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Bürgerstiftung: miteinander - füreinander

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Rechenpaten gesucht

veröffentlicht: 7. Oktober 2019, 1235 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zahlenfuchs

Haben Sie Interesse, unser Team zu unterstützen? Mit farbigem Wasser, durchsichtigen Röhren und viel Geduld eines Rechenpaten lernen auch jene Erstklässler, die sich Mengen einfach nicht vorstellen können, wie man den Zehnerraum bezwingt. Der Bedarf an dieser Unterstützung wächst.

Deshalb bitten wir Sie zu überlegen, ob Sie einem Kind der ersten Klasse die Angst vor Mathe nehmen wollen. Denn: wer den 10er-Raum verstanden hat, kommt besser mit den Zahlen zurecht.

Ihr Einsatz ist im zweiten Schulhalbjahr, also von Januar bis Juli. Ende November erhalten Interessenten eine kostenlose Einführung.

Falls Sie grundsätzlich Interesse haben, können Sie gern in eine Rechenpatenstunde hineinschnuppern. Melden Sie sich dazu bei Birgit Reimann-Groll unter 06222-386112 (am besten vormittags).

Weitere Info zu unseren Patenprogrammen

 

Eröffnung des Kinder-Leseclubs Frauenweiler

veröffentlicht: 7. Oktober 2019, 814 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Dank der Bürgerstiftung Wiesloch gibt es nun ein weiteres attraktives Angebot für Kinder in der Stadt – der Leseclub Frauenweiler wurde eröffnet und stellte sich fast 30 Kindern und deren Eltern vor.

„Alleine lesen macht keinen Spaß“ zitierte Projektleiterin Rosemarie Stindl von der Bürgerstiftung Wiesloch in ihrer Begrüßung einen Drittklässler. Der neue Leseclub soll hier Abhilfe schaffen. „Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlich ausgeprägten Lesegewohnheiten sollen sich hier treffen“. Ziel des Leseclub ist es, Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Lesen Freude macht, bildet und verbindet. Stindl weiter: „Sie lesen sich gegenseitig vor und sprechen über das Gelesene. Außerdem überlegen die Kinder, wie sie kreativ mit Büchern und Geschichten umgehen können. Alle bringen sich ein, malen, basteln, singen oder machen Bewegungsspiele. So tauchen wir in unserem Leseclub ganz in die Welt der Bücher ab.“

Der Leseclub findet dienstags und donnerstags jeweils von 14 bis 15:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Frauenweiler statt, in unmittelbarer Nähe zur Grundschule. Er steht allen Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahre offen und ist kostenlos. Die Kinder werden von entsprechend geschulten Erwachsenen ehrenamtlich betreut. Insgesamt zehn Betreuerinnen wechseln sich in den Clubstunden ab.

So zeigte sich auch Dr. Johann Gradl, Vorsitzender der Bürgerstiftung Wiesloch, hoch erfreut und dankbar über den engagierten Einsatz der Ehrenamtlichen. Er dankte der Stiftung Lesen, von der die Bürgerstiftung nun über einen Zeitraum von drei Jahren umfangreiche Medienpakete und spezielle Möbel für die Ausstattung des Leseclubs erhält. Darüber hinaus bedankte er sich herzlich bei der Stiftung fair chance for children, durch deren finanzielle Unterstützung noch weitere wichtige Dinge angeschafft werden konnten, sowie bei der Petrusgemeinde, von der der Raum im Untergeschoss des Gemeindehauses angemietet werden konnte.

Projektpartner der Bürgerstiftung ist die Grundschule Frauenweiler, deren Rektorin Esther Kirsch die Bürgerstiftung bei der Bewerbung und Vorbereitung des Leseclubs engagiert unterstützt hat. Sie freut sich besonders, dass es nun „in Frauenweiler ein tolles bildungsorientiertes Freizeitangebot für Kinder gibt, das selbstverständlich alles Kindern der Stadt zur Verfügung steht“.

Dass es sich beim neuen Leseclub um etwas Besonderes handelt, erkannten die Kinder sofort an „den vielen wichtigen Leuten, die was sagen.“ So gab es auch Grußworte von Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Stefan Seewöster, Gemeinderatsmitglied und Vorsitzender des Stadtteilvereins Frauenweiler. Beide lobten das Engagement und die guten Ideen der Bürgerstiftung, die es immer wieder schafft, die Stadt nachhaltig und zielgerichtet zu bereichern.

