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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

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Wieslocher Handschlag

veröffentlicht: 12. Februar 2017, 2491 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Gutes Zusammenleben zeichnet sich durch viele Facetten aus. Wem ist was dabei besonders wichtig? Das wollen wir in einer neuen Initiative mit Vertretern aus der Bevölkerung herausfinden.

In Wiesloch funktioniert das Zusammen­leben schon recht gut, wenn man das rege Vereinsleben und die vielen ehren­amtlichen Angebote betrachtet. Und doch gibt es auch viele Bereiche, in denen es knirscht. Es geht um ganz alltägliche Dinge, die einen aufregen, die man aber nie wirklich artikuliert.

Lasst uns drüber reden!
Was möchte ich (nicht), wenn ich mit anderen in dieser Stadt zusammenlebe? Es geht nicht um Sachthemen wie Minderheiten, Verkehrsprobleme o.ä., sondern um unser Verhalten, um Achtsamkeit, Aufmerksamkeit für andere, Respekt; es geht darum, das eigene Handeln zu überdenken und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass andere die Dinge anders sehen. Wir wollen wissen, was ein gutes Zusammenleben in Wiesloch für Sie bedeutet. Wir möchten erfahren, was Ihnen für ein gelungenes Miteinander wichtig ist. Und wir wollen gemeinsam die Ergebnisse in die Bevölkerung tragen:

Hand drauf!
Am Ende des Prozesses formulieren wir die wichtigsten Werte für ein gutes Miteinander, als Anstoß, das tägliche Zusammenleben respektvoll und rücksichtsvoll zu gestalten. Der „Wieslocher Handschlag“ wird ein Dokument ähnlich der „Wiener Charta“, die zu diesem Projekt anregte.
Der Titel stammt aus einer Diskussion, die Schüler des Gemeinschaftskunde­kurses Klasse 10/11 im Ottheinrich-Gymnasium zum Thema geführt haben.

Was genau passiert hierbei?
Bis zum Sommer 2017 trifft sich jeweils eine Gruppe von Wieslochern in einer von fünf Runden zu Gesprächen, Auseinandersetzungen, Diskussionen. Die Teilnehmer werden per Zufallsgenerator aus dem Einwohnerregister ermittelt und persönlich eingeladen. Vielen Dank an die Stadtverwaltung für die Unterstützung an dieser Stelle.
Wir hoffen sehr, dass diese Einladungen rege angenommen werden, geben sie doch jedem Einzelnen die Gelegenheit, das zu artikulieren, was ihn positiv oder negativ umtreibt. Hier bekommt jeder ein offenes Ohr; jeder hat hier die Möglichkeit, sich für das alltägliche Zusammenleben einzubringen.

Die Gesprächsrunden werden von sog. Bürgermoderatoren moderiert. Es sind Menschen aus Wiesloch, die sich zum Bürgermoderator ausbilden ließen. Die Schulungen wurden von Natasha Walker pro bono für die Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführt, im anregenden Ambiente der Denkwerkstatt, die uns das Palatin mietfrei zur Verfügung stellte – ein herzliches Dankeschön an Frau Walker und Herrn Schindlmeier.

Das Projektteam
Die Idee zu diesem Vorhaben kam von unserem Stiftungsratsvorsitzenden, Dr. Lars Castellucci. Planung und Durchführung liegen in den Händen des Projektteams aus Kerstin Jürgensen (Projektleitung), Birgit Weigelmann, Birgit Spazier, Benjamin Hertlein und Eckhart Kamm (im Foto von links). Vom Vorstand der Bürgerstiftung sind Dr. Johann Gradl und Rosemarie Stindl beteiligt.

 

Abschlusstag Migrationsgeschichte/n

veröffentlicht: 9. November 2016, 5753 mal gelesen, keine Kommentare bisher

zahnrad_klSo intensiv wie die Veranstal­tungen der vorangegangenen fünf Wochen war auch der letzte Tag der Veranstaltungsreihe. Ein gelungener Abschluss der Wies­locher Migrationsgeschichte/n.

Der wohl wichtigste Satz, der an diesem Tag zu Möglichkeiten und Grenzen der Integration gefallen ist:
Wir als Gesellschaft gehen auf ein Ziel hin: wir sind Deutsche, weil wir alle auf die gleiche Zukunft hin arbeiten, und nicht, weil wir alle z.B. hier geboren sind oder die deutsche Sprache sprechen.

