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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

Bürgerstiftung Wiesloch2019

Märchenzelt 2019: Bilanz rundum positiv

veröffentlicht: 20. Dezember 2019, 300 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Nach zweijähriger Pause konnte in der zu Ende gehenden Adventszeit das Märchen- und Geschichtenzelt der Bürgerstiftung Wiesloch wieder seine Pforten öffnen.

Nachdem in den letzten beiden Jahren leider kein geeigneter Standort auf dem Weihnachtsmarkt gefunden werden konnte, entschieden die Verantwortlichen der Bürgerstiftung kurzerhand, die im Mai 2019 geschaffene Geschäftsstelle „umzufunktionieren“.

Mit viel handwerklicher Arbeit und Liebe zum Detail konnte ein sehr einladendes Ambiente geschaffen werden, in dem man eine Zeitlang dem Trubel auf dem Weihnachtsmarkt entfliehen konnte.

So fällt die Bilanz der Anstrengungen rundum positiv aus. Insgesamt konnten über 150 Kinder begrüßt werden. Das Werbekonzept mit Plakaten, Flyern und Werbung auf dem Weihnachtsmarkt erwies sich als erfolgreich, ebenso die Arbeitsteilung unter den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven.

So war das Märchen- und Geschichtenzelt 2019 eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch in der Adventszeit 2020 wieder stattfinden soll.

 

Märchen- und Geschichtenzelt: Das Programm

veröffentlicht: 5. Dezember 2019, 2415 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wie bereits angekündigt, hier nun das Programm des Märchen- und Geschichtenzelts am 2. und 3. Adventswochenende.

Freitag 6.12. 2019

17.00-19.00 Uhr

Vorleserinnen: Antje Köhrer und Gisela Müßig
„Geschichten rund um den Nikolaus“

Samstag 7.12.2019

17.00 -18.00 Uhr

Vorleserin: Jessica Füllenbach
„Die Prinzessin und die Freude“
„Der gestiefelte Kater“

18.00-19.00 Uhr

Vorleserin: Claudia Keller
„Die fünf im Handschuh“ (Kamishibai)
„Die Steinsuppe“

Sonntag 8.12.2019

17.00-18.00 Uhr

Vorleser: Gerhard und Nele Kurowski
„Märchen der Gebrüder Grimm“
„Märchen aus dem Norden“

18.00-19.00 Uhr

Vorleserin: Rosi Stindl
„Es klopft bei Wanja in der Nacht“ (Kamishibai)
„Das Weihnachtsmann-Komplott“
„Ben der Schneemann“

Freitag 13.12. 2019

17.00-18.00 Uhr

Vorleserin: Sabrina Ehnert
„Der Weihnachtsspatz“
„Weihnachten im Stall“
„Petterson kriegt Weihnachtsbesuch“
„Wie weihnachtelt man?“

18.00-19.00 Uhr

Vorleserin: Kristina Salmen
„Das Kleine Gespenst“ (Kamishibai)
„Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“ (Kamishibai)
„Ole Winzig – ein Wintermärchen“

Samstag 14.12.2019

17.00 -18.00 Uhr

Vorleserinnen: Sylke Gebhard und Kerstin Jürgensen
„Die Bremer Stadtmusikanten“
„Es klopft bei Wanja in der Nacht“

18.00-19.00 Uhr

Vorleser: Rolf Hausmann
„Die kleine Hexe“
„Das kleine Gespenst“
„Geschichten von Paul Maar“

Sonntag 15.12.2019

17.00-18.00 Uhr

Vorleser: Barbara und Klaus Klingenfuß
„Das Märchen vom Silbernen Häslein“
Aaus „Tausenundeine Nacht“:
„Die Geschichte von der Schildkröteninsel“
„Die Geschichte vom Wolf und dem Fuchs“

18.00-19.00 Uhr

Vorleserin: Rosi Stindl
„Das Weihnachtsmann-Komplott“
„Der kleine Eisbär und der Angsthase“
„Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball“
„Ben der Schneemann“