Die Reden waren – sehr zur Freude der Kinder – kurz und prägnant, so dass schon nach 15 Minuten der Leseclub offiziell seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Ganz stilecht zerschnitten einige Kinder zusammen mit den Ehrengästen das blaue Band, das bis dahin noch den Eingang versperrte. In den folgenden zwei Stunden zeigten die Leseclub-Betreuerinnen an verschiedenen Stationen, was künftig in den Leseclubstunden gemacht werden kann. Die leuchtenden Kinderaugen, das gebannte Zuhören bei einer Erzählung, der Eifer bei Lesespielen und beim Basteln überzeugten die anwesenden Erwachsenen, dass „solch ein Angebot sowohl den Leseratten als auch den Lesemuffeln einen besonderen Zugang zum Lesen eröffnet.“ Ob Romane, sehr hochwertige Sachbücher, Zeitschriften, Lesespiele oder Hörbücher – die Ausstattung garantiert vielfältige Möglichkeiten für die Clubstunden.

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen und stehen unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“. Sie sollen zum Lesen motivieren und das Lesen fördern, indem Kinder in ihrer Freizeit und ganz ohne Notendruck mit Texten umzugehen lernen. Das Konzept macht sich dabei den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da es den Kindern Raum bietet, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren. Finanziert werden die Leseclubs aus Mitteln des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Einladung zur Eröffnung des Kinder-Leseclubs Frauenweiler

veröffentlicht: 12. September 2019, 1253 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Am Samstag, dem 28.09.2019, stellt die Bürgerstiftung Wiesloch von 10 bis 12 Uhr den Leseclub Frauenweiler vor. Kinder von 6 bis 12 Jahren und deren Eltern sind herzlich ins Gemeindehaus Frauenweiler, Alte Bruchsaler Straße 34 (Ecke Zeisigweg) eingeladen. Sie können sich unverbindlich informieren, was Sie bei diesem neuen kostenlosen Angebot erwartet.

Der Leseclub will mit einem vielfältigen Freizeitprogramm Freude am Lesen vermitteln. Gemeinsam lesen, spielen, Bücher kennenlernen, dazu basteln – das und vieles mehr machen die Kinder regelmäßig im Leseclub. Eine kleine Auswahl künftiger Aktivitäten dürfen die Kinder am Tag der Eröffnung ausprobieren, und sie können die ehrenamtlichen Betreuerinnen kennenlernen.

Der Leseclub Frauenweiler wird unter Beisein von Vertretern der Stadtverwaltung sowie der Bündnispartner Bürgerstiftung Wiesloch, Grundschule Frauenweiler und Kirchengemeinde St. Petrus feierlich eröffnet. Ab der Folgewoche findet er als offenes Angebot, ohne regelmäßige Anwesenheitspflicht, im Gemeindehaus Frauenweiler dienstags und donnerstags jeweils von 14 bis 15:30 Uhr statt.

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen und stehen unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“. In den Leseclubs erhalten die Kinder besonders niederschwellige Zugänge zum Lesen und können in ihrer Freizeit und ganz ohne Notendruck ihre Lesemotivation steigern.

Das Konzept macht sich dabei den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da es den Kindern Raum bietet, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren. Finanziert werden die Leseclubs aus Mitteln des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kunstworkshop vertreibt Ferienlangeweile

veröffentlicht: 23. August 2019, 1553 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Erfolgreicher Start des Sommerferienprojekts. Präsentation der Ergebnisse zeigt, wie Kinder durch ein abwechslungsreiches Angebot eine sinnvolle Ferienbeschäftigung und neue Freunde finden.

Wenn Dritt- und Viertklässler trotz Sommerferien und hohen Temperaturen über zwei Wochen hinweg freiwillig früh aufstehen und pünktlich um 9 Uhr in den Kunstraum einer Schule hüpfen, dann muss da etwas Besonderes passieren. Insgesamt 16 kleine Kunstschaffende fanden sich regelmäßig in der kidart-Sommerwerkstatt ein, die von der Bürgerstiftung Wiesloch erstmals angeboten wurde.

