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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung Wiesloch2006

Berthold Enz

veröffentlicht: 11. Dezember 2006, 13150 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Berthold Enz
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Jahrgang: 1936

Beruflicher Hintergrund: Studium der Philosophie und Theologie, Pfarrer, Dekan, in Wiesloch seit 1964.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats von 2006 bis 2018.

 

Bürgerstiftung übernimmt Anschubfinanzierung für Wieslocher Tafel

veröffentlicht: 11. Dezember 2006, 2756 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Bürgerstiftung übernimmt Anschubfinanzierung für Wieslocher Tafel

Schon vor zwei Jahren gab es eine Initiative zur Gründung einer Tafel in Wiesloch. Doch die finanziellen Lage ließ sie nicht zu. Nun ist es vor allem der Bürgerstiftung Wiesloch zu verdanken, dass die Tafel realisiert werden kann. Die Anschubfinanzierung für die Wieslocher Tafel ist durch eine großzügige Einzelspende an die Bürgerstiftung ermöglicht worden. So ist die Wieslocher Tafel das erste Projekt, das von der Bürgerstiftung gefördert wird.

Sogenannte „Tafeln“ sind Einrichtungen, die Bedürftigen die Möglichkeiten bieten, erschwinglich Lebensmittel einzukaufen. Die Mitarbeiter einer Tafel sammeln Lebensmittel ein, die nicht mehr offiziell gehandelt werden können, und geben sie zu einem geringen Preis an bedürftige Menschen weiter.

Der Verkauf im Laden der Wieslocher Tafel beginnt am 20. April. Der Verein wurde am 14. Dezember 2006 gegründet.

Dank der Hilfe der Bürgerstiftung ist die „Wieslocher Tafel“ nun in der Lage, einen Laden anzumieten, der sich zur Weitergabe der Lebensmittel an die Bedürftigen eignet. Die Bürgerstiftung übernimmt für die ersten zwei Jahre die Miete. Ziel ist es allerdings, dass sich die „Wieslocher Tafel“ auf Dauer selbst trägt. Dazu soll der Verkauf der Lebensmittel ebenso beitragen wie die Beiträge der Vereinsmitglieder sowie Spenden, welche die Tafel auch selbst einwirbt.

Die Arbeit der „Wieslocher Tafel“ soll ausschließlich durch Ehrenamtliche geleistet werden. Sie übernehmen das Einsammeln und den Verkauf der Lebensmittel ebenso wie die eventuelle Entsorgung und die Verwaltungsarbeit.

Abgegeben werden die Lebensmittel nur an bedürftige Menschen, die diese Bedürftigkeit auch nachweisen können. Diese Personen erhalten einen Ausweis, mit dem sie im Laden der Wieslocher Tafel einkaufen können.

Interessierte und Ehrenamtliche sind herzlich willkommen.
Kontakt: Anke Merk, 0 62 22/38 09 27, E-Mail vambmerk(at)t-online.de; oder Sonja Huth, 0 62 22/48 38, E-Mail sonja.huth(at)gmx.net.

 

Die „Wieslocher Tafel“ will bedürftigen Menschen helfen

veröffentlicht: 11. Dezember 2006, 3748 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Die „Wieslocher Tafel“ will bedürftigen Menschen helfen

Aus der Rhein-Neckar-Zeitung, 07.12.2006:

Gründungsversammlung in der kommenden Woche – Bürgerstiftung gewährt Anschubfinanzierung – Initiatoren suchen Ladenfläche

Wiesloch. (oé) Sogenannte „Tafeln“ gibt es mittlerweile in vielen Städten Deutschlands. Diesen Einrichtungen liegt die Idee zugrunde, Lebensmittel einzusammeln, die nicht mehr offiziell gehandelt werden können, und sie gegen einen ganz geringen Obolus an bedürftige Menschen weiterzugeben. Bei den Produkten kann es sich um Lebensmittel handeln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht, um Obst, das einen Schönheitsfehler hat, oder um Brot, das einen Tag alt ist. Allesamt sind die Lebensmittel aber noch einwandfrei und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet. Auch in Wiesloch soll es nun bald eine solche Einrichtung geben.