 

Herzliche Einladung zum Märchen- und Geschichtenzelt

veröffentlicht: 25. November 2019, 723 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Das Märchen- und Geschichtenzelt ist wieder da! Zwei Jahre lang fanden wir auf dem Weihnachtsmarkt keinen Ort, wo wir unsere Geschichten und Märchen in Ruhe vorlesen konnten. Dieses Jahr werden wir das Märchen- und Geschichtenzelt wieder aufleben lassen: in der neuen Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Wiesloch von Freitag bis Sonntag am 2. und 3. Adventswochenende zwischen 17 Uhr und 19 Uhr in der Rathausgasse 1.

Manche Geschichten werden mit Musik begleitet, zu anderen werden Bilder gezeigt.

Geeignet sind die Geschichten für Kinder ab vier Jahren. Auch Kinder ab 3 Jahren können teilnehmen, wenn sie bereits gut zuhören. Im Märchenzelt werden Kekse und Tee angeboten. Und natu?rlich sind alle Kinder und Eltern herzlich zum Zuhören eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Das Programm der Geschichten und Märchen finden Sie hier.

Wir freuen uns, wenn die Kinder uns ihren ausgemalten Elefanten mitbringen. Alle Elefanten werden wir im Anschluss in unser Schaufenster hängen, so dass eine große Elefantenherde entsteht.

Benötigen Sie mehr Informationen, so wenden Sie sich bitte an Anke Merk, Telefon 06222-380927. Wir freuen uns auf Klein und Groß.

 

Reges Treiben im neuen Leseclub

veröffentlicht: 25. November 2019, 1026 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zwei Monate ist der Leseclub Frauenweiler nun in Betrieb. Von Anfang an wird er sehr gut besucht und zeigt, dass es einen großen Bedarf an solch einem Angebot gibt. Eine Trennung in zwei Gruppen wurde nötig.

Vor dem ersten Clubnachmittag waren die Projektleitung und die Betreuerinnen sehr gespannt, ob überhaupt interessierte Kinder kommen würden. Groß war dann die Überraschung, als 16 Kinder auftauchten. Diese Zahl steigerte sich in der Folgewoche beträchtlich und blieb bisher konstant hoch. „Die Kinder sind aufgeschlossen und machen gut mit. Aber in solch einem Gewusel können wir unserem Auftrag aus dem Förderprogramm nicht mehr gerecht werden“ fasst Projektleiterin Rosemarie Stindl die Situation zusammen.

Laut Vorgaben soll in den Leseclubs gemeinsam gelesen und kreativ mit Büchern und Geschichten umgegangen werden. Um sinnvoll in die Welt der Bücher abzutauchen, sind große Gruppen mit Kindern aus einem sehr breiten Altersspektrum mit sehr unterschiedlichem Wissensstand nicht gut geeignet – das macht die Erfahrung aus den letzten Wochen deutlich.
So hat sich das Betreuerinnenteam entschlossen, die Kinder altersmäßig auf die beiden wöchentlichen Clubtage aufzuteilen.

Neue Gruppenaufteilung

Ab Dezember 2019 wird sich das Leseclub-Angebot dienstags an Kinder aus den Klassenstufen 3 und höher richten. Donnerstags liegt das Hauptaugenmerk der Angebote auf den Klassenstufen 1 und 2.

Vielfältige Themen

Mittlerweile ist den Kindern klar geworden, dass der Leseclub nicht einfach „ein Freizeittreff“ ist, bei dem man andere trifft und dann machen kann, was mal will. Vielmehr steht jeder Clubnachmittag unter einem Thema, zu dem es unterschiedliche, bildungsorientierte Aktivitäten gibt. Insbesondere geht es um die geschriebene Sprache, und alles hat irgendwie mit Lesen zu tun. Es geht um Wörter erkennen, den Sichtwortschatz trainieren, assoziieren, selbst lesen und anderen davon berichten, Lesespiele machen u.v.m.