Nach dem Motto „Macht, worauf ihr Lust habt“ leitete die Kunstpädagogin Constance Berger das Angebot mit ihrer jungen Assistentin Dana Kußmann. Die Kinder schätzten an ihren Betreuerinnen vor allem deren freundschaftlichen Ton und die Offenheit, mit denen sie auf die Ideen der kleinen Künstler reagierten. So konnten mit behutsamen Anleitungen ganz besondere Kunstobjekte geschaffen werden. Laut Frau Berger „war fast alles erlaubt, was zu einem Kunstwerk werden konnte.“

Zeitreise mit selbstgebauten Zeitmaschinen

[Foto der Gäste]Die Ergebnisse präsentierten die Kinder am letzten Workshop-Tag ihren Familien, dem Bürgerstiftungsvorstand, Bürgermeister Ludwig Sauer sowie der Presse. Die Kinder hatten gemeinsam eine Geschichte erfunden, die sie mit vielen verschiedenen Werkstoffen und Techniken umsetzten und schließlich in 16 selbst hergestellten und individuell gestalteten Büchern auf Papier bannten.

Bei der Präsentation fassten sie die Geschichte zusammen: Es ist eine Zeitreise mit selbstgebauten Zeitmaschinen, bei der etliches schief geht. Die Kinder werden in verschiedene Epochen katapultiert, doch am Ende können sie alle wieder in den Workshop zurückgeholt werden.

Ob steinzeitliche Monster, mittelalterliche Prinzessinnen oder seltsame futuristische Wesen im Jahr 5019 – alle wurden gemalt, gegipst, gesägt, modelliert oder sonstwie verewigt und fanden Einzug in die Bücher, entweder original oder als Foto. „Es war echt toll, dass wir so viele unterschiedliche Sachen ausprobieren und machen konnten“, erzählte ein Junge begeistert.

Der Höhepunkt war zweifelsohne, als eine große Leinwand für die Abschlusspräsentation mit Graffitifarben besprüht werden durfte. Präsentiert wurden ausdruckstarke Gemälde, die mit unterschiedlichen Techniken entstanden, eine Vielzahl sehr außergewöhnliche Objekte, etwa der Fotohalter aus Bleistiften, die Minibilder in alten Diarahmen, der Briefständer aus Klopapierrollen oder Fadenbilder auf Holzscheiben.

Gemeinsame Kunst und neue Freunde…

Neben dem künstlerisch-handwerklichen Aspekt sollte der Workshop soziale Kompetenzen und das Miteinander von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund stärken sowie Potenziale aufzeigen und das Selbstwertgefühl der Kinder erhöhen. Das ist in besonderem Maße gelungen. Obwohl sich die meisten Teilnehmer vorher nicht kannten, da sie aus allen Grundschulen der Stadt kamen, gab es keine Berührungsängste, sondern „wir haben 10 Tage lang zusammen gelebt und sind wie eine kleine Familie geworden“, sagte Frau Berger und betonte mit etwas Wehmut in der Stimme: „Die Kinder sind mir in diesen zwei Wochen ans Herz gewachsen, sie haben unglaublich viel geschafft, und ich bin sehr stolz auf sie.“

Von 9 bis ca. 12 Uhr habe immer höchste Konzentration geherrscht, beim gemeinsamen Mittagessen und im anschließenden Gesprächskreis lernte man sich noch intensiver kennen, und die Planungen für das gemeinsame Unterfangen schweißten die Gruppe zusammen. Und es wurden neue Freundschaften geschlossen, wie Leah und Miriam strahlend und Hand in Hand bestätigten: „Wir sind dicke Freundinnen geworden und wir treffen uns jetzt immer nachmittags.“

… auch in den kommenden zwei Jahren

Das zweiwöchige Sommerferienangebot wird von der Bürgerstiftung Wiesloch auch in den kommenden zwei Jahren durchgeführt und von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg im Programm „Worte als Schlüssel zum Verständnis der Welt – Innovative Ferienangebote für Kinder“ gefördert. Die Stiftung Kinderland übernimmt 80 Prozent der Projektkosten, die verbleibenden 20 Prozent und viel ehrenamtlicher Einsatz werden von der Bürgerstiftung Wiesloch gestemmt.