„Bis spätestens Mitte nächsten Jahres soll die Wieslocher Tafel verwirklicht sein“, sagt Sonja Huth. Sie ist Mitglied des Initiativkreises, der das Tafel-Projekt realisieren will. Noch in der kommenden Woche wird sich der Initiativkreis in einer Gründungsversammlung als Verein konstituieren (Termin: 14. Dezember, 19.30 Uhr, Bürgersaal des Alten Rathauses). Um den Namen „Wieslocher Tafel“ führen zu können, tritt man außerdem dem Bundesverband Deutsche Tafel bei.

Schon vor zwei Jahren hatte es einen ersten Anlauf zur Gründung einer Tafel in Wiesloch gegeben. Damals fand eine Informationsveranstaltung statt, doch musste man die Idee „aus finanziellen Erwägungen wieder begraben“, erläuterte Sonja Huth. Dass es nun klappt, ist vor allem der im Juni gegründeten Bürgerstiftung Wiesloch zu verdanken. Sie übernimmt die Anschubfinanzierung für die Wieslocher Tafel.

Wie Rosemarie Stindl, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, mitteilte, hat dies eine „großzügige Einzelspende“ möglich gemacht. Sonja Huth habe das Tafel-Projekt der Bürgerstiftung vorgestellt, in einer Klausurtagung mit dem Stiftungsrat habe man dann über das Projekt diskutiert und es „einstimmig für förderwürdig gehalten“, so Rosemarie Stindl weiter. Die „Wieslocher Tafel“ ist das erste Projekt, das von der Bürgerstiftung gefördert wird.

Dank der Hilfe der Bürgerstiftung ist die „Wieslocher Tafel“ nun in der Lage, einen Laden anzumieten, der sich zur Weitergabe der Lebensmittel an die Bedürftigen eignet. „Für zwei Jahre können wir die Miete auf alle Fälle übernehmen“, so Rosemarie Stindl. Ziel ist es allerdings, dass sich die „Wieslocher Tafel“ auf Dauer selbst trägt. Dazu soll der Verkauf der Lebensmittel ebenso beitragen wie die Beiträge der Vereinsmitglieder sowie Spenden, welche die Tafel auch selbst einwirbt.

Der Verkaufsraum sollte 80 bis 100 Quadratmeter groß sein und eine zentrale, aber nicht zu exponierte Lage in Wieslochs Kernstadt haben, so der Wunsch der Organisatoren. Laut Marianne Kammer hat der Initiativkreis bereits Verhandlungen mit potenziellen Vermietern aufgenommen und auch schon einige Objekte besichtigt. „Mit dem Laden steht und fällt das Projekt“, betont Sonja Huth.Wie oft und lange der Laden geöffnet haben wird, hängt auch davon ab, wie viele ehrenamtlichen Mitstreiter der Initiativkreis gewinnen kann. An einer Öffnung „zwei- bis dreimal wöchentlich“ ist aber Sonja Huth zufolge schon gedacht.

Beim Initiativkreis geht man davon aus, dass die Arbeit der „Wieslocher Tafel“ ausschließlich durch Ehrenamtliche geleistet wird. Das gilt für das Einsammeln der Lebensmittel ebenso wie für deren Verkauf, die eventuelle Entsorgung und die Verwaltungsarbeit, so Karl-Heinz Schweizer vom Initiativkreis. Die Mitarbeiter der Tafel wollen auf die Geschäfte und die Zentralen der großen Handelsketten zugehen und um Unterstützung bitten. „In Wiesloch haben wir da ja ideale Voraussetzungen“, so Volker Scheerer vom Initiativkreis mit Blick auf die großen Zentrallager der Rewe – ein Unternehmen, das Scheerer zufolge in Deutschland bereits Tafeln unterstützt.

Abgegeben werden die Lebensmittel nur an wirklich bedürftige Menschen, die diese Bedürftigkeit auch nachweisen können. Dies werde auf eine „sehr diskrete“ Weise geschehen, betont Uli Engel. Die betreffenden Personen erhalten einen Ausweis, mit dem sie im Laden der „Wieslocher Tafel“ zu geringen Preisen einkaufen können. Bei vielen Tafeln sei dies die gängige Praxis, so Uli Engel. Keinen Zweifel haben die Initiatoren daran, dass es in Wiesloch Bedarf an einer solchen Einrichtung gibt: „Auch in einer Stadt wie Wiesloch gibt es Armut“, sagt Sonja Huth. „Sie ist vielleicht eher versteckt, aber sie ist trotzdem da.“

Info: Gründungsversammlung der „Wieslocher Tafel“ am Donnerstag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Bürgersaal, Altes Rathaus. Interessierte sind als Gründungsmitglieder herzlich willkommen.