Weil man jedoch nicht eineinhalb Stunden lang nur mit dem Kopf arbeiten kann, werden passende Bewegungsspiele oder Basteleien gemacht (wofür man natürlich zuerst die Anleitungen lesen muss), und ab und zu gibt es eine besondere Attraktion, wie z.B. Anfang November, als es mehrfach Hundebesuch gab. Hund und Frauchen sind speziell ausgebildet; die Kinder erfuhren ganz besonders viel über Hunde und durften das Gelernte gleich ausprobieren.

Die Themen waren bisher von der Jahreszeit geprägt. So gab es Lesetexte, das ein oder andere Quizz und Basteleien zu Tieren, die Winterschlaf halten; Fledermausmasken und die dazugehörige Hintergrundinformation gab es zu Halloween; warum der Herbst die Drachenzeit ist, erarbeiteten sich die Kinder, bevor sie selbst kleine Drachen herstellten; die neuen Bezüge für die Sofakissen im Clubraum durften die Kinder mit Buchstabenstempeln bunt verzieren und lernten dabei alles über Baumwolle.

Dank an alle Unterstützer

Weil der Leseclub ohne die Hilfe vieler Unterstützer nicht möglich wäre, malten die Kinder in einer Clubstunde große Buchstaben für ein Foto, das an die Unterstützer geschickt wurde.

 

Streuobstwiesenprojekt endete mit Apfelkuchen

veröffentlicht: 28. Oktober 2019, 1194 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Im Februar startete das Streuobstwiesen-Projekt der Bürgerstiftung Wiesloch, an dem Kinder zwischen vier und acht Jahren in Begleitung je eines Erwachsenen teilnehmen konnten. Jeweils einmal im Monat kamen 15 bis 20 Kinder mit Oma, Opa, Papa oder Mama in Schatthausen zusammen, um den Lebensraum Streuobstwiese zu erkunden.

Es begann mit Baumschnitt und Neuanpflanzung. Zahlreiche weitere Aktivitäten folgten, wie beispielsweise das Kennenlernen verschiedener Insekten und der Bau eines Insekten-Hotels, der Besuch bei einem Imker, das Mähen einer Wiese, der Bau von Nistkästen, die Apfelernte inklusive des Herstellens von Apfelsaft.

Der krönende Abschluss mit selbst gebackenem Apfelkuchen fand am Samstag, den 26.10.2019, in der Dorfscheuer Schatthausen statt. Da durften die Kinder natürlich zuerst zugreifen.

Mit dem alten Backofen in der Dorfscheuer kennt sich das Ehepaar Keller bestens aus und so wurde tüchtig eingeheizt und einer der Apfelkuchen, quasi als essbares Schaustück, direkt vor Ort gebacken. Ein lehrreiches Projekt, bei dem nicht nur die Kinder reichlich Spaß hatten und Erfahrungen sammeln konnten, sondern auch die mitgekommenen Väter, Mütter, Omas oder Opas das ein oder andere Wissenswerte lernten.

Ohne Sponsoren wäre das Projekt allerdings nicht möglich gewesen. Edeltraud Schuckert, Initiatorin der Veranstaltungsreihe und Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung, dankte daher dem Hohenhardter Hof, der Heidehof Stiftung und dem Ehepaar Ziegler für die finanzielle Zuwendung sowie der Familie Berberich, auf deren Streuobstwiese alles stattfinden konnte.

Ein Dankeschön galt auch der Gemeinde Schatthausen, vertreten durch die stellvertretende Ortsvorsteherin Elfriede Imbeck, für die Nutzung der Dorfscheuer. Nicht zu vergessen die fach- und sachkundigen Unterstützer der einzelnen Projekttage, das Ehepaar Natascha und Tobias Lepp und Ronni Funk, sowie die Männer vom Kerweverein Schatthausen, die für die Abschlussveranstaltung Tische und Bänke bereitgestellt hatten.