„Wir sind stolz, dass unser Projekt als eines von 13 Modellprojekten aus über 70 Bewerbungen ausgewählt wurde“, freute sich Edeltraut Schuckert vom Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch. Als Vorstandspatin des Projekts begrüßte sie die anwesenden Familien der jungen Künstler und dankte Bürgermeister Ludwig Sauer und Schulrektorin Simone Starke dafür, dass die Räume der Merian-Schule für das Projekt genutzt werden können.

 

kidart Sommerwerkstatt: Ein Ferienkurs für Wieslocher Schüler der 3. und 4.Klassen

veröffentlicht: 15. August 2019, 673 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Bei der „kidart Sommerwerkstatt“ handelt es sich um einen Ferienkurs für Wieslocher Schülerinnen und Schüler der 3. und 4.Klassen, der noch bis zum 16.08.19 an der Maria-Sibylla-Merian-Schule stattfindet. Das Projekt wird finanziert von der „Stiftung Kinderland“, einer Unterstiftung der „Baden-Württemberg Stiftung“ sowie der Bürgerstiftung Wiesloch.

Ab dem ersten Tag nahmen die Kinder sehr interessiert an verschiedenen Kunstaktionen teil. Sie arbeiteten an der Werkbank, stellten Skulpturen aus verschiedenen Modelliermassen her und mischten eigene Farben. Dabei lernten sie sich untereinander, beispielsweise beim Graffiti sprayen, besser kennen. „Hier geht’s ab!“ stellte nicht nur ein besonders kreativer Schüler fest, denn erlaubt ist fast alles, was zu einem Kunstwerk wird. Das gemeinsame Mittagessen gab noch einmal Kraft für die letzte Phase am Tag.

Ein wichtiges Ritual war die Gesprächsrunde, bevor die Kinder nach Hause gingen. Hier durften alle Künstlerinnen und Künstler ihre Ideen für die gemeinsame und selbst erfundene Abschlussgeschichte zusammentragen. Diese wird am Ende der zweiten Woche mit allen Kunstwerken, welche die Kinder angefertigt haben, in Form eines eigenen Buches präsentiert werden.

Zur Abschlusspräsentation am 16.8.2019 um 14h in den Räumlichkeiten der Maria-Sibylla-Merianschule ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

 

Glänzender Abschluss „Sprache sucht (T)Räume“

veröffentlicht: 26. Juni 2019, 1290 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zum dritten und letzten Mal war der Gerbersruhpark die Kulisse für die Abschlussveranstaltung eines Sprach- und Kunst-Workshops der Pfingstferien. Gold stand diesmal im Mittelpunkt.

Am 15.06. lud die Bürgerstiftung Wiesloch die Öffentlichkeit zum Finale des Projekts „Sprache sucht (T)Räume“. 20 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen hatten vier Tage lang den Park intensiv genutzt, um eine ganz besondere Geschichte zum Thema Gold zu entwickeln:
Zwei Außerirdische trafen auf der Erde ein und stießen in einer Art Zeitreise auf Banker, Könige, Cowboys und Alchimisten.

Jede dieser Gruppen hatte – wie jeder noch aus dem Geschichtsunterricht und Fernsehfilmen weiß – einen besonderen Bezug zu dem glänzenden Edelmetall. An mehreren Stationen zeigten die Kinder Szenen aus der Geschichte des Goldes, sehr fantasievoll und farbenprächtig umgesetzt mit Tonfiguren, Live-Painting und Klangskulpturen. Alle Kostüme und Requisiten hatten die Kinder im Workshop selbst ersonnen und umgesetzt.

Angeleitet wurden die jungen Darsteller von einem Team von Expertinnen. Projektleiterin war die Theaterpädagogin Angelika Senft-Rubarth, die von der Gesangspädagogin Gerda Maria Eiselmair und der Figurentheaterspielerin Maren Kaun unterstützt wurde. Edeltraut Schuckert vom Vorstand der Bürgerstiftung und fünf pädagogische Helfer standen ihnen tatkräftig zur Seite.

„Die Pfingstworkshops waren ein tolles Angebot für Kinder, um die Ferientage sinnvoll zu verbringen,“ sagte Edeltraut Schuckert. Das Ziel, den sprachlichen Austausch der Kinder zu fördern und insbesondere auch Kinder aus anderen Sprach- und Kulturräumen einzubinden, sei durch den künstlerischen Ansatz hervorragend gelungen. „Keiner hat gemerkt, dass es eigentlich Sprachunterricht war“, so Frau Schuckert weiter.