Das Fazit der gesamten Reihe steckt in diesen Zitaten von Teilnehmenden:
• „Ich wünsche mir, dass es weitergeht. Es ist so wichtig, auf dieser Basis weiterzumachen, um den Reichtum zu zeigen, der in unser Land kommt.“
• „Ich komme aus Heidelberg und habe drei Veranstaltungen mitgemacht und bin tief beeindruckt.“
• „Die Gespräche mit den Zeitzeugen waren so interessant; es gab endlich die Möglichkeit, die Geschichte der Leute zu erfahren, mit denen man schon mal zu tun hatte, z.B. Schuhmacher Sahin.“
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CHANCE für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

veröffentlicht: 3. November 2016, 2556 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit Anfang Oktober 2016 leben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unter der Obhut des Wieslocher Kinderschutzbundes in einem eigens für sie umgebauten Haus mit dem hoffnungsvollen Namen CHANCE. Die Bürgerstiftung hat aus dem Budget des Netzwerks Asyl bei der Finanzierung des ehrgeizigen Vorhabens mitgeholfen.

Dieser Tage wurden die Unterstützer zum Dank zu einem Fototermin sowie Kaffee und Kuchen eingeladen, bei dem Dr. Michael Jung sich bei den Vertretern der zwölf Spender herzlich bedankte, die gemeinsam 45.000 Euro für Renovierung und Einrichtung zur Verfügung stellten.

Sieben Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren leben nun in der neuen stationären Einrichtung. Sie stammen aus Afghanistan, Irak, Gambia, Äthiopien, Eritrea, Iran und der Elfenbeinküste. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen hilft ihnen das pädagogische Fachpersonal, den Alltag zu meistern, sprachliche Barrieren zu überwinden, Behördengänge zu erledigen, Kontakte zu knüpfen und nicht zuletzt Struktur in ihren Alltag zu bekommen. Schon im Vorfeld wurde der Schulbesuch organisiert, was aufgrund der sehr unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen und Temperamente der Jugendlichen nicht einfach war.

Mit der Wohngruppe wurde eine hervorragende Basis geschaffen für die intensive Betreuung, Begleitung und Integration der heimatlosen jungen Menschen, die in ihrer Heimat und auf dem Weg in unser Land Schreckliches erlebt haben. Wir wünschen dem interkulturellen Betreuungsteam viel Kraft und Ausdauer beim Aufbau der neuen Hausgemeinschaft.

 

Migrationsepochen in Wiesloch

veröffentlicht: 28. Oktober 2016, 4207 mal gelesen, 1 Kommentar bisher

plenum-mit-blick-auf-buehne_klFünf Epochenabende befassten sich im Oktober mit 70 Jahren Zuzug und Einwanderung in Wiesloch. Es waren facettenreiche, breit angelegte Info- und Gesprächsabende mit abwechslungs­reichen Formaten. So gab es neben einem Impulsreferat immer ein bis zwei Gesprächsrunden und Interviews; ab und zu kamen musikalische oder filmische Einlagen oder kurze Lesungen dazu; in den Pausen und vor und nach der Veranstaltung standen die Referenten immer für Gespräche zur Verfügung.
wp-podium_klViele Betroffene kamen zu Wort, sowohl Menschen mit eigener Migrations­situation als auch Menschen, die diesen Migranten beim Ankommen in Wiesloch geholfen haben. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt der Gäste: (weiterlesen…)

 

Gemeinsam kann es gelingen

veröffentlicht: 5. Oktober 2016, 2804 mal gelesen, keine Kommentare bisher

blick-ins-publikum-hintere-reihen_kl„Die ‚Wieslocher Migrations­geschichte/n‘ tragen in besonderer Weise dazu bei herauszufinden, wie wir gemeinsam zum Gelingen eines guten Zusammenlebens in unserer Stadt beitragen können.“ So fasste BM Ludwig Sauer die Auftaktveranstaltung zusammen.

Zuvor waren im zentralen Teil der Veranstaltung 22 Wieslocher Bürgerinnen und Bürger auf der Bühne und hatten genau das sehr authentisch dargestellt.
jindro-s-zeitstrahl-sitzend-afrodite-k-oriana-g-burcin-g-alejandro-v-sultan-d-vicky-j_klEs waren Menschen, die selbst nach Wiesloch „eingewandert“ sind bzw. aus einer Familie von Einwanderern stammen; sie kamen der Liebe wegen oder weil der Vater hier von HDM angeworben wurde, weil sie vertrieben wurden oder weil sie vor Krieg oder Verfolgung fliehen mussten. Sie haben familiäre Wurzeln im Osten, in der Türkei, im Kosovo, in Brasilien, Griechenland, Ungarn oder Indien. Viele der 22 Zeitzeugen sind uns in Wiesloch in ganz anderen Zusammenhängen bekannt, z.B. Gisela Schulz oder Jindro Stehlik, und bei etlichen hätte man den Migrationshintergrund nicht vermutet. Ihre Geschichten machen betroffen, lassen aber auch viel Mut schöpfen. „Wir sollten nicht auf Teufel komm raus integrieren, wir sollten einfach zusammen leben!“ war da zu hören, und „Ich bin mit der Familie aus der Hölle ins Paradies Wiesloch gekommen. Danke, Wiesloch.“ Sie alle haben das Leben in unserer Stadt bereichert; sie sind lebende Beispiele, dass Integration gelingen kann, wenn man aufeinander zugeht. (weiterlesen…)

