logo

Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung WieslochStiftungsarbeitNetzwerk Asyl → Seite 3

Vom Verlassen und Ankommen

veröffentlicht: 25. Dezember 2014, 7337 mal gelesen, keine Kommentare bisher

In Baden-Württemberg wurden dieses Jahr 26.000 Flüchtlinge aufgenommen. Sie versuchen jeden Tag, sich in der neuen Umgebung ein bisschen mehr zuhause zu fühlen.

Doch wie ist es, alles zurückzulassen? Was fehlt in der vermeintlich neuen Heimat? Was bewegt die Flüchtlinge? Und wie kann geholfen werden? Im Magazin „Perspektive“ der Baden-Württemberg Stiftung (Ausgabe 02 2014) finden Sie dazu Geschichten, die Mut machen, die berühren und zum Nachdenken anregen. Lesen Sie darüber hier.

 

Netzwerk Asyl breit aufgestellt

veröffentlicht: 9. Dezember 2014, 1815 mal gelesen, keine Kommentare bisher

„Wir können auf eine breit aufgestellte Organisation zurückgreifen, die sich bestens mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt“. Mit diesen Worten lobte Stefan Becker, der Leiter des Ordnungsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, die bisherigen Aktivitäten des Wieslocher Netzwerks, das sich seit einigen Monaten auf die Ankunft von ca. 240 Flüchtlingen vorbereitet. Geplant wird in den Arbeitskreisen des Netzwerks dabei jedoch nur so viel, wie möglich und sinnvoll ist. Man werde behutsam vorgehen, den Neuankömmlingen erst einmal Zeit geben und sie nicht überfordern. Gleichwohl will man auf alles weitestgehend vorbereitet sein, potentielle Problemherde bedacht haben, sich um das grundlegende Rüstzeug schon gekümmert haben, bevor die neuen Mitbürger ankommen.

C. Bylow, M. Jung, L. Sauer und A. Dillinger beim Pressegespräch (Foto: H. Pfeifer)

C. Bylow, M. Jung, L. Sauer und A. Dillinger beim Pressegespräch (Foto: H. Pfeifer)

Auf Erfahrungen von vor 20 Jahren kann zurückgegriffen werden, denn Christel Bylow, Martina Jung und andere damals Aktive sind auch diesmal wieder dabei. Man werde sich dafür einsetzen, best­möglichen Voraussetzungen für ein herzliches Willkommen der durch die Flucht meist traumatisierten Menschen zu schaffen. Das war der Tenor anläss­lich eines Pressegesprächs, bei dem Vertreter der unterschiedlichen am Netzwerk beteiligten Institutionen Ende November Rede und Antwort standen.

Anton Dillinger vom Ehrenamtsbüro berichtete, dass es schon viele Anmel­dungen von Menschen gebe, die ehrenamtlich helfen möchten. Bürgermeister Ludwig Sauer betonte: „Es ist für mich kaum verwunderlich … das Zusammenwirken von Ehrenamtlichen und Institutionen hat seit jeher in unserer Stadt bestens funktioniert.“ Doch dieses Zusam­menwirken muss organisiert abgestimmt werden, damit keine Doppelarbeit entsteht und Synergien genutzt werden können. Bürgerstiftung Wiesloch, Ehrenamtsbüro und Verwaltung arbeiten dazu eng zusammen. Welche Möglichkeiten es gibt, sich im Netzwerk einzubringen, lesen Sie hier.

 

Info für Netzwerk-Asyl-Teilnehmende

veröffentlicht: 28. Oktober 2014, 3733 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks Asyl.

  • Protokoll der Auftaktveranstaltung
  • Folienpräsentation der Auftaktveranstaltung
  • VHS-Kurse zu Themen rund um den Einsatz im Netzwerk. Das Angebot ist sowohl online als auch telefonisch bei der VHS buchbar. Die Teilnahme ist für die Ehrenamtlichen des Netzwerks Asyl kostenlos.
 

Auftaktveranstaltung Netzwerk Asyl in Wiesloch

veröffentlicht: 16. Oktober 2014, 2649 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Entwurzelt

Entwurzelt

Der große Ratssaal war fast voll besetzt bei der Auftakt­versammlung für all jene, die sich bisher zur ehrenamtlichen Mithilfe bei der Betreuung der Asylsuchenden gemeldet haben.
Bürgermeister Ludwig Sauer leitete die Versammlung und sprach gleich zu Beginn ein großes Lob über das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt aus. Die vielen Anwesenden zeigten auf beeindruckende Weise, wie „weltoffen und reich an Ehren­amt“ Wiesloch sei. Dank des Ehrenamts­portals, so Sauer weiter, und der Bürgerstiftung, die seit dem Frühjahr gedrängt habe, man dürfe nicht warten und müsse mit den vorbereitenden Tätigkeiten rasch beginnen, haben sich bisher über 50 Personen zur Mithilfe gemeldet. Und täglich werden es mehr.
Eine Bereicherung des Treffens waren die beiden anwesenden Asylbewerber aus Afghanistan, die über ihre Erfahrungen als Flüchtlinge sprachen (s. Erfahrungen eines Flüchtlings).
(weiterlesen…)

 

Wenn Sie beimThema Asyl helfen möchten

veröffentlicht: 16. Oktober 2014, 1719 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Die Erstversorgung ist durch das Landratsamt gesichert. Aber darüber hinaus ist weitere Hilfe nötig. Bitte helfen Sie uns zu helfen!

Geldspenden:
Das Netzwerk wird durch die Bürgerstiftung Wiesloch finanziert. Die Mittel werden einerseits für die Schulungen und die Begleitung der Ehrenamtlichen gebraucht, andererseits für die Flüchtlinge, um z.B. den Kindern zusätzliche Sprachförderung und Hausaufgabenbetreuung zu ermöglichen oder die Teilnahme in Sportvereinen u.v.m.

Um uns dabei zu unterstützen, können Sie mit Angabe des Verwendungszwecks „Netzwerk Asyl“ gerne Spenden auf eines der beiden Konten der Bürgerstiftung überweisen. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

Sachspenden:
Sachspenden werden sicherlich auch notwendig sein. Wir haben bereits eine Liste von Dingen, die für einen längeren Aufenthalt gebraucht werden. Kurz vor Jahresende gibt es einen gezielten Aufruf in der Presse, damit Sie sinnvolle aber in der Erst­versorgung nicht enthaltene Dinge abgeben können.

Zeitspenden/Mitarbeit:
Wenn Sie in einem der Arbeitskreise mithelfen möchten, melden Sie sich bitte über das Ehrenamtsportal Wiesloch.

Für Fragen und Kommentare:
Zur Kontaktaufnahme mit dem Netzwerk Asyl steht folgende Mail-Adresse zur Verfügung:
asyl(at)buergerstiftung-wiesloch.de

 

Erfahrungen eines Asylsuchenden

veröffentlicht: 16. Oktober 2014, 2284 mal gelesen, keine Kommentare bisher

„Sie sind wie klares Wasser für uns!“ Diese Worte ließen niemanden bei der Auftaktveranstaltung vom Netzwerk Asyl unberührt. Sie kamen von Herrn Said Azami, der sich zusammen mit Herrn Hussein bereit erklärt hatte, von seinen Erfahrungen als Flüchtling zu berichten. Die beiden Herren kommen aus Afghanistan und leben zurzeit als Asylbewerber in Schwetzingen. (weiterlesen…)

 

 

software WordPress(modifiziert) | Anmelden