„Die projektorientierte Kommunikation in der Gruppe über mehrere Tage hinweg, die Arbeit auf ein gemeinsames Ziel hin und nicht zuletzt die gemeinsamen Mittagessen haben auf wunderbare Weise zum intensiven Sprachgebrauch geführt. Ich bin sicher, dass die Kinder sehr viel aus diesen gemeinsamen Ferientagen mitnehmen.“

Das Arbeitspensum sei schon sehr fordernd gewesen und die Organisation anstrengend, gab Frau Schuckert zu, doch ihr Gesichtsausdruck während ihrer Abschlussrede zeigte ganz deutlich, dass es auch sehr viel Freude gemacht hatte.

Das große Publikum bei der Goldsuche im Park zollte den jungen Künstlern viel Applaus, eine schöne Würdigung für die Jugendlichen, die ihr anfängliches Lampenfieber schnell überwunden und dann ihre Auftritte mit großer Begeisterung gemeistert hatten.

Mit dieser Performance fand ein Pfingstferienangebot seinen Abschluss, das von der Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführt und von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg im Programm „Sprache verbindet – spielend Deutsch lernen“ über drei Jahre hinweg gefördert wurde. Dabei übernahm die Stiftung Kinderland 80 Prozent der Kosten, die verbleibenden 20 Prozent und viel ehrenamtlicher Einsatz wurden von der Bürgerstiftung gestemmt.

Dazu schreibt die Rhein-Neckar-Zeitung in ihrer Ausgabe Wiesloch-Walldorf vom 17.06.2019 folgendes: Mit Spiel und Spaß die Sprache lernen (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der RNZ)

 

Rechenpaten gesucht

veröffentlicht: 23. Juni 2019, 3779 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Zahlenfuchs

Haben Sie Interesse, unser Team zu unterstützen?

Mit farbigem Wasser, durchsichtigen Röhren und viel Geduld eines Rechenpaten lernen auch jene Erstklässler, die sich Mengen einfach nicht vorstellen können, wie man den Zehnerraum bezwingt.

Der Bedarf an dieser Unterstützung wächst. Deshalb möchten wir Sie schon jetzt bitten zu überlegen, ob Sie ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 einem Kind der ersten Klasse die Angst vor Mathe nehmen wollen. Denn: wer den 10er-Raum verstanden hat, kommt besser mit den Zahlen zurecht.

Ihr Einsatz ist im zweiten Schulhalbjahr, also von Januar bis Juli. Ende November erhalten Interessenten eine kostenlose Einführung.
Falls Sie grundsätzlich Interesse haben, können Sie gleich nach den Sommerferien in eine Rechenpatenstunde hineinschnuppern.

Melden Sie sich dazu bei Birgit Reimann-Groll unter 06222-386112.
Weitere Info zu unseren Patenprogrammen.

 

Kinder-Leseclub in Frauenweiler

veröffentlicht: 6. April 2019, 1446 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Bewerbung bei der Stiftung Lesen erfolgreich waren und nun einen Leseclub in Frauenweiler einrichten können, der im Herbst offiziell eröffnet wird. Wollen Sie mitmachen? Wir würden uns freuen.

Aus unterschiedlichen Gründen war es bisher nicht möglich, Lesepatenschaften an der Grundschule Frauenweiler zu etablieren. Als sich Projektleiterin Rosemarie Stindl und Rektorin Esther Kirsch darüber im Herbst austauschten, wurde klar, dass ein modifiziertes oder anderes Konzept für die Stadtteilkinder sinnvoller wäre.

Als dann die Ausschreibung für einen Leseclub kam, war klar: „Das ist genau das, was wir brauchen.“ Denn für die Grundschulkinder ist die Stadtbibliothek zu weit weg, um sie allein zu erreichen, und bildungsorientierte, nicht-sportliche Angebote gibt es im Stadtteil nicht.

„Wir möchten den Kindern Lust auf Lesen machen, damit sie später gern und häufig lesen. Denn Lesen ist eine Schlüsselkompetenz, die in allen Bereichen gebraucht wird“, betonen Kirsch und Stindl.

