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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung Wiesloch2017Februar

Jahresprojekt 2016 der UN Dekade Biologische Vielfalt

veröffentlicht: 28. Februar 2017, 999 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Kampagne „Natur in graue Zonen“ wurde als Jahresprojekt 2016 der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Eine kurze filmische Zusammenfassung

Am 31. Januar erhielt das Modellprojekt des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. die Auszeichnung aus den Händen von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth in Berlin.
Die Jury der UN-Dekade Biologische Vielfalt würdigte vor allem die Idee, Bürgerstiftungen und Unternehmen zum gemeinsamen Handeln für mehr Grün und biologische Vielfalt in ihren Städten zusammenzubringen. Die Initiative habe gezeigt, dass es vielerorts möglich sei, innerstädtische Gewerbeflächen ohne Funktionseinbußen und zum Nutzen für die Allgemeinheit zu entsiegeln und zu grünen Oasen umzugestalten. Das Projekt sei besonders beispielhaft, zukunftsweisend und zur Nachahmung empfohlen. Mehr dazu hier.

 

Wieslocher Handschlag

veröffentlicht: 12. Februar 2017, 728 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Gutes Zusammenleben zeichnet sich durch viele Facetten aus. Wem ist was dabei besonders wichtig? Das wollen wir in einer neuen Initiative mit Vertretern aus der Bevölkerung herausfinden.

In Wiesloch funktioniert das Zusammen­leben schon recht gut, wenn man das rege Vereinsleben und die vielen ehren­amtlichen Angebote betrachtet. Und doch gibt es auch viele Bereiche, in denen es knirscht. Es geht um ganz alltägliche Dinge, die einen aufregen, die man aber nie wirklich artikuliert.

Lasst uns drüber reden!
Was möchte ich (nicht), wenn ich mit anderen in dieser Stadt zusammenlebe? Es geht nicht um Sachthemen wie Minderheiten, Verkehrsprobleme o.ä., sondern um unser Verhalten, um Achtsamkeit, Aufmerksamkeit für andere, Respekt; es geht darum, das eigene Handeln zu überdenken und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass andere die Dinge anders sehen. Wir wollen wissen, was ein gutes Zusammenleben in Wiesloch für Sie bedeutet. Wir möchten erfahren, was Ihnen für ein gelungenes Miteinander wichtig ist. Und wir wollen gemeinsam die Ergebnisse in die Bevölkerung tragen:

Hand drauf!
Am Ende des Prozesses formulieren wir die wichtigsten Werte für ein gutes Miteinander, als Anstoß, das tägliche Zusammenleben respektvoll und rücksichtsvoll zu gestalten. Der „Wieslocher Handschlag“ wird ein Dokument ähnlich der „Wiener Charta“, die zu diesem Projekt anregte.
Der Titel stammt aus einer Diskussion, die Schüler des Gemeinschaftskunde­kurses Klasse 10/11 im Ottheinrich-Gymnasium zum Thema geführt haben.

Was genau passiert hierbei?
Bis zum Sommer 2017 trifft sich jeweils eine Gruppe von Wieslochern in einer von fünf Runden zu Gesprächen, Auseinandersetzungen, Diskussionen. Die Teilnehmer werden per Zufallsgenerator aus dem Einwohnerregister ermittelt und persönlich eingeladen. Vielen Dank an die Stadtverwaltung für die Unterstützung an dieser Stelle.
Wir hoffen sehr, dass diese Einladungen rege angenommen werden, geben sie doch jedem Einzelnen die Gelegenheit, das zu artikulieren, was ihn positiv oder negativ umtreibt. Hier bekommt jeder ein offenes Ohr; jeder hat hier die Möglichkeit, sich für das alltägliche Zusammenleben einzubringen.

Die Gesprächsrunden werden von sog. Bürgermoderatoren moderiert. Es sind Menschen aus Wiesloch, die sich zum Bürgermoderator ausbilden ließen. Die Schulungen wurden von Natasha Walker pro bono für die Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführt, im anregenden Ambiente der Denkwerkstatt, die uns das Palatin mietfrei zur Verfügung stellte – ein herzliches Dankeschön an Frau Walker und Herrn Schindlmeier.

Das Projektteam
Die Idee zu diesem Vorhaben kam von unserem Stiftungsratsvorsitzenden, Dr. Lars Castellucci. Planung und Durchführung liegen in den Händen des Projektteams aus Kerstin Jürgensen (Projektleitung), Birgit Weigelmann, Birgit Spazier, Benjamin Hertlein und Eckhart Kamm (im Foto von links). Vom Vorstand der Bürgerstiftung sind Dr. Johann Gradl und Rosemarie Stindl beteiligt.

 

Friseure als Vorreiter

veröffentlicht: 5. Februar 2017, 1227 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Der erste branchenspezifische Matching Fund wurde erfolgreich beendet und bescherte der Bürgerstiftung eine schöne Überraschung. (Foto: Pfeifer)

Gemeinsam kann man bewegen, was einzelne nicht könnten – oder anders ausgedrückt: „warum sollen wenige viel zahlen, wenn viele mit weniger mehr zahlen können“. Mit dieser Idee brachte Jörg Fahn, Friseurmeister und Bürger­stifter in Wiesloch, 14 der 30 Wieslocher Friseure zusammen, die sich zutrauten, für drei Jahre die Bürgerstiftung Wiesloch mit einem gemeinsamen Matching Fund zu unterstützen. Mit einem Gesamtvolumen von 4.500 Euro wollten Sie von 2014 bis 2016 Spenden an die Bürgerstiftung verdoppeln. (weiterlesen…)

 

 

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