Das Zwischenergebnis von Wieslochs Bürgerstiftung im ersten Projektabschnitt von „Natur in graue Zonen“ ist sehr gut: mehrere Gewerbeflächen stehen unmittelbar vor der naturnahen Umgestaltung, wie hier eine Fläche von EnBW im Schafäckerweg Wiesloch.

Und auch für die Bürgerinnen und Bürger erhoffen sich die Verantwortlichen Impulse sowohl für die eigene Gartengestaltung durch kostenfreie Workshops in einer späteren Projektphase als auch für ein besseres lokales Klima u.v.m.

Die Kampagne „Natur in graue Zonen“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wird in Wiesloch als einer der Pilotstädte durch die Bürgerstiftung Wiesloch mit Erfolg vorangetrieben.

Vier Unternehmen haben sich bereits von den guten Argumenten der Bürgerstiftung und den Fördermitteln des BfN u.a. überzeugen lassen: die Firmen Fritz Solar, EnBW und Karl Welker Backanlagen sowie die Kieferchirurgiepraxis „Die Oralchirurgen“ werden in den nächsten Monaten einen Teil ihrer Flächen entsiegeln und im April oder Mai in teilweise öffentlichen Pflanzaktionen attraktiv gestalten.

Zwei weitere Unternehmen prüfen zurzeit eine mögliche Teilnahme bzw. befinden sich in einer frühen Planungsphase.

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Unter der Federführung des Wissenschafts­laden (WILA) Bonn wird die BfN-Kampagne zunächst in drei Städten durchgeführt, um an konkreten Beispielen zu zeigen, wie viele positive Effekte eine Entsiegelung nichtgenutzter Gewerbeflächen mit anschließender naturnahen Begrünung hat. Die Bürgerstiftung ist Kooperations- und Ansprechpartner vor Ort.

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Die teilnehmenden Unternehmen entsiegeln auf eigene Kosten, erhalten aber aus den Fördermitteln des BfN eine umfassende Beratung, das Pflanzkonzept sowie das Pflanzenmaterial und somit die Chance, triste Randbereiche, Abstandsfläche, Parkplätze oder Lagerflächen ökologisch und ästhetisch aufzuwerten, zum Beispiel so Planskizze FritzSolar. Die Teilnahme am Projekt, so Herr Fritz von Fritz Solar, berge eine große Chance für sein Unternehmen.

Er hofft, dass viele Wieslocher Gewerbe­treibende seinem Beispiel folgen werden. Dr. Klug von den Oralchirurgen ist dankbar, dass die Kampagne den Anstoß gab, „nun endlich die Verschönerung des großen grauen Umfelds der Praxis in Angriff zu nehmen, das uns schon lange missfällt.“

In der Bürgerstiftung ist sich Projektleiterin Anke Merk sicher: „Wenn erst einige konkrete Umgestaltungen sichtbar sind, lassen sich weitere Unternehmen überzeugen, damit wir noch viel mehr grüne Flächen in bisher graue Bereiche bekommen.“

Siehe Download des Info-Faltblatts und andere Artikel zur Kampagne auf dieser Homepage.

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