Die Mühe, die sich die beiden Damen beim Schreiben der 11-seitigen Bewerbung machten, wurde schließlich Mitte März 2019 mit einer Zusage belohnt.

Was ist ein Leseclub?

Ein Leseclub ist ein offenes betreutes Bildungsangebot für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, das ohne Noten- und Leistungsdruck Lesemotivation und in der Folge Leselust der Kinder fördern soll, und zwar in einer angenehmen, außerunterrichtlichen Lernumgebung. Kinder mit unterschiedlich ausgeprägten Lesegewohnheiten sollen sich treffen.

Sie lesen sich gegenseitig vor, sprechen über das Gelesene, basteln oder gehen auf andere Weise kreativ mit Büchern und Geschichten um. Auch andere Medien, z.B. E-Books, Bilderbuchkino, Tablet-PC) werden im Leseclub vorgestellt und benutzt. Bei all dem werden die Kinder von Erwachsenen betreut und behutsam angeleitet.

Insbesondere den Kindern, die zu Hause wenig oder keine Unterstützung beim Umgang mit Lesestoff haben, tut dieses Format gut. Sie erfahren im Leseclub, dass Lesen viel mehr ist als ein Schulfach.

Die Stiftung Lesen stellt eine umfangreiche Medienausstattung zur Verfügung und sorgt für die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Betreuer und Betreuerinnen.

Details zu unserem Leseclub

Unser Leseclub wird im evangelischen Gemeindehaus in Frauenweiler eingerichtet. Er wird dienstags und donnerstags nachmittags angeboten (wahrscheinlich 14 – 15:30 Uhr).

Es ist ein offenes Angebot, d.h. die Kinder kommen freiwillig und es besteht keine regelmäßige Teilnahmepflicht.

Während der Öffnungszeiten sollen immer zwei Betreuer vor Ort sein.
Wir haben schon viele Ideen, möchten aber die Betreuer frühzeitig miteinbeziehen.

Für Planung, Organisation und Koordination ist Projektleiterin Rosemarie Stindl von der Bürgerstiftung Wiesloch federführend zuständig.

„Kultur macht stark“

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen mit dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“, die im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stattfindet und finanziert wird.

Die lokalen Bündnispartner sind die Bürgerstiftung Wiesloch (Organisation, Umsetzung), die Grundschule Frauenweiler (Pädagogik, Umsetzung) und die evangelische Petrusgemeinde (Räumlichkeiten).

 

Rechenpatenschaften auch in Frauenweiler

veröffentlicht: 23. Februar 2019, 1199 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Wir freuen uns sehr, dass die Grundschule Frauenweiler sich nach einem Probelauf dazu entschlossen hat, dauerhaft unsere Rechenpatenschaften anzubieten. Rektorin Esther Kirsch war zum Ende des vorigen Schuljahres rundum begeistert, wie erfolgreich die Rechenpaten mit den Kindern arbeiteten und den Zahlenraum bis 10 vermittelten.

Mittlerweile beschäftigt sich der neunte Jahrgang von Rechenpatenkindern mit den Zahlen von 1 bis 10. Seit 2009 gibt es die „Zahlenfüchse“ in den beiden Grundschulen der Kernstadt, seit 2015 in Baiertal und seit letztem Jahr auch in Frauenweiler. Die Kinder werden in der ersten Klasse intensiv gefördert, so dass sie ein besseres Grundverständnis von Zahlen und Mengen bekommen und nicht frühzeitig den Anschluss in der Mathematik verpassen.

Unsere Rechenpaten verwenden dazu didaktisch/ methodisch andere Zugänge zum Rechnen als im regulären Unterricht, in denen sie gezielt geschult werden. So ist das Interesse bei den Kindern deutlich höher, sich mit Zahlen zu beschäftigen (s. auch „Mathe-Liebespaare helfen beim Rechnen“).

Verstärkung willkommen

Das Team der Paten freut sich über Verstärkung im kommenden Schuljahr ab ca. November. Wer grundsätzlich Interesse am Engagement als Rechenpate oder –patin hat, kann gern schon jetzt Kontakt mit uns aufnehmen.

Dann können Sie noch im laufenden Schuljahr in eine Patenstunde schnuppern und hautnah erleben, wie Ihr künftiges Engagement aussehen kann.