 

Streuobstwiesentag: Vom Baum ins Glas – Apfelsaft selbst gemacht

veröffentlicht: 22. Oktober 2019, 1061 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Nach einer kurzen Begrüßung durch Edeltraut Schuckert vom Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch und dem gemeinsamen Singen des Apfellied mit Natascha Lepp marschiert die gutgelaunte Gruppe los, um schnellstens zur Streuobstwiese zu kommen. Heute wollen alle das Ergebnis der monatelangen Beobachtungen sehen und ernten.

Alle tragen Utensilien zur Wiese: große und kleine Eimer, Schüttelhaken, Apfelpflücker und Erntesäcke. Heute hatte man sich viel vorgenommen. Viele Äpfel werden gebraucht, um später unseren Apfelsaft pressen zu können. Bei der Wiese hat Ronni Funk schon merkwürdige Geräte aufgebaut, die er den Kindern und Erwachsenen aber erst später erklären will.

Zunächst war ja das Einsammeln der Äpfel geplant. Nachdem fachmännisch die Apfelbäume geschüttelt werden, damit nur die reifen Früchte herunterfallen, schwärmt die Gruppe mit Eimern aus, um die Äpfel aufzulesen. Doch plötzlich rufen Ronni und Natascha die Kinder mit Ihren halb gefüllten Eimern zurück. Für den Anfang und für unsere Aktion auf der Wiese reichen die Äpfel erst einmal aus.

In mitgebrachten Gefäßen und mitgebrachtem Wasser wird das Obst zunächst gewaschen. Dann erklärten Ronni und Natascha endlich auch die aufgestellten Geräte. Das eine ist eine Apfelmühle, die die Früchte zerkleinert. Von Hand mit einer Kurbel angetrieben drehen dann alle nacheinander die gesammelten Äpfel durch die Mühle. Unten fällt die sogenannte Maische in einen Behälter.

Danach geht es zu Gerät Nr. 2, einer Apfelsaftpresse. In die Trommel wird die gemahlene Maische eingefüllt und per Handkurbel von den Kindern zusammengepresst. Schließlich kommt das Beste: Eigenhändig erarbeiteter, frischer Apfelsaft wird gekostet und für „seeeeeehr“ gut befunden. Ob groß, ob klein, alle lassen sich kräftig einschenken.

Doch die Gruppe hat noch Größeres vor: Richtig professionell mit einer großen Maschine Apfelsaft pressen. Deshalb wuseln wieder alle über die Wiese und sammelen alle guten Äpfel für das große Pressen ein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 6 ½ große Säcke mit Obst.

Nach dieser Anstrengung ist natürlich erst eine Stärkung durch das obligatorische Picknick angesagt. Bei herrlichem Wetter lassen alle es sich schmecken und ruhen sich ein wenig aus.

Die gefüllten Erntesäcke werden in Ronnis Anhänger verstaut, und man macht sich zu Fuß auf den Rückweg in die Kerwescheuer. Von da begibt man sich zur „Lohnmosterei Weilemann“ nach Bammental. Dort wird die Gruppe auch schon erwartet. Und los geht die Apfelsaftgewinnung in großem Stil.

Auch hier wird das Obst zuerst gewaschen und wird in einer Art Paternoster nach oben transportiert. Von oben fällt es dann in eine große elektrische Apfelmühle. Ganz viel Maische wird aus der Ernte gewonnen und in einer großen, elektronischen Apfelpresse aufeinandergeschichtet. Natürlich geht hier alles automatisch. Der Apfelsaft fließt in Strömen und wird auch gleich weitergeleitet in einen Kessel und dort erhitzt. Dadurch ist der Saft länger haltbar. In der Abfüllanlage gelangt er gleich in portionierte Behälter.

Am Ende gibt es dann schön gefüllte Apfelsaftbehälter, und stolz darf jedes Kind seinen eigenen Behälter mit nach Hause nehmen.

Dieses Mehrgenerationenprojekt wurde möglich gemacht durch großzügige finanzielle Unterstützung der Heidehof Stiftung, des Ehepaars Ziegler und des Golfclub Wiesloch Hohenhardter Hof e.V.