 

Lebende Bücher in der Stadtbibliothek

veröffentlicht: 19. September 2016, 4272 mal gelesen, 1 Kommentar bisher

Diese Bücher sind nicht aus Papier und Druckerschwärze sondern aus Fleisch und Blut. Es sind Menschen, die ihre Geschichte erzählen. Im Rahmen der „Wieslocher Migrationsgeschichten“ stehen zunächst 12 Lebende Bücher zum „Ausleihen“ bereit. Es sind Wieslocher Bürgerinnen und Bürger, die teils selbst nach Wiesloch eingewandert sind, teils Einwanderern beim Ankommen, Fußfassen und Einleben geholfen haben. Man kann so mit Menschen ins Gespräch kommen, denen man im Alltag sonst kaum begegnet wäre; und man erfährt Interessantes über Menschen, die man oberflächlich kennt oder schon öfter gesehen hat, aber mit denen man noch nie länger gesprochen hat.

Wie funktioniert das?

  • Sie buchen ein Lebendes Buch bei der Stadtbibliothek, Tel. 06222-92 93 15 oder online (s. u.), mindestens eine Woche vor dem gewählten Termin (s.u.).
  • Zum vereinbahrten Termin findet das Gespräch mit maximal zwei weiteren „Ausleihern“ in der Bibliothek statt.
  • Die ersten 20 Minuten gehören dem Lebenden Buch. Danach dürfen Sie nachfragen, was Sie noch genauer interessiert.
  • Insgesamt dauert das Gespräch nicht länger als 45 Minuten.

Wann findet das statt?
Mittwochs, 18:15 – 19 Uhr: 26.10.2016, 23.11.2016, 18.01.2017, 15.02.2017
Samstags, 13:15 – 14 Uhr: 29.10.2016, 26.11.2016, 21.01.2017, 18.02.2017

Welche Lebenden Bücher kann man buchen?
Zwölf Mitbürgerinnen und Mitbürger freuen sich, mit Ihnen über ihr Leben zu sprechen und über die Beweggründe, warum sie in Wiesloch gelandet sind. Wer das ist, erfahren Sie hier. Auf dieser Seite können Sie auch direkt online eine Buchungsanfrage an die Stadtbibliothek abschicken.

 

Öffentliches Bücherregal für Baiertal

veröffentlicht: 19. September 2016, 5125 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wieslochs Ortsteil Baiertal bekam von der Bürgerstiftung ein öffentliches Bücher­regal. Ein neuer Treffpunkt nicht nur für Buch­liebhaber ist vor dem Bürgerhaus entstanden.

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten begann Ortsvorsteher Karl-Heinz Markmann seine Rede zur Einweihung des neuen öffentlichen Bücherregals vor dem Bürgerhaus in Baiertal. Vor fast zwei Jahren war die Bürgerstiftung Wiesloch mit der Idee an ihn herangetreten, auch in Baiertal nach dem Vorbild in der Kernstadt ein Bücherregal aufzustellen.

Gestaltung von Marco Billmaier
Gestaltung von Marco Billmaier

Die Bürgerstiftung kam für die Herstellungs­kosten auf, und über Spenden konnte die Rückwand zur Straße hin mit einer pfiffigen lesenden Eule besprüht werden.

Im Namen des Vorstands der Bürgerstiftung begrüßte Rosemarie Stindl die kleine Gruppe Baiertaler Bürger vor dem neuen Regal. Sie führte aus, dass das Regal ein Ort sein solle nicht nur für Bücher sondern auch für Gespräche und zum Verweilen. Das Umfeld inmitten des kleinen grünen Parks vor dem Bürgerhaus mit einer Sitzgruppe direkt davor werde sicherlich dem regen Austausch förderlich sein. Man solle gute Bücher einstellen, an denen andere Menschen Interesse haben könnten, nicht aber uralte Straßenatlanten, Computerfachbücher u.ä. darin entsorgen.