Kontakt: Anke Merk, 0 62 22/38 09 27, E-Mail vambmerk(at)t-online.de; oder Sonja Huth, 0 62 22/48 38, E-Mail sonja.huth(at)gmx.net.

Infos zur Bürgerstiftung: www.buergerstiftung-wiesloch.de.

Der Initiativkreis „Wieslocher Tafel“ und die Bürgerstiftung haben das Projekt jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Für nächste Woche ist die offizielle Gründung geplant. Foto: Pfeifer

 

Prof. Dr. Lars Castellucci (Vorsitzender des Stiftungsrats)

veröffentlicht: 11. November 2006, 6142 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Prof. Dr. Lars Castellucci (Vorsitzender des Stiftungsrats)

Jahrgang: 1974

Beruflicher Hintergrund: Politikwissenschaftler, Professor für Nachhaltiges Management, Hochschule der Wirtschaft für Management, Mannheim; seit Herbst 2013 Bundestagsabgeordneter.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Vorsitzender des Stiftungsrats seit der Gründung der Bürgerstiftung im Jahr 2006.

Schwerpunkt der Arbeit in der Bürgerstiftung: Dafür sorgen, dass sich das Engagement und Wissen der Stiftungsrätinnen und -räte zum Wohle der Stiftung voll entfalten; Initiator des Projekts „Wieslocher Handschlag“.

 

Dr. Johann Gradl

veröffentlicht: 28. Oktober 2006, 7159 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Dr. Johann Gradl

Jahrgang: 1961

Beruflicher Hintergrund: Studium der Mathematik und Informatik mit Promotion an der Technischen Universität München und der University of Kansas; von 1993 bis 2019 bei SAP tätig; seit Herbst 2019 im Vorruhestand.

Funktionen in der Bürgerstiftung: 2006 – 2009 Mitglied des Stiftungsrats; seit 2009 Mitglied des Vorstands; seit 2018 Vorsitzender des Vorstands.

Schwerpunkt der Arbeit in der Bürgerstiftung: Organisation, Direkte Unterstützung, Schülerförderpreis, Öffentliche Veranstaltungen.

 

Eckhart Kamm

veröffentlicht: 28. Oktober 2006, 2401 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Eckhart Kamm

Beruflicher Hintergrund: Studium der Fächer Mathematik und Geographie für das Lehramt an Gymnasien, Schulleiter des Ottheinrich-Gymnasiums Wiesloch, Dozent für Schulrecht am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Heidelberg.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats von 2006 bis 2009.

 

Katrin Floegel (Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats)

veröffentlicht: 28. Oktober 2006, 3453 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Katrin Floegel (Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats)

Jahrgang: 1961

Beruflicher Hintergrund: Verlagskauffrau, Diplom-Informatikerin, bei SAP seit 1996.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats seit der Gründung der Bürgerstiftung im Jahr 2006; stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats.

Schwerpunkt der Arbeit in der Bürgerstiftung: Organisation des alle zwei Jahre stattfindenden Gala-Balls zugunsten der Bürgerstiftung.

 

Michael Thomeier

veröffentlicht: 28. Oktober 2006, 3507 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Michael Thomeier

Beruflicher Hintergrund: Regionaldirektor der Sparkasse in Wiesloch.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats von 2006 bis 2018.

 

Annegret Sonnenberg

veröffentlicht: 27. Oktober 2006, 6737 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Annegret Sonnenberg
Porträt Anne Sonnenberg

Jahrgang: 1951

Beruflicher Hintergrund: Mathematisch-technische Assistentin bei Bayer in Leverkusen, Studium der Informatik mit Nebenfach BWL und Abschluss Diplom, Systemberaterin bei Siemens und von 1982 bis zur Rente bei SAP, dabei über 10 Jahre höhere Managementaufgaben.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats von 2006 bis 2009; Vorstandsvorsitzende von 2009-2018.

Schwerpunkt der Arbeit in der Bürgerstiftung: Netzwerk Asyl.

 

Andreas Böhler

veröffentlicht: 27. Oktober 2006, 2886 mal gelesen, Kommentare deaktiviert für Andreas Böhler

Jahrgang: 1955

Beruflicher Hintergrund: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kraichgau eG.

Funktionen in der Bürgerstiftung: Mitglied des Stiftungsrats von 2006 bis 2009.

 

 

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