Die Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Streuobstspaß für drei Generationen

veröffentlicht: 18. Februar 2019, 1325 mal gelesen, keine Kommentare bisher

Der erste Tag unseres neuen Mehrgenerationenprojekts auf einer Streuobstwiese war ein voller Erfolg. 14 Kinder mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson erlebten abwechslungsreiche Stunden mit einem Naturpädagogen.

Zum Auftakt des auf zehn Monate angelegten Projekts trafen sich am 16.02.19 erstmals die 5- bis 8-jährigen Kinder mit ihren Omas, Opas, Papas oder Mamas vor der Dorfscheuer Schatt­hausen.

Den Startschuss gab Edeltraut Schuckert, Projektleiterin und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Wiesloch, zusammen mit Ronni Funk, der als Streuobstpädagoge das Projekt fachmännisch betreut. Unterstützt wird er von seiner Kollegin Natasha Lepp, die allerdings am ersten Tag nicht dabei sein konnte.

Voller Erwartung und Tatendrang machte sich die Gruppe bei strahlendem Sonnen­schein mit allerlei Gartengerätschaften und ausreichend Proviant auf den kurzen Fußmarsch zur wunderschönen Streuobstwiese, die von der Familie Berberich zur Verfügung gestellt wird. Wie Ronni gleich zu Anfang betonte, sei der Schutz der Streuobstwiesen sehr wichtig, nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für die Insekten und Vögel, denen die Wiesen als Lebensraum dienen. Und deswegen sei dieses Projekt so bedeutend.

„Es ist so wichtig, die Natur zu achten und zu schützen“, sagte eine Teilnehmerin, „und das möchte ich meinen Kindern unbedingt vermitteln. Am besten geht das durch Erlebnisse wie diese.“ Eine Oma erklärte mit leuchtenden Augen: „Es ist so schön, dass ich einmal etwas allein mit meiner Enkelin machen kann. Sie ist sehr interessiert an der Natur. Nun machen wir zwei Frauen das gemeinsam.“ Solche Aktionen, sagte ein Opa, würden die Kinder nie vergessen, und dankte der Bürgerstiftung für das Angebot.

Die erste Aufgabe für den Tag war der Baumschnitt. Warum Bäume beschnitten werden müssen, erklärte Ronni sehr anschaulich: „Was tut ihr Kinder denn, wenn ihr allein zu Hause gelassen werdet?“ Betretenes Schweigen, dann ein Vater: „Unsinn.“ Ronni: „Ganz genau. Jeder tut, was er will. Die Bäume auch, wenn man sie lässt. Aber sie sollen erzogen werden so wie ihr Kinder.“

Das leuchtete allen ein, und so machte man sich an die Arbeit. Die Großen schnitten die Äste nach fachlicher Anleitung ab, die Kleinen schnippelten sie klein und banden Reisigbüschel. Extra kleine Büschel gab es später für zu Hause.

Später suchte man Platz für neue Bäume, die gepflanzt werden sollen; Baumrinden wurden untersucht und Sorten bestimmt. Spiele auf der großen Wiese fehlten natürlich nicht, und auch das gemeinsame Picknick bei herrlichstem Wetter fehlte nicht.

Anschließend ging es für die Nach­mittagsstunden in die Dorfscheuer, wo alle gemeinsam aus den gesammelten und zurecht geschnittenen Ästen kleine Kunstwerke bastelten. Und damit die Klebenamensschilder beim nächsten Treffen nicht wieder abfallen, gestalteten die Kinder noch Namensbuttons.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass das ein sehr schöner Tag war, und halfen beim Aufräumen kräftig mit. Alle freuen sich auf das nächste Treffen in einem Monat. „Mal sehen, wie die Wiese und die Bäume dann aussehen!“

Wenn Sie mit ihren (Enkel)Kindern jeden Monat einige erlebnisreiche Stunden auf der Streuobstwiese verbringen und dabei gemeinsam unterschiedliche Aktivitäten unternehmen möchten, können Sie sich noch anmelden. (Anmeldeformular)

Hier geht es zum Projekt-Infoblatt.

Wir danken den Unterstützern: Heidehof Stiftung GmbH, Ehepaar Ziegler, Golfclub Wiesloch Hohenhardter Hof e.V.

Fotos vom ersten Streuobstwiesentag hier

 

 

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