Damit das Regal schön sauber aussieht: A.Sonnenberg und R.Stindl vor Eröffnung
Damit das Regal schön sauber ist: A.Sonnenberg und R.Stindl vor der Eröffnung

Wie die Erfahrung aus der Kernstadt zeige, brauche so ein offenes Bücher­regal „Kümmerer“, und dankens­werter­weise haben sich Marianne Kammer und Gisela Konrad bereit erklärt, ein Auge auf das Regal zu haben. Trotzdem seien, so Stindl, alle Nutzer aufge­fordert, selbst dafür zu sorgen, dass das Regal ordentlich aussehe, die Bücher mit dem Rücken zum Betrachter stünden, weder Zeitschriften noch zerfledderte Bücher darin landeten. „Es ist Ihr Bücherregal, nicht das der Bürgerstiftung. Nutzen Sie es und haben Sie Freude daran.“

Mit der Einrichtung des Bücherregals in Baiertal möchte die Bürgerstiftung den Baiertaler Bücherteilern einerseits den Weg in die Kernstadt ersparen. Andererseits macht das Regal nun im öffentlichen Raum das Engagement der Bürgerstiftung in Baiertal sichtbar, das sich dort bisher zwar umfangreich aber doch von der Öffentlichkeit eher wenig wahrgenommen im Bereich Schulen und Seniorenbetreuung vollzog.

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Zum Abschluss des kurzen offiziellen Teils übergaben die drei Bürgerstiftungs­vertreterinnen Annegret Sonnenberg, Edeltraut Schuckert und Rosemarie Stindl „Buchgrüße vom Bücherregal-Cousin aus der Kernstadt“. Das Regal war somit offiziell an die Bevölkerung übergeben, die dann auch gleich Gebrauch davon machte. Etliche Besucher hatten bereits Bücher mitgebracht, die sie ins Regal stellten, und mehrere Bücher fanden gleich neue Interessenten.
„Genauso soll es in Zukunft möglichst oft hier aussehen“, waren sich alle Verantwortlichen angesichts des gemütlichen Austauschs einig.

 

Wieslocher Migrationsgeschichte/n

veröffentlicht: 9. August 2016, 5886 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Neue Veranstaltungsreihe befasst sich mit sieben Jahrzehnten Zuwanderung in Wiesloch. Von 2.10. bis 6.11.2016 ist die Öffentlichkeit zu vielen verschiedenen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Wiesloch hat eine bunte Vergangenheit. Die Veranstaltungsreihe bindet die jetzige Situation mit rund 550 Flüchtlingen in den geschichtlichen Hintergrund von Flucht, Vertreibung und Migration in unserer Stadt ein. Anhand der historischen Entwicklung hier vor Ort sieht man, dass im Laufe der Jahrzehnte viele Menschen aus unterschiedlichen Motiven und unterschiedlichen Ländern und Kulturen in unsere Stadt gekommen sind; immerhin rund 23 % der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Vorträge, Diskussionsrunden, Filme, Workshops und flankierende Aktionen beleuchten die Wieslocher Geschichte der Migrationen und Integrations­prozesse der letzten 60 – 70 Jahre. (weiterlesen…)

 

Bürgerstiftung für Modellphase ausgewählt

veröffentlicht: 25. Juli 2016, 3662 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Ein neuer, von der Software AG-Stiftung initiierter und mit einer Startsumme von 500.000 € aus­gestatteter Fonds unterstützt ehrenamtliches Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe im Umfeld von Bürgerstiftungen.

Die Bürgerstiftung Wiesloch ist für die erste Modellphase ab August 2016 ausgewählt worden. Sie gehört zusammen mit neun anderen Güte­siegel-Bürgerstiftungen „aufgrund ihrer Projekte und Expertise“ zum Kreis der Begünstigten.
Pressemitteilung der Initiative Bürgerstiftungen, die den Fonds begleitet

 

PZN-Kammerkonzert für Geflüchtete

veröffentlicht: 21. Mai 2016, 4781 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Seit vielen Jahren unterstützt das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) mit einer Spende aus Konzert­erlösen soziale Wieslocher Einrichtungen bei deren Aufgaben. Nach dem letzten Kammerkonzert in der Reihe der klassischen Konzerte durfte sich das Netzwerk Asyl Wiesloch über 500 Euro vom PZN freuen.

Annegret Sonnenberg, Vorsitzende der Bürgerstiftung Wiesloch, und Dr. Johann Gradl vom Netzwerk Asyl nahmen den Scheck dankbar an. Das Geld will man für eine Aufwertung der Außenanlagen der Gemeinschaftsunterkunft verwenden.

Konkret soll gerade beim anstehenden Sommer für einen besseren Sonnenschutz gesorgt werden, sei es mit Schirmen oder einem Sonnensegel. Es gibt auch die Idee einer „Garten-AG“, die unter den Asylbewerbern gegründet werden könnte. Die Anlage könnte von den Bewohnern selbst, unter Anleitung, mit Büschen und Blumen etwas angenehmer gestaltet werden.

Auch das PZN ist konfrontiert mit Geflüchteten, die unter traumabedingten oder anderen psychischen Störungen leiden. An der gesellschaftspolitischen Debatte zum Thema „Flucht“ beteiligen sich beide Einrichtungen und stehen in engem Kontakt zueinander.

 

 

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