denn so muss man Steuer- und Versicherungsratgeber aus den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts wohl bezeichnen. Auch Bücher, die speckig und zerfetzt sind, sollten nicht im Bücherregal sondern in der grünen Tonne landen. Und vor kurzem fuhr tatsächlich jemand mit dem Pkw direkt vor das Regal, mit der Absicht, kistenweise Bücher dort einzustellen. Dank des beherzten Auftretens einer Regal-Freundin konnte der Mann dann davon abgehalten werden.

Wer immer seinen Altbestand an Büchern im Regal ablädt, versteht den Sinn des Bücherregals nicht: gute Bücher, die für andere Leute interessant sein könnten, sollen weiter gegeben werden. Das Bücherregal soll nur Bücher enthalten, die man selbst noch mit Freude in die Hand nehmen würde.

 

Fünf Jahre Bücherregal

veröffentlicht: 25. Juli 2012, 6309 mal gelesen, 1 Kommentar bisher

Begeistertes Publikum

Glänzend, ohne Schrammen und Dellen, prall gefüllt – so präsentierte sich das Wieslocher Bücherregal bei herrlichem Sonnenschein zu seinem fünften Geburtstag. Am 22. Juli wurde dieser besondere Tag mit einer kleinen sommerlich lockeren Feierstunde und ganz traditionell mit Theaterprogramm und Buchvorstellungen begangen.

Erfreulich viele Nutzer und Freunde waren erschienen. Die zeigten sich besonders interessiert an den Informationsblättern über andere Bücherregale, die zwischen dem Regal und dem großen Baum an einer Kordel baumelten.

Da war von den Regalen in Überlingen, Backnang und Ladenburg zu lesen, die nach Wieslocher Vorbild aufgestellt wurden, sowie von Regalen in Hay-on-Wye/Wales und Augsburg, die als Auslöser für das Wieslocher Regal dienten. Hätten die Wieslocher Bürgerstifter Arndt und Anne Jacobi diese Regale nicht gesehen, wäre die Idee nicht vor fünf Jahren in Wiesloch umgesetzt worden. So erhielten die beiden denn auch großen Applaus von den Anwesenden und vom Stiftungsvorstand ein kleines Präsent.

Info zu anderen Regalen

Ein besonderer Dank wurde auch an Gisela Schulz ausgesprochen, die regelmäßig und umsichtig für ein stets aufgeräumtes Regal sorgt. Ohne ihren Einsatz würden die Bücher häufig kreuz und quer im Regal liegen, denn leider gibt es doch etliche Zeitgenossen, die herausgenommene Bücher nicht wieder ordentlich zurück stellen.

Die Amazonen aus Baiertal

Das Theaterprogramm begann mit Szenen der Theatergruppe „Amazonen“ der Pestalozzi-Schule Baiertal. Thorsten Hirschberger, der Theaterlehrer, war sichtlich stolz, dass seine Truppe bei allen bisherigen Regal-Geburtstagsfeiern dabei sein durfte. Diesmal war es leider zu kurzfristigen Ausfällen gekommen; doch trotzdem meisterten die „KlimAzonen“ ihre umgeschriebenen Szenen aus klassischen Stücken mit Bravour.

Die SalonLöwen

Dass man Bücher nicht nur von vorn bis hinten durchlesen kann, zeigte das Wieslocher Improvisationstheater „SalonLöwen“. Was steckt hinter dem Titel eines beliebig aus dem Regal gegriffenen Buches? Wie kann man einen beliebigen Satz eines Buches szenisch umsetzen? Souverän führten die SalonLöwen das Publikum damit von der Ziegenwiese über das Schriftsteller­atelier in den Weltraum – und das ganz ohne Drehbuch, nur nach den Vorgaben des Publikums.

Das Bücherregal als Ort der Inspiration, des Verweilens und der angenehmen Gespräche – so präsentierte es sich auch an diesem Geburtstag ganz im Sinne der Ideengeber.

Gratulation von Backnang an Wiesloch
Geburtagsgruß vom Bruderregal aus Eppelheim
Bücherregal Ladenburg
Vorbild im Augsburger Hofgarten
Walisisches Vorbild in HayOnWye

 

Gruß vom Bücherregal Backnang

veröffentlicht: 25. Oktober 2011, 5002 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Das Wieslocher Öffentliche Bücherregal hat einen weiteren Ableger. Lesen Sie hier den Gruß vom Offenen Bücherregal Backnang.

 

 

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