Handschlag-Plakate finden Liebhaber

Die „Einfach-mal … „-Plakate der Aktion „Wieslocher Handschlag“ wurden von Oktober bis Mitte November im Wieslocher Rathaus ausgestellt. Interessenten konnten in dieser Zeit eine Bestellung für ihr Lieblingsmotiv abgeben. Man konnte sie gegen eine Spende erwerben. Am Ende der Ausstellung fanden 11 Plakate ein neues Zuhause. Der Reinerlös kommt zu 100% den Projekten und festen Angeboten der Bürgerstiftung Wiesloch zugute. Wer noch nachträglich ein Exemplar haben möchte, kann sich per E-Mail unter dr.johann.gradl(at)bürgerstiftung-wiesloch.de an die Bürgerstiftung wenden.

Einfach mal Danke sagen

Plakate geben Anregungen, das Zusammenleben in Wiesloch weiter zu verbessern. Denn es kann so einfach sein, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und eine gute Stimmung zu verbreiten. Dieser Tage erscheinen unterschiedliche Plakate in den Straßen unserer Stadt. Sie sollen vermitteln, „dass es jedem gefällt, wenn man freundlich miteinander umgeht“, so die Mitglieder der Projektgruppe „Wieslocher Handschlag“, die diese Aktion flankierend zur Small-Talk-Bank ins Leben gerufen hat. Die Plakate wurden von Kindern der 2. Klassen der Maria-Sybilla-Merian-Schule in einem Kunstkurs unter Leitung der Kunstpädagogin Constance Berger gestaltet. So schlagen die Plakate u.a. vor: „Einfach mal jemanden anlächeln!“ oder „Einfach …

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Small-Talk-Bank enthüllt

Wer hier sitzt, ist bereit zu einem kleinen Schwätzchen. Wer sich dazu setzt, geht darauf ein. Und schon ist der Bann gebrochen und zwei Menschen, die sich vielleicht bis dato nicht kannten, unterhalten sich angenehm. Seit 9. Juni lädt auf dem Marktplatz die neue „Small-Talk-Bank“ zum Plaudern ein. Sie wurde in einer kleinen Feier zusammen mit Oberbürgermeister Dirk Elkemann, der Schirmherr des Projekts ist, enthüllt und eingeweiht. Die Bank bietet, wie es Herr Elkemann in seiner Rede ausführte, „Raum für die zufällige Begegnung. Jeder weiß, wie viel Positives aus solchen Zufälligkeiten entstehen kann, und vielleicht findet man sogar Gemeinsamkeiten.“ Er …

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Small-Talk-Bank und Plakataktion

Was ist wichtig für ein gutes Miteinander? Wie kann man das tägliche Zusammenleben respektvoll, rücksichtsvoll und angenehm gestalten? „Es kann ganz einfach sein!“ war das Fazit derer, die an Gesprächsrunden zum Thema teilnahmen. Worum geht es? Das Projekt „Wieslocher Handschlag“ führte zwischen März und Juli 2017 insgesamt sechs Gesprächsrunden mit Wieslocher Bürgern, die per Zufallsgenerator aus dem Einwohnerregister ermittelt wurden. Gemeinsam sollte das Zusammenleben in unserer Stadt unter die Lupe genommen werden. Die Teilnehmenden sammelten und diskutierten wichtige Werte für ein gutes Miteinander, als Anstoß, das tägliche Zusammenleben respektvoll und rücksichtsvoll zu gestalten. Hieraus sind folgende Aktionen hervorgegangen:

Handschlag wird umgesetzt

In der ersten Jahreshälfte fanden insgesamt fünf Gesprächsrunden zum „Wieslocher Handschlag“ statt. Aus den Gesprächen und Diskussionen entstanden einige gute Ideen, wie man auf das Thema „Besseres Zusammenleben“ aufmerksam machen kann. Im Juli kam eine kleinere Runde der bisherigen Teilnehmer zu einem Konsolidierungstreffen zusammen. Dabei überlegte man sich konkrete Aktionen, wie man die Mitmenschen anregen kann, das eigene Handeln zu überdenken und durch kleine Veränderungen die Interaktion mit anderen ohne großen Aufwand angenehmer zu gestalten. Aktionen im Frühjahr Zwei Aktionen werden in den nächsten Monaten von einer kleinen Arbeitsgruppe umgesetzt. Da es sich um Freiluft-Aktionen handelt, haben wir beschlossen, sie …