 

Streuobstwiesenprojekt: Abschluss mit Apfelkuchenfest

veröffentlicht: 21. Oktober 2019, 487 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Das Streuobstwiesenprojekt befindet sich auf der Zielgeraden. Am Freitag, den 26.10.2019, wird ab 14 Uhr der Abschluss mit einem Apfelkuchenfest begangen. Treffpunkt bei der Dorfscheuer in Schatthausen. Die Feier findet im Freien statt. Alle Teilnehmer werden gebeten, eigenes Geschirr sowie Kaffe und/oder Tee mitzubringen. Das Streuobstwiesenteam bestehend aus Natascha, Ronni und Edel freut sich auf rege Beteiligung.

 

Rechenpaten gesucht

veröffentlicht: 7. Oktober 2019, 1222 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zahlenfuchs

Haben Sie Interesse, unser Team zu unterstützen? Mit farbigem Wasser, durchsichtigen Röhren und viel Geduld eines Rechenpaten lernen auch jene Erstklässler, die sich Mengen einfach nicht vorstellen können, wie man den Zehnerraum bezwingt. Der Bedarf an dieser Unterstützung wächst.

Deshalb bitten wir Sie zu überlegen, ob Sie einem Kind der ersten Klasse die Angst vor Mathe nehmen wollen. Denn: wer den 10er-Raum verstanden hat, kommt besser mit den Zahlen zurecht.

Ihr Einsatz ist im zweiten Schulhalbjahr, also von Januar bis Juli. Ende November erhalten Interessenten eine kostenlose Einführung.

Falls Sie grundsätzlich Interesse haben, können Sie gern in eine Rechenpatenstunde hineinschnuppern. Melden Sie sich dazu bei Birgit Reimann-Groll unter 06222-386112 (am besten vormittags).

Weitere Info zu unseren Patenprogrammen

 

Eröffnung des Kinder-Leseclubs Frauenweiler

veröffentlicht: 7. Oktober 2019, 811 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Dank der Bürgerstiftung Wiesloch gibt es nun ein weiteres attraktives Angebot für Kinder in der Stadt – der Leseclub Frauenweiler wurde eröffnet und stellte sich fast 30 Kindern und deren Eltern vor.

„Alleine lesen macht keinen Spaß“ zitierte Projektleiterin Rosemarie Stindl von der Bürgerstiftung Wiesloch in ihrer Begrüßung einen Drittklässler. Der neue Leseclub soll hier Abhilfe schaffen. „Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlich ausgeprägten Lesegewohnheiten sollen sich hier treffen“. Ziel des Leseclub ist es, Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Lesen Freude macht, bildet und verbindet. Stindl weiter: „Sie lesen sich gegenseitig vor und sprechen über das Gelesene. Außerdem überlegen die Kinder, wie sie kreativ mit Büchern und Geschichten umgehen können. Alle bringen sich ein, malen, basteln, singen oder machen Bewegungsspiele. So tauchen wir in unserem Leseclub ganz in die Welt der Bücher ab.“

Der Leseclub findet dienstags und donnerstags jeweils von 14 bis 15:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Frauenweiler statt, in unmittelbarer Nähe zur Grundschule. Er steht allen Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahre offen und ist kostenlos. Die Kinder werden von entsprechend geschulten Erwachsenen ehrenamtlich betreut. Insgesamt zehn Betreuerinnen wechseln sich in den Clubstunden ab.

So zeigte sich auch Dr. Johann Gradl, Vorsitzender der Bürgerstiftung Wiesloch, hoch erfreut und dankbar über den engagierten Einsatz der Ehrenamtlichen. Er dankte der Stiftung Lesen, von der die Bürgerstiftung nun über einen Zeitraum von drei Jahren umfangreiche Medienpakete und spezielle Möbel für die Ausstattung des Leseclubs erhält. Darüber hinaus bedankte er sich herzlich bei der Stiftung fair chance for children, durch deren finanzielle Unterstützung noch weitere wichtige Dinge angeschafft werden konnten, sowie bei der Petrusgemeinde, von der der Raum im Untergeschoss des Gemeindehauses angemietet werden konnte.