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Wieslocher Handschlag

Gutes Zusammenleben zeichnet sich durch viele Facetten aus. Wem ist was dabei besonders wichtig? Das wollen wir in einer neuen Initiative mit Vertretern aus der Bevölkerung herausfinden. In Wiesloch funktioniert das Zusammen­leben schon recht gut, wenn man das rege Vereinsleben und die vielen ehren­amtlichen Angebote betrachtet. Und doch gibt es auch viele Bereiche, in denen es knirscht. Es geht um ganz alltägliche Dinge, die einen aufregen, die man aber nie wirklich artikuliert. Lasst uns drüber reden! Was möchte ich (nicht), wenn ich mit anderen in dieser Stadt zusammenlebe? Es geht nicht um Sachthemen wie Minderheiten, Verkehrsprobleme o.ä., sondern um unser …

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Abschlusstag Migrationsgeschichte/n

So intensiv wie die Veranstal­tungen der vorangegangenen fünf Wochen war auch der letzte Tag der Veranstaltungsreihe. Ein gelungener Abschluss der Wies­locher Migrationsgeschichte/n. Der wohl wichtigste Satz, der an diesem Tag zu Möglichkeiten und Grenzen der Integration gefallen ist: Wir als Gesellschaft gehen auf ein Ziel hin: wir sind Deutsche, weil wir alle auf die gleiche Zukunft hin arbeiten, und nicht, weil wir alle z.B. hier geboren sind oder die deutsche Sprache sprechen. Das Fazit der gesamten Reihe steckt in diesen Zitaten von Teilnehmenden: • „Ich wünsche mir, dass es weitergeht. Es ist so wichtig, auf dieser Basis weiterzumachen, um den …

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Migrationsepochen in Wiesloch

Fünf Epochenabende befassten sich im Oktober mit 70 Jahren Zuzug und Einwanderung in Wiesloch. Es waren facettenreiche, breit angelegte Info- und Gesprächsabende mit abwechslungs­reichen Formaten. So gab es neben einem Impulsreferat immer ein bis zwei Gesprächsrunden und Interviews; ab und zu kamen musikalische oder filmische Einlagen oder kurze Lesungen dazu; in den Pausen und vor und nach der Veranstaltung standen die Referenten immer für Gespräche zur Verfügung. Viele Betroffene kamen zu Wort, sowohl Menschen mit eigener Migrations­situation als auch Menschen, die diesen Migranten beim Ankommen in Wiesloch geholfen haben. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt der Gäste:

Gemeinsam kann es gelingen

„Die ‚Wieslocher Migrations­geschichte/n‘ tragen in besonderer Weise dazu bei herauszufinden, wie wir gemeinsam zum Gelingen eines guten Zusammenlebens in unserer Stadt beitragen können.“ So fasste BM Ludwig Sauer die Auftaktveranstaltung zusammen. Zuvor waren im zentralen Teil der Veranstaltung 22 Wieslocher Bürgerinnen und Bürger auf der Bühne und hatten genau das sehr authentisch dargestellt. Es waren Menschen, die selbst nach Wiesloch „eingewandert“ sind bzw. aus einer Familie von Einwanderern stammen; sie kamen der Liebe wegen oder weil der Vater hier von HDM angeworben wurde, weil sie vertrieben wurden oder weil sie vor Krieg oder Verfolgung fliehen mussten. Sie haben familiäre Wurzeln …

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Lebende Bücher in der Stadtbibliothek

Diese Bücher sind nicht aus Papier und Druckerschwärze sondern aus Fleisch und Blut. Es sind Menschen, die ihre Geschichte erzählen. Im Rahmen der „Wieslocher Migrationsgeschichten“ stehen zunächst 12 Lebende Bücher zum „Ausleihen“ bereit. Es sind Wieslocher Bürgerinnen und Bürger, die teils selbst nach Wiesloch eingewandert sind, teils Einwanderern beim Ankommen, Fußfassen und Einleben geholfen haben. Man kann so mit Menschen ins Gespräch kommen, denen man im Alltag sonst kaum begegnet wäre; und man erfährt Interessantes über Menschen, die man oberflächlich kennt oder schon öfter gesehen hat, aber mit denen man noch nie länger gesprochen hat. Wie funktioniert das? Sie buchen …

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