Projektpartner der Bürgerstiftung ist die Grundschule Frauenweiler, deren Rektorin Esther Kirsch die Bürgerstiftung bei der Bewerbung und Vorbereitung des Leseclubs engagiert unterstützt hat. Sie freut sich besonders, dass es nun „in Frauenweiler ein tolles bildungsorientiertes Freizeitangebot für Kinder gibt, das selbstverständlich alles Kindern der Stadt zur Verfügung steht“.

Dass es sich beim neuen Leseclub um etwas Besonderes handelt, erkannten die Kinder sofort an „den vielen wichtigen Leuten, die was sagen.“ So gab es auch Grußworte von Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Stefan Seewöster, Gemeinderatsmitglied und Vorsitzender des Stadtteilvereins Frauenweiler. Beide lobten das Engagement und die guten Ideen der Bürgerstiftung, die es immer wieder schafft, die Stadt nachhaltig und zielgerichtet zu bereichern.

Die Reden waren – sehr zur Freude der Kinder – kurz und prägnant, so dass schon nach 15 Minuten der Leseclub offiziell seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Ganz stilecht zerschnitten einige Kinder zusammen mit den Ehrengästen das blaue Band, das bis dahin noch den Eingang versperrte. In den folgenden zwei Stunden zeigten die Leseclub-Betreuerinnen an verschiedenen Stationen, was künftig in den Leseclubstunden gemacht werden kann. Die leuchtenden Kinderaugen, das gebannte Zuhören bei einer Erzählung, der Eifer bei Lesespielen und beim Basteln überzeugten die anwesenden Erwachsenen, dass „solch ein Angebot sowohl den Leseratten als auch den Lesemuffeln einen besonderen Zugang zum Lesen eröffnet.“ Ob Romane, sehr hochwertige Sachbücher, Zeitschriften, Lesespiele oder Hörbücher – die Ausstattung garantiert vielfältige Möglichkeiten für die Clubstunden.

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen und stehen unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“. Sie sollen zum Lesen motivieren und das Lesen fördern, indem Kinder in ihrer Freizeit und ganz ohne Notendruck mit Texten umzugehen lernen. Das Konzept macht sich dabei den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da es den Kindern Raum bietet, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren. Finanziert werden die Leseclubs aus Mitteln des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Dankeschön für die Zeitschenker

veröffentlicht: 7. Oktober 2019, 2649 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Alljährlich im Herbst sind die Zeitschenker der Bürgerstiftung in die Winzerrast eingeladen. Eine Geste der Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und ein Dankeschön für ihren Einsatz. Sie besuchen in der Regel einmal wöchentlich alleinstehende ältere Menschen in Heimen oder deren Zuhause. Je nach den Bedürfnissen der älteren Mitbürger lesen sie etwas vor, machen Spiele oder unterhalten sich. Manchmal geht man auch spazieren.

Bei herrlichem Herbstwetter trafen sich die Zeitschenker zu einem gemütlichen Beisammensein, bei dem sie auch, wenn es die Mobilität erlaubte, ihre Zeitbeschenkten mitbringen konnten. Ob süßer oder herzhafter Flammkuchen und neuer Wein oder Alkoholfreies, alle genossen diesen Nachmittag in geselliger Runde, bei dem auch nach Herzenslust gesungen wurde. Die musikalische Begleitung dazu lieferte Rolf Hausmann, der auch als Zeitschenker im ASB-Seniorenheim die Bewohner mit gemeinsamen Gesangsnachmittagen erfreut.

Die Sprechstunde für die Zeitschenker ist dienstags von 14.00 – 16.00 Uhr in der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung in der Rathausgasse 1. Nicht nur wer einen Bedarf anmelden möchte, auch wer Interesse hat, sich für dieses Ehrenamt zu engagieren, kann dort gerne Kontakt aufnehmen.

